Dienstag, 29. Dezember 2015

Latte Macchiato Cake "reloaded"


Bevor das neue Jahr startet, hab ich noch kurz den wunderfeinen und ziemlich hübschen Latte Maccchiato Cake ein bitzli getuned. So. Der war zwar im "alten" Rezept schon sehr gut aber jetzt ist er noch ein bitzli besser geworden :)


Der Kuchen passt (welch Überraschung) perfektestens zum Nachmittags Kaffee - man kann ihn aber auch zum Frühstück essen. Jawohl. Hab ich gemacht - grad vorher:



Rezept Macchiato Cake
Für eine Cake-/Kastenform von ca. 28 cm Länge

150 Gramm Butter, weich
150 Gramm Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
275 Gramm Mehl
1½ Teelöffel Backpulver
1 dl Milch
50 Gramm dunkle Schokolade, im Wasserbad geschmolzen

2 Esslöffel Kakaopulver (Back-Kakao)

Ein wenig warmes Wasser

1-2 Esslöffel sofortlösliches Kaffeepulver

50 Gramm weisse Schokolade, im Wasserbad geschmolzen


Lege eine Kastenform mit Backpapier aus und heize den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Rühre die weiche Butter mit dem Mixer bis sich Spitzchen bilden. 

Gib Zucker und Salz dazu. Nun kannst Du die die Eier beifügen und rühren bis die Masse hell ist. 

Mische das Mehl mit dem Backpulver in einer separaten  Schüssel und rühre es abwechslungsweise mit der Milch zum Teig.

Teile den Teig in 3 ungefähr gleichgrosse Portionen.

Gib das Kakaopulver in ein Schüsselchen und verrühre es mit wenig warmen Wasser. 

Den ersten Drittel von Teig mischst Du mit der dunklen Schokolade & dem Kakao-Wasser-Gemisch und gibst ihn in die vorbereitete Form.

Für den zweiten Teig-Teil rührst Du das Kaffeepulver mit einem Teelöffel warmem Wasser an, gibst den Kaffee in den Teig und verteilst diesen auf dem Schokoladenteig.

Nun noch den letzten Teig mit der weissen Schokolade verrühre , auf den Kaffeeteig geben und glatt streichen. 


Backe den Kuchen in der unteren Hälfte des Ofens ca. 50 Minuten. 

Auskühlen lassen und geniessen.




Der Kuchen lässt sich gut einen Tag im voraus vorbereiten - einfach den ausgekühlten Kuchen in Alufolie wickeln und bei Zimmertemperatur lagern.

Montag, 21. Dezember 2015

Mini Christ-Stollen

Hmmmm die sind sooo fein!


Ich habe diese Mini-Stollen im Winter 2013 schonmal gemacht & gepostet aber die Fotos waren so "ürks" das ich sie heute einfach nochmal gemacht habe - ganz zur Freude meiner Nachbarn. 

Und für meine zauberhafte Schwiegermama :) und zum Kafi für eine herzallerliebste Kundin, die noch was abholen kommt und dann auch noch für die Freundin vom Papa, die am 25. zu uns kommt und für meine Pinkfisch-Frauen, die ich Heute besucht habe... 

Mit der 3-fachen Menge des Rezepts reichts für alle :) yay! 

Und imfall: erstens gehn' die süssen Kleinen uu schnell zum machen und zweitens sind sie DAS Gebäck für "zwischen den Weihnachtstagen". Jawohl. So schön puderzuckrig, saftig-süss - einfach ein Weihnachtszauber zum essen. 


Die wunderhübschen Dekoartikel auf den Bildern findest Du übrigens in meinem Lieblingsshop bei www.pinkfisch.ch - gold&glitter - we LOVE! 

Rezept Mini Quarkstollen
Ergibt ca. 20-30 Stück

150 Gramm Rosinen
2 Esslöffel Rum 
2 Esslöffel frisch gepresster Orangensaft 

100 Gramm Butter, weich
Abgeriebene Schale einer Bio-Orange 
75 Gramm Rohrzucker 
Das Mark einer Vanillestange 
150 Gramm Halbfett-Quark
280 Gramm Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Zimt

30 Gramm geschmolzene Butter zum Einpinseln 
Etwas Puderzucker zum Bestäuben 

Die Rosinen mit Rum und Orangensaft mischen und ein paar Stunden oder über Nacht einweichen lassen, die Flüssigkeit (falls noch welche da ist) abgiessen.

Den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mehl, Zimt und Backpulver in einer Schüssel gut vermischen und zur Seite stellen.

Butter, Orangenschale, Vanillemark und Zucker 2 Minuten lang cremig rühren.
Nun den Quark kurz aber gründlich dazurühren.

Nach und nach das Mehl beigeben, zum Schluss  die Rosinen beifügen und zu alles zu einem geschmeidigen Teig zusammenfügen. 

--> falls der Teig klebt, gibst Du etwas mehr Mehl dazu.

Den Teig nun ca. 1.5 cm dick auswallen und zuerst in Streifen und dann in Quadrate schneiden. 

Die Viereck(ch)en auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10 Minuten in der Mitte des Ofens backen.
(Sie bleiben hell - nur der Boden wird leicht braun)

Die Mini-Stollen leicht abkühlen lassen, mit geschmolzener Butter bestreichen und in Puderzucker wälzen. 

Am Besten schmecken sie, wenn sie 2-3 Tage in einer Blechdose "nachgezogen" haben. Viiiiiel besser als frisch. Ehrlich :) 

Yummie fein! 

Hab zauberhafte "Weihnachtswochen"!




Donnerstag, 17. Dezember 2015

die etwas anderen Brownies...

...denn klassische Brownies wollte ich eigentlich machen - nur sind's nicht wirklich welche geworden (zu flach undso) dafür der  schokoladigste Schokoladentraum auf der gaaaaaaanzen Welt... schwöre!

Aber voll. Vooholl. Mehr geht nicht und mehr brauchts auch nicht. so.

Ich mach drum immer lauwarmen Schokoladenkuchen mit Zimt-Eis als Dessert am Weihnachtsessen - jawohl. Dieses Mal hab ich (glücklicherweise im Voraus) mal kurz etwas mit den Zutaten experimentiert und bei rausgekommen ist das hier:


Leider hatte ich kein Eis Zuhause, darum sieht man auch keines auf dem Foto - aber dieser Kuchen, schön lauwarm, kombiniert mit Eis - das muss himmlisch schmecken! Er schmeckt übrigens auch ganz ohne Eis schon ziemlich sehr nach dem besten Schokokuchen, den ich je gegessen habe - aber eben... haaaaach.

Einewäg - Du hast ja noch fast eine ganze Woche Zeit bis die Weihnachtsfeiereien beginnen - also los, probier den Kuchen aus und Du wirst keinen anderen mehr machen wollen.

ps. Wenn Du den Kuchen lauwarm servieren möchtest, dann gibt's da zwei Möglichkeiten:

1. Backe den Kuchen frisch bevor's Dessert gibt oder
2. Backe den Kuchen am Vortag, bewahre ihn verpackt im Kühlschrank auf und stell ihn für ein paar Minuten in den heissen Backofen bevor Du ihn servierst.


Rezept Schokoladigster Schoggikuchen der Welt
Die Teigmenge reicht für eine Brownies - oder eine grosse Springform 

125 Gramm Butter
150 Gramm Schokolade, schwarz
3 Eier
125 Gramm Zucker, weiss
2 Esslöffel Mehl
4 Esslöffel Kakaopulver (Back-Kakao, nicht Trinkschokopulver oder sowas)
1 gute Prise Salz

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Schmelze die Butter bei kleiner Hitze in einem Pfännchen. Sobald die Butter flüssig ist, stellst Du den Herd aus, gibst die Schokolade dazu und lässt diese unter Rühren schmelzen,
Stell das Pfännchen zur Seite.

Schlag die Eier in eine Schüssel und verrühre sie für einige Minuten mit dem Zucker, bis eine hell-schaumige Masse entsteht. Dann rührst Du mit einem Schwingbesen kurz die Schoko-Buttermischung darunter.

Mische Mehl, Kakopulver und Salz in einem separaten Schüsselchen und rühre das Gemisch dann ebenfalls zur Schoko-Masse.

Gib den Teig in Deine mit Backpapier ausgelegte Brownies-Form (nein, einfetten geht nicht - das Zeug kleeeeebt!)

Jetzt backst Du den Kuchen für ziemlich genau 20 Minuten in der Mitte des Ofens. Je nach Ofen braucht's auch 2,3 Minuten länger. Dann lässt Du den Kuchen in der Form etwas auskühlen - und tatttaaaaa!

Puderzucker drauf, servieren und geniessen! 

Ich wünsch Euch jetzt noch keine schöne Weihnacht - ich glaube fast, wir hören uns noch einmal vorher :) Bis bald!




Sonntag, 13. Dezember 2015

Lebkuchen Puddingschnecken

Ich liebe Lebkuchen! 

Ja würkli - und die Idee zu Lebkuchen-Puddingschnecken schwirrte mir schon ein Weilchen im Kopf herum, bis ich sie endlich gemacht habe. Und sie sind guuut geworden!

Ich habe die Idee zu diesem Gebäck seit dem Tag im Kopf, als ich das Tagesthema "winterlich gerollt" gelesen habe. Wie und wo, das liest Du gleich unter dem Bild.


Heute mache ich mit diesem Rezept beim tollen Adventskalender von "Pieces Of Sugar" mit. Das ist ein ganz wundervoller Backblog den ich bisher gar noch nicht kannte. 
Mit dem Hashtag #Dezemberleckerei und den Hefeschnecken geh' ich also heute zum Thema "winterlich gerollt" ins Rennen. Es geht mir dabei gar nicht um die Preise die man gewinnen könnte - ich finde es eine wunderbare Motivation, wenn man ein Thema bekommt, und sich dann dazu etwas überlegen muss. yay! 

Rezept Lebkuchen Puddingschnecken
ergibt ca. 20 Schnecken - je nach Grösse

Für den Pudding:
50 Gramm Schokolade, zartbitter (z. Bsp. Cremant)
500 ml Milch
40 Gramm Speisestärke
2 Esslöffel Kakaopulver
50 Gramm Zucker

Für den Teig:
500 Gramm Mehl
50 Gramm Zucker
2 Esslöffel Lebkuchengewürz
1 Teelöffel Salz
250 ml Milch
75 Gramm Butter
1 Würfel Hefe (42 Gramm) 
1 Ei
 
100 Gramm weisse Schokolade für die Dekoration
 
Zuerst machen wir den Pudding.
 
Verrühre 100 ml Milch mit der Speisestärke.
 
Koche die restlichen 400 ml Milch mit Zucker, Kakaopulver und der kleingehackten Schokolade einmal langsam und unter Rühren auf. Nimm den Topf vom Herd und rühre mit dem Schneebesen die Speisestärken-Milch darunter. Stell den Topf nochmal auf die heisse Platte und rühre so lange, bis die Creme eingedickt ist.
 
Gib den heissen Pudding in eine Schüssel und decke die Oberfläche vom Pudding mit Klarsichtfolie ab, damit sich beim abkühlen keine Haut bildet.
 
Für den Teig erhitzt Du Milch & Butter nur langsam, das ganze soll höchstens lauwarm sein. Rühre so lange, bis die Butter geschmolzen ist.
Gib Mehl, Zucker, Lebkuchengewürz und Salz in eine grosse Schüssel und drück eine Mulde 
in die Mitte.
Brösel die Hefe in die Milch-Buttermischung und giesse sie in die Mulde. 
Gib nun das Ei ebenfalls zur Flüssigkeit.
Knete einen geschmeidigen Teig - falls dieser zu sehr klebt, gibst Du einfach etwas mehr Mehl dazu.
Lasse den Teig an einem warmen Ort für 45 Minuten aufgehen - dafür deckst Du die Schüssel mit einem Küchentuch ab.
Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor.
Walle die Hälfte vom aufgegangenen Teig zu einem Rechteck aus - nicht dicker als 1cm. 
Mein Teig war ca. 5mm dick. Bestreiche das Rechteck mit Vanillepudding, lasse dabei an den Seiten ein paar Zentimeter frei und rolle es von der langen Seite her auf. Mit dem restlichen Teig machst Du genau dasselbe.
Schneide die Rolle in 2cm breite Stücke und lege sie auf Dein mit Backpapier belegtes Blech.
--> Ich habe 2 Bleche gebraucht - Du solltest immer nur ein Blech aufs Mal backen.
Backe die Schnecken für ungefähr 15 Minuten in der Mitte des Ofens - sie werden leicht hellbraun.
 
Lasse die Schnecken vollständig abkühlen und dann kannst Du sie mit 
geschmolzener weisser Schokolade dekorieren.  

Dieses Gebäck schmeckt am allerbesten, wenn Du es noch am selben Tag isst.



Freitag, 11. Dezember 2015

Gomfi Guetzli

Diese Kekse nennt man (glaubs vor allem in Deutschland) "Engelsaugen" hmmm... Also für mich sehen die nicht so aus wie ich mir die Augen von Engeln vorstelle - darum nenne ich sie schön schwiizerdüütsch: Gomfi Guetzli. (Konfitüren-Kekse) 


Das sind übrigens, nebst Spitzbuben, meine lieblings Weihnachtsplätzchen. 

Und so geht's:

Rezept Gomfiguetzli
Für ca. 50 - 60 Stück (je nach Grösse)

250 Gramm Mehl
1 Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
100 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
150 Gramm Butter
150 Gramm Himbeer-Gelee
Puderzucker zum bestreuen

Mische Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Vanillezucker in einer grossen Schüssel.

Gib die Eigelbe und die Butter (in kleinen Stückchen) dazu knete alles so lange, bis ein bröckeliger Teig entstanden ist. 

Teile den Teig in zwei Hälften, forme 2 Kugeln daraus, drück' die Kugeln etwas flach und wickle sie in Klarsichtfolie.

Lasse den Teig nun 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Nun schneidest Du den Teig in Scheiben und dann in ungefähr gleichgrosse Stücke. Rolle die Teigstückchen zwischen den Handflächen rund, gib sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und drück sie vorsichtig etwas flach. 

Mit einem Kochlöffel-Stiel drückst Du eine Vertiefung in die Plätzchen - aber nur bis in die Mitte der Teigkugel.

Wenn Du alle Guetzli so vorbereitet hast, stellst Du die Bleche für 1 Stunde in den Kühlschrank oder vors Fenster oder auf den Balkon - Hauptsache kühl. 

Nun heizt Du den Backofen auf 175 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Nimm das erste Blech in die Küche.
Gib in jede Vertiefung ein wenig vom Gelee (das klappt am besten mit 2 Espresso-Löffelchen) und backe die Gomfi-Guetzli für 10 Minuten in der Mitte des Ofens. Sie sollen schön hell bleiben.

Mach das so lange, bis alle Guetzli fertig gebacken sind und lasse sie dann vollständig auskühlen.

Dann bestreust du die Kekse mit Puderzucker. (Den Puderzucker auf der Konfitüre bekommst Du mit einem Tupfen Wasser wieder weg) 

Viel Spass beim Backen!

Ah - die hübschen kleinen Blechdosen findest Du übrigens bei mir im Shop :)


In einer Blechdose und kühl aufbewahrt, halten sich diese Guetzli gut 4-5 Wochen.



Dienstag, 8. Dezember 2015

Hübsch dekorierte Kekse

Heute zeig' ich Dir 2 Dinge:

Als erstes mal wieder ein kleines Update zum Thema "iced cookies" nämlich wie Du ratzfatz zu wunderhübschen Keksen kommst.


Und dann hatte ich gestern (beim Autofahren übrigens) eine kleine Blitz-Idee für eine wirklich nette Tischdeko zum Weihnachtsessen oder auch eifach mal so - nämlich diese zuckersüssen Guetzli-Häuschen:



Die Anleitung zu den Häuschen findest Du hier. Also am besten kurz die Glasurgeschichte hier unten durchlesen und dann gleich zu den Häusern gumpen. (klick)

Noch kurz am Rande sei erwähnt: das mit der Glasur - oder eben dem Royal Icing - ist nicht ganz so einfach - aber imfall auch nicht übermässig schwer - Die Konsistenz der Glasur muss einfach stimmen und es kann sein, dass Du da etwas rumprobieren musst - also mach lieber ein paar Kekse mehr :) 

Die wunderhübschen Zuckerstreusel in vielen bunten Varianten gibt's aktuell im Weihnachts-Sortiment in Deiner Migros.


Für solche hübsch dekorierten Kekse brauchst Du folgende Dinge:

Kekse (haha - aber ja, DIE brauchts ganz sicher - das Rezept folgt weiter unten)
2 Eiweiss
ca. 500 Gramm Puderzucker
Lebensmittelfarbe 
Einen Mixer
Einweg-Spritzbeutel
--> mit Haushalts-Plastiksäckli geht's auch
und Zuckerstreusel


Rezept Mürbeteig-Kekse
Ergibt ca. 40 Kekse - je nach Grösse natürlich

200 Gramm kalte Butter
100 Gramm Zucker
300 Gramm Mehl
1 Prise Salz 
1 Ei

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Verreibe die kalte Butter, Mehl, Zucker und  Salz ein paar Minuten zwischen den Fingern, 
bis eine krümelige Masse entstanden ist.

Gib das Ei dazu und verknete alles kurz zu einem glatten Teig.

In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

Walle den Teig 3mm dick aus.

Schneide Dir soviele Bauteile wie Du benötigst aus dem Teig aus und 
backe die Kekse ca. 10-12 Minuten in der Mitte des Ofens.

Die Kekse sind im heissen Zustand noch sehr weich und müssen vollständig abkühlen, 
bevor Du sie glasierst.

--> Wichtig dabei ist: VOR dem Backen musst Du die ausgeschnittenen Teig-Teile mind. 30 Minuten kühl stellen - aktuell klappt das sehr gut draussen - ansonsten gerne im Kühlschrank. Das ist wichtig, damit die Guetzlis möglichst in Form bleiben.


Die (also meine) Faustregel für Eiweiss Spritzglasur ist:

1 Eiweiss
ca. 250 Gramm Puderzucker

Das klingt jetzt nicht nach viel, ergibt aber eine rechte Menge an Glasur. 
Also die reicht (je nachdem wieviele Farben Du benötigst) gut für 15-20 Kekse.

Wenn Du nun solche Guetzlis machen möchtest wie meine Tännchen hier funktioniert das so:

Du schlägst das Eiweiss halb-steif und gibst dann unter Rühren so viel Puderzucker dazu, bis die Glasur fest ist. (fest bedeutet, Du kannst sie noch streichen aber sie verläuft nicht mehr) wenn Du das noch nie gemacht hast, musst Du evtl. ein bisschen rumprobieren.   

Die feste Glasur ist für die Konturen. 

Färbe nun diese feste Glasur in den Farben ein die Du benötigst und fülle sie in Spritzbeutel.

Schneide die Spitze ab (nur wenig = kleine Öffnung) und spritze die Konturen auf Deine Kekse.


Lasse die Konturen 15 Minuten antrocknen.

Jetzt gibst Du die restliche Glasur wieder in ein Gefäss und verdünnst sie löffelweise mit Wasser. 
(Es braucht nur wenig Wasser!) bis sie etwas flüssiger ist. 

Diese Glasur füllst Du wieder in einen Spritzbeutel, füllst die Guetzli-Fläche aus und gibst gleich Deine gewünschte Zucker-Dekoration darauf.


Nun müssen die Kekse mindestens 5 Stunden gut trocken - am besten über Nacht an einem kühlen Ort (zum Beispiel im Keller - aber bitte nicht im Kühlschrank)

Und dann... sind sie fertig  Diese Kekse halten sich in Blechdosen aufbewahrt locker einige Wochen - am liebsten aber werden sie verschenkt :)



Keks-Häuschen

Guetzli-Hüüser!

Heute machen wir dem weltbekannten Lebkuchenhaus mal Konkurrenz. Jawohl. 

Mit denen da:


Sind sie nicht zuckersüss? So klein & härzig - zum Beispiel als
Tischkärtchen auf der Weihnachtstafel:


Jetzt mal ehrlich: hast Du schonmal ein Lebkuchenhaus gegessen? Also so richtig aufgegessen? Ebe. 

Aber die hier, die kann man gut essen, weil sie eben so klein sind. Und meine Leser wissen: ich mag kleine Dinge. Sooo härzig, jöööö. Undso. Genau.

Dekoriert habe ich mit Migros-Zuckerstreuseln - einfach wundervoll, die bunte Auswahl im Weihnachts-Sortiment.

Und dieses Mal hatte ich sogar einen Grund, mir noch mehr Zuckerstreusel zu kaufen (Ich hab ähm, ein kleines Lager zu Hause) aber diese schimmernden Tupfen in Pastellfarben MUSSTE ich einfach haben.



Ich habe meine Häuser aus Mürbeteig gebaut - du kannst Deine Häuschen natürlich auch
aus Mailänderli-Teig machen - dann einfach vor dem Backen NICHT mit Ei bestreichen.

Wie bei einem richtigen Haus, müssen wir zu erst ein wenig planen und eine Vorlage aufs (Back)Papier bringen.



Ich habe folgende Masse ermittelt:

Wand & Dach: 6 x 3.5 cm
Die Seitenwände 3.5 x 3.5 cm
und der Boden hat 7.5 x 5 cm

Du brauchst pro Häuschen:
4 x Wand & Dach 
2 x Seitenwände
und 1 x den Boden

Nun machen wir unsere Bauteile.



Rezept Mürbeteig-Kekse
Für ca. 5 Häuschen

200 Gramm kalte Butter
100 Gramm Zucker
300 Gramm Mehl
1 Prise Salz 
1 Ei

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Verreibe die kalte Butter, Mehl, Zucker und  Salz ein paar Minuten zwischen den Fingern, 
bis eine krümelige Masse entstanden ist.

Gib das Ei dazu und verknete alles kurz zu einem glatten Teig.

In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

Walle den Teig 3mm dick aus.

Schneide Dir soviele Bauteile wie Du benötigst aus dem Teig aus und 
backe die Kekse ca. 10-12 Minuten in der Mitte des Ofens.

Die Kekse sind im heissen Zustand noch sehr weich und müssen vollständig abkühlen, bevor Du sie weiter verwendest.

--> Wichtig dabei ist: VOR dem Backen musst Du die ausgeschnittenen Teig-Teile mind. 30 Minuten kühl stellen - aktuell klappt das sehr gut draussen - ansonsten gerne im Kühlschrank. Das ist wichtig, damit die Guetzlis möglichst in Form bleiben.

Dann kommt schon die Glasur.

1 Eiweiss
ca. 230 Gramm Puderzucker

Schlage das Eiweiss halb-steif und lasse während Du weiter mixerst den Puderzucker einrieseln.
Die Glasur sollte eher fest aber noch streichbar sein. (Falls Du nicht sicher bist - probiere, ein Hausteil an den Boden zu kleben - wenn das hält - dann stimmt die Konsistenz - wenns nicht hält, musst Du noch bitzli mehr Puderzucker dazu geben.)

Fülle die Glasur in einen Einweg-Spritzbeutel oder eine Haushaltsplastiktüte und schneide die Spitze ab.

Nun kannst du Dein Häuschen bauen. Dafür legst Du Dir den Boden zurecht, gibst auf die lange Kante der Seitenwand schön dick Glasur und klebst das ganze zusammen. Wenn die Glasur die richtige Konsistenz hat, brauchst Du das Ganze nur ein paar Sekunden festhalten - und kannst gleich mit der nächsten Seite weitermachen.

Hast Du alle 4 Seitenwände aneinander und an den Boden "geklebt" kommt das Dach.
Ich geb's zu - das ist ein bisschen fummelig - aber es geht (und ich bin durchaus eher grobmotorisch veranlagt)

Lasse die Häuschen kurz antrocknen.

Jetzt suchst Du Dir Deine Lieblings-Zuckerstreusel raus und dekorierst die Häuschen nach Lust und Laune - eine Pinzette kann übrigens sehr hilfreich sein.

Unten siehst Du ein ultrakurzes Video (ha! mit links gefilmt und mit rechts aufgespritzt! Aber vor allem, achte mal auf meine wunderschöne Hintergrund-Musik)
wie man die Eiszapfen aus Zuckerglasur macht.
Drück ein wenig Glasur an Ort und Stelle und ziehe dann den Spritzbeutel nach unten - streiche die Spitze an Deiner Unterlage ab und mache den nächsten Eiszapfen.

(Falls Dir das Video nicht angezeigt wird: auf meiner Facebookseite - www.facebook.com/ lalasophiebackt hab ichs ebenfalls gepostet) 





Ich wünsche Dir viel Spass beim Häusle-bauen und weiterhin eine zauberhafte Advents-Zeit mit Deinen Liebsten.





 


Freitag, 4. Dezember 2015

Zimt & Schoggi Cupcakes


War das ein Spass! Ich wollte unbedingt irgendwas mit Zuckerstangen machen... Und zwar einfach, weil ich dachte, es könnte noch hübsch aussehen - perfekterweise hab ich dann in meinem (ziemlich unerschöpflichen) Backförmchen-Vorrat diese gestreiften Baking-Cups gefunden - jetzt sind sie also da - die sehr sehr seeeeehr rot-weissen Zimtcupcakes mit Schoggi & Zuckerstange.


Für die Deko hab ich einfach ein paar Zuckerstangen "verkürzt" d.h. vom Stängel hab ich ca. die Hälfte abgebrochen, damit sie auch schön in die Muffins reinpassen - den abgebrochenen Rest der Zuckerstangen hab ich in eine Haushalts-Plastiktüte gegeben und mit dem Hammer zerkleinert. 
Das funktioniert übrigens auch mit einem Wallholz - eines aus Holz - aber mit dem Hammer macht's irgendwie mehr Spass :) 
 


Ich persönlich würde die Cupcakes in Mini-Förmchen backen - die grossen sind schon sehr sehr heftig viel zum essen - dann kannst Du das Teig-Rezept halbieren (dann anstatt 3 Eier einfach 2 kleine Eier nehmen) und auch von der Schokoladen-Creme nur die Hälfte machen.


Rezept Zimt & Schoggi Cupcakes
für 12 normalgrosse Cupcakes oder ca. 20  Mini-Cupcakes

Für die Muffins
3  Eier
100 Gramm Butter, weich 
150 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 Gramm Creme Fraîche
200 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Teelöffel Zimtpulver

Für  die Schoko-Creme
300 ml Vollrahm (Sahne)
500 Gramm Schokolade, dunkel

Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (170 Grad Umluft)  vorheizen. 

Eier, Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer schaumig rühren. Die Creme Fraîche dazu rühren.
Mehl, Backpulver und Zimt in einer separaten Schüssel mischen und dann zur Butter-Zuckermischung rühren.
 
Den Teig in die mit Papierförmchen ausgelegte Muffins-Form (Oder eben Baking-Cups) füllen und die Mini's in der Mitte des Ofens ca. 13 Minuten (normalgrosse Förmchen ca. 18 Minuten) backen. Herausnehmen und gut abkühlen lassen. 
 
Nun machst Du die Schoko-Creme (Ganache) 

Die Schokolade klein hacken und in eine Schüssel geben.
Den Rahm (die Sahne) bis kurz vor dem Kochen erhitzen. (NICHT zum kochen bringen)
Die heisse Flüssigkeit über die Schokolade giessen und dann so lange rühren (nicht schlagen!) bis die Schokolade sich vollständig aufgelöst hat. Am besten mit einem Schwingbesen.

Wenn die Masse etwas angekühlt ist stellt Du sie für knapp 30 Minuten in den Kühlschrank. 
 
Anschliessend ca. 40 Sekunden mit dem Mixer aufschlagen. Die Konsistenz der Creme verändert sich und sie wird etwas heller.

Jetzt füllst Du die Creme in einen Spritzbeutel mit beliebiger Tülle (Ich nehm' immer eine grosse Sterntülle) und dekorierst damit Deine Cupcakes. 

Ich hab dann eben mit gekürzten Zuckerstangen und den "kaputten" Resten davon dekoriert.

Et voilà - Weihnachtsstimmung Ahoi!