Samstag, 29. November 2014

Crème Brûlée Tarte

Aiaiai was für ein Wort ☺️ aaaaaber schmecken tut sie. Wundergut. Jawohl. Wir machen diese Tarte mit Zimt-Zucker schön weihnachtlich - wer Zimt nicht mag, der lässt ihn einfach weg und hat dann eine ganz klassische Crème Brûlée Tarte.

Ich habe diese Form hier verwendet.



Sie ist total klasse, mit herausnehmbarem Boden bekommst Du jede Tarte ohne Probleme an einem Stück aus der Form. Und ich mag, dass sie rechteckig ist.
Speziell - Anders - und Speziell und Anders gefällt mir ja immer besonders gut.




Rezept Crème Brûlée Tarte
Für eine 26er Spring- oder Tarteform

75 Gramm Butter
3 Päckchen Vanillezucker
75 Gramm Puderzucker
2 Eier 
150 Gramm Mehl
1⁄2 Teelöffel Backpulver
40 ml kalter Espresso oder starker Kaffee
500 ml Milch
1 Teelöffel Zimt
3 gestrichene Esslöffel Maizena (Speisestärke)
100 Gramm Zucker
6 Eigelb 

Brauner Zucker mit Zimt vermischt und so ein Küchen-Flammenwerfer-Ding...

Heize den Backofen auf 150 Grad Umluft (175 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Fette Deine Tarte-Form - Ersatzweise eine 26er Springform gut ein.

Butter, 1 Päckchen Vanillezucker und den Puderzucker cremig rühren.
Rühre nun nacheinander die Eier dazu.

Mische Mehl & Backpulver in einer separaten Schüssel und gib die Mischung zur Butter-Ei-Masse.
Nun rührst Du den Espresso dazu.

Streiche den Teig in der Form glatt  und backe ihn auf der untersten Schiene für ca. 8 Minuten.

Für die Creme verrührst Du 5 Esslöffel Milch mit dem Maizena (Speisestärke).

Die restliche Milch, 1 Teelöffelchen Zimt und den Zucker in einem Topf aufkochen und die Maizena-Milchmischung mit dem Schwingbesen dazu rühren. Unter Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen.
Den Topf von  der Herdplatte nehmen. Die Eigelbe und 2 Päckchen Vanillezucker verrühren und in die angedickte Zuckermilch rühren.

Verstreiche die Vanillecreme auf dem vorgebackenen Espressoteig. Backe die Tarte bei gleicher Temperatur auf der untersten Schiene ca. 12 Minuten. Herausnehmen und in der Form auskühlen lassen.

Lass den Kuchen am besten über Nacht im Kühlschrank ausruhen und gut durchziehen.

Löse nun den Kuchen mit einem Messer vom Formrand.
Mit Zimtzucker bestreuen und  mit einem Küchengasbrenner karamellisieren.

Die Herzchen hab ich übrigens so gemacht:





fäddisch - ä guete!






Donnerstag, 27. November 2014

Lebkuchen Cupcakes

Meine Lieben Leser/innen :)

Ich wünsch Euch allen einen tollen ersten Advent und einen wundervollen Start in die Adventszeit.




Gebacken in den weltallerschönsten Rot-Weiss-Backbechern, dekoriert mit Sugarsheets & Goldstift von bakeria.ch - toll, töller, am tollsten, oder?

Ein kleiner Tipp zu den Sugarsheets (von denen ich übrigens grosser, nein, RIESENGROSSER Fan bin: Du kannst Formen und Förmchen mit Keksausstechern aus der Zuckerplatte ausstechen. Einfach mit VIEL Druck auf die Platte pressen. Du kannst die Platte aber auch mit der Schere schneiden.
Mit den Sugarsheets kannst Du wunderbar kreativ sein, und relativ mühelos wunderhübsche Dekorationen zaubern.



So jetzt aber zu den Lebkuchen Cupcakes. 

Das ist Lebkuchen-Kuchen - äh also der Teig, also der Muffin :) gefüllt mit Konfitüre und ein Topping aus Schokolade. yummie!

Nein, das ist kein Fehler da unten, wir fangen bei diesen Cupcakes tatsächlich mit dem Topping an.

Ich wünsch Dir ganz viel Backspass!


Rezept Lebkuchen Cupcakes
Für 12 Cupcakes

85 Gramm Butter
75 Gramm Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
165 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Esslöffel  Kakaopulver
2 Teelöffel Lebkuchengewürz
etwas Milch
 
Chriesi-Gomfi vom Summer für die Füllung
(Kirsch-Konfitüre)
Topping

200 Gramm Schokolade, Zartbitter oder Vollmilch
1.25 dl  Vollrahm (Sahne)

Brich die Schokolade in kleine Stücke und gib sie in eine Schüssel.
Erhitze den Vollrahm bis kurz vor's kochen und giesse ihn über die Schokolade.
So lange rühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat.

Diese Masse nun mind. 30 Minuten (besser 50 Minuten) in den Kühlschrank stellen.
 
Heize den Ofen auf 150 Grad Umluft (175 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. 
Die Eier einzeln unterrühren. 
Mische Mehl, Kakao, Backpulver und Lebkuchengewürz in einer separaten Schüssel und rühre es dann langsam zur Butter-Ei-Masse. 
Nun gibst Du soviel Milch zum Teig, bis er schön cremig (nicht flüssig) ist.

Eine Hälfte vom Teig in 12 schöne Backbecher oder Papier-Muffins-Förmchen füllen, einen Teelöffel Konfitüre darauf geben und mit dem restlichen Teig bedecken.
 
Backe die Muffins ca. 15-20 Minuten.(Stäbchenprobe) sie dürfen ruhig ein bisschen feucht sein innen.

Die Küchlein vollständig abkühlen lassen.

Das Topping aus dem Kühlschrank nehmen, mit dem Mixer kurz (wirklich kurz, so ein Minütchen oder so)  aufschlagen (die Konsistenz wird Creme-artig) und dann sofort in einen Spritzbeutel mit beliebiger Tülle (grosse Sterntülle mag ich am liebsten) füllen und auf den Muffins verteilen.

Ganz nach den eigenen Vorlieben dekorieren - und dann - in vorweihnächtlicher Seeligkeit aufessen.

Dreierlei Pralinen

Ein kurzes Wort vorneweg: Pralinen machen ist nicht schwer, es braucht jedoch etwas Zeit & Geduld. Und, verwende immer gute Schokolade. Ja, gute Schokolade ist ein bisschen teurer, aber man schmeckt den Unterschied - versprochen.

Wenn Du das hast, wirst Du reichlich belohnt, mit perfekten, schönen Pralinen für Dich oder Deine Liebsten.
Wir machen heute 3 Sorten Pralinen. Ich hab alle 3 am selben Tag gemacht, das geht also, allerdings braucht es etwas an Planung, damit Du gut damit durch kommst. 



Ich benutze absichtlich keine Fachausdrücke wie Canache (Pralinenmasse), temperieren oder sonstiges. Auch benutze ich kein Temperiergerät oder Pralinenbesteck. Kann man alles kaufen wenn man mag, aber ich wette, 98% von Euch Lesern (inkl. mir übrigens) hat sowas nicht. Und darum machen wir Pralinen, wie sich Anfänger machen. Dafür garantiere ich Dir, sie werden gelingen & schmecken UND schön aussehen. Versprochen.

Trotzdem ist das Temperieren der Schokolade sehr wichtig, darum hier der Hinweis, wie ICH Schokolade schmelze:

Nimm eine hohe Pfanne / Bratpfanne mit hohem Rand und füll sie zu 2/3 mit Wasser.
Stelle ein Keramik-Schüsselchen in die Pfanne und fülle die gewünschte Schokolade hinein.
Lass das Wasser ein Mal aufkochen und zieh die Pfanne vom Herd. Gut umrühren. Jetzt sollte Deine Schokolade geschmolzen sein und auch eine angenehme Temperatur haben. Du kannst auch mit dem Finger testen, wie heiss die Schokolade ist. Wenn sie nämlich meeeeega fest heiss ist, dann schmelzen Deine Pralinen davon. Desshalb, im Zweifel nach dem Schmelzen lieber ein paar Minuten warten mit eintauchen.



Und jetzt, bevor wir starten noch kurz etwas SEHR WICHTIGES: Drüben auf Facebook gibt es heute etwas wundervolles zu gewinnen, nämlich 3 prall gefüllte Schokoladen-Päckchen von www.lienert.ch  - perfekt um ins Pralinen-Handwerk zu starten, oder?


Los gehts - mit Karamellpralinen.



Für diese brauchst du Schokolade-Hohlkörper. Ich benutze die von Lienert - die find ich die besten, sie kosten kein Vermögen, schmecken sehr gut und sind wirklich gut zu verarbeiten.



Rezept Karamellpralinen
Ergibt ca. 20 Stück
Für diese Pralinen eignen sich am besten Hohlkörper aus Milchschokolade. Ich hab Herzen verwendet, aber Du kannst auch Kugeln oder Sterne oder was auch immer Du möchtest verwenden. Zur Haltbarkeit kann ich mal wieder nix sagen, meine waren ca. 6 Stunden "haltbar" nachher warn' sie weg. hihi. Aber ich denke, 1-2 Wochen halten sie sich schon, sofern sie gut gekühlt werden.

100 Gramm Zucker
100 ml Vollrahm (Sahne)
50 Gramm Butter
50 Gramm Schokolade, Vollmilch
100 Gramm Schokolade, Vollmilch (zum verschliessen der Hohlkörper)

Den Zucker zusammen mit 50 ml Wasser in einer (unbeschichteten!) Pfanne/Topf zum kochen bringen. So lange köcheln lassen, bis die Masse eine schön goldgelbe Farbe angenommen hat. 
Nun den Vollrahm (Sahne) zufügen und gut rühren. Nicht erschrecken, wenn's etwas zischt & spritzt - das gehört so. Nochmal alles gut verrühren (die Masse sollte keine Klümpchen enthalten) und dann den Topf vom Herd nehmen. Butter & Schokolade dazugeben und wieder gut verrühren. 

Die Karamellmasse nun abkühlen lassen, bis sie noch Handwarm ist. Nun füllst Du sie mit einem Spritzbeutel oder einem Fläschchen mit abgeschnittener Spitze in Deine Hohlkörper. Wichtig ist, dass Du einen ca. 3 mm hohen Rand lässt, diesen füllst Du später mit Schokolade auf, um den Hohlkörper zu verschliessen.

Lass die so vorbereiteten Pralinen ungefähr 1 Stunde im Kühlschrank abkühlen.

Jetzt kannst Du die 100 Gramm Schokolade zum verschliessen der Hohlkörper über dem Wasserbad schmelzen, in einen Spritzbeutel / ein Fläschchen füllen und die Pralinen-Hohlkörper damit verschliessen. Das bedeutet, Du füllst die Praline nun mit Schoggi auf. 

Nun lässt Du die Pralinen bei Zimmertemperatur fest werden. Nach belieben kannst Du nun noch mit dunkler oder weisse Schokolade Muster über Deine Pralinen machen oder die Pralinen nochmal ganz in geschmolzene Schokolade tauchen. Wie Du magst.


Rezept Whiskey Truffes
Ergibt ca. 60 Stück




Diese Truffes kannst Du auf zwei verschiedene Arten machen.
Entweder füllst Du die Ganache (Pralinenmasse) in Hohlkörper, oder Du rollst sie von Hand.
Ich erkläre Dir gleich beide Methoden, also mach sie so, wie's für Dich passt.
Ich füll sie lieber in Hohlkugeln, einfach weil das die kleinere Sauerei gibt und die Truffes einfach schöner werden. 



200 ml Vollrahm (Sahne)
200 Gramm Schokolade, Vollmilch
200 Gramm Schokolade, Zartbitter
80 Gramm Butter, weich
50 Gramm Puderzucker
60 ml Whiskey

300 Gramm Schokolade, Zartbitter (zum verschliessen & überziehen der Holhkugeln)

Beide Schokoladensorten in kleine Stücke hacken. Den Vollrahm kurz aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade  unter Rühren darin schmelzen.

Die weiche Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Den Whiskey dazugeben (könnte flocken, macht aber nix) Füge nun die Butter-mischung zur Schokolade rühren.

Diese Masse nun 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. (Wenn Du von Hand rollst, 2 Stunden kühlen)

Variante mit Hohlkugeln:

Die Masse in einen Spritzbeutel geben und damit die Hohlkugeln füllen. Dabei einen ca. 2 mm hohen Rand lassen.
Die Kugeln nun für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Ca. 80 Gramm Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen.
In einen Spritzbeutel füllen und damit die Hohlkugeln verschliessen.
30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Variante von Hand rollen:

Füll die dickflüssige Masse in einen Spritzbeutel und spritze 60 etwa gleichgrosse Tupfen auf ein Backpapier.


Die Kugeln nun für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nun rollst Du die Praline-Tupfen mit den Händen zu Kugeln und kühlst sie erneut ca. 30 Minuten.

Jetzt geht's für beide Varianten gleich weiter.

Die gesamte Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Leg Dir zwei Stück Backpapier bereit.
Nun tauchst Du mit einer Gabel jeweils eine Kugel in die flüssige Schokolade, klopfst mit der Gabel leicht an den Rand des Schmelzgefässes und setzt Deine Kugel auf das Backpapier.

Wenn Du 4 Kugeln überzogen hast, nimmst Du eine zweite Gabel und rollst jeweils eine Kugel mit den Gabeln auf dem Backpapier hin und her, bis das typische Truffes-Muster entsteht. Setze die fertige Praline nun auf ein weiteres, sauberes Backpapier.

Diesen Vorgang wiederholst Du nun mit allen Pralinen.

Lasse sie bei Raumtemperatur fest werden, dann kannst Du sie verpacken und in den Kühlschrank stellen.

Die Whiskey-Truffes sind gekühlt 1-2 Wochen haltbar.

Rezept Vanille Pralinen
Für 30 Stück




200 Gramm weiße Schokolade
65 ml Vollrahm
ausgekratztes Mark von einer Vanilleschote
40 Gramm Butter, weich 

Zum überziehen:
400 Gramm weiße Schokolade
200 Gramm Puderzucker, 

200 Gramm weisse Schokolade in kleine Stücke brechen. Den Vollrahm und das Vanillemark in einem Topf aufkochen und vom Herd nehmen. Die Kuvertüre einrühren und so lange rühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Die Masse in eine Schüssel füllen und zugedeckt mindestens 6 Stunden (oder über Nacht) fest werden lassen.

Die Masse mit dem Mixer kurz aufschlagen und die Butter unterrühren. 
Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und 30 Tupfen auf Backpapier setzen. Ca. 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Zum Überziehen die Schokolade schmelzen und kurz stehen lassen. (Ein bisschen abkühlen lassen) Den Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. 
Die Spitzen der Schokoladenkugeln mit den Fingern flach drücken. In den Handflächen zügig mit geschmolzener Schokolade überziehen, im Puderzucker wälzen und auf Backpapier fest werden lassen.

Ich wünsch Dir viel Spass beim Pralinen-machen :)


Dienstag, 18. November 2014

November-Päuseli

Der schlaue Leser wird gemerkt haben, dass es hier seit 2 Wochen recht ruhig ist. Das liegt daran, dass wir drüben bei fb zur Zeit ordentlich feiern. Es sind crazy giftweeks!



Aber ich bin nicht untätig und hab schon viiiiiele neue Rezepte vorbereitet. Es weihnachtet also hier bald ziemlich sehr ❤️



Bis dann Ihr lieben! 

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Heissi Schoggi *homemade-style*

Yeah, die Tage werden kürzer, die Luft kälter, die Blätter bunter... Herbst, ich liebe Dich!

Und was passt denn perfekter zur dritten Jahreszeit als warm in die Decke gekuschelt eine heisse Schokolade zu trinken? Nix! Genau.



Und weil's so Spass macht, kann man diese heisse Schoggi auch prima verschenken.

Uhuuund, man kann da äusserst kreativ sein, jawohl. Wie wär's mit Lebkuchengewürz in der Schokolade? Oder Zimt? Oder lösliches Kaffeepulver, Caramelbonbons, Pfeffer... Wie man mag :)

 
Du brauchst:
Kleine, hitzefeste Plastikbecher
Glace-Stängel / Holzstäbchen (Gibt's hier)
Schokolade
Zuckerstreusel & co

Schmelze die Schokolade im Wasserbad und giesse sie anschliessend in Deine Becher. Klopfe den Becher leicht auf Deine Unterlage, damit wird sie oben schön gerade. Nun kannst Du nach belieben Zuckerstreusel oder Schokoladenspähne daraufgeben. Nach 5 Minuten kannst Du dann die Stängel reinstecken. Nun lässt Du die Schokolade für mind. 12 Stunden bei Raumtemperatur fest werden. NICHT im Kühlschrank, da bekommen die einen nicht so sexy, weissen Überzug.

Jetzt kannst Du sie vorsichtig aus dem Becher drücken. Nett verpacken - et Voilà!

Haltbar sind sie so 2 Wochen :)



 
Eine Tafel Schokolade (100 Gramm) reicht für ca. 4x Schoko-Genuss.
 
Wenn Du unterschiedliche Schokoladensorten verwendest (was sehr zu empfehlen ist, weil's nämli noch viiiiel schöner aussieht) dann verarbeite sie nacheinander. Das heisst, giesse zuerst die erste Sorte Schokolade in die Becher, klopfe sie leicht auf die Unterlage (dann wird's oben gerade) dann lässt Du alles 5-6 Minuten antrocknen, und gibst dann die zweite Sorte darüber. Wenn du das so machst, kannst Du die Stäbchen gleich nach dem eingiessen der zweiten Sorte in die Schoggi stecken.





 


 

 


Dienstag, 21. Oktober 2014

Kuchen am Stiel

Neulich habe ich ein ganz tolles Buch geschenkt  bekommen. 

Dieses hier:



Besonders für Menschen mit Weizen-unverträglichkeit ist es perfekt, denn gewisse Allergiker können zwar keine Weizenprodukte, wohl aber Dinkel essen.

Ur-Dinkel ist eine eingetragene schweizer Marke und bedeutet, dass ausschliesslich alte Dinkel-Sorten angebaut & verarbeitet werden.


Dinkel hab ich bis jetzt eigentlich nie beachtet. Bis ich eben dieses Buch bekam. Da hab ich mir gleich ein Päckchen Ur-Dinkelmehl gekauft und passenderweise wünschte sich mein Junior zum Abendessen frische Waffeln. Ich hab ihm Waffeln gemacht, aus Ur-Dinkelmehl, Milch & Eiern.  Er hat alle mit grösstem Appetit verschlungen. 


 
Also, obwohl das Mehl etwas grobkörnig ist, findet zumindest mein Söhnchen keinen geschmacklichen Unterschied zu normalem Weizen. Mittlerweile backe ich auch die Pfannkuchen mit diesem Mehl.

In dem Backbuch hat's neben vielen tollen & sehr innovativen (Marroni Spitzbuben zum Beispiel) Guetzli-Rezepten fürs ganze Jahr auch Waffel- und Kuchenrezepte. Alle aus Dinkel- resp. Ur-Dinkelmehl. Und eins sieht besser aus als das andere. Es gibt Rezepte mit Beeren, mit Nüssen und die Rezepte sind leicht verständlich geschrieben. 

Ich hab, zusammen mit meinem 5-jährigen, geschaut, was wir denn aus diesem Buch backen wollen. Als er ein Bild von den Kuchen am Stiel sah, war die Suche dann auch sehr schnell beendet.

So sehen meine aus:




Und falls Du jetzt denkst: "oh no, nicht schonwieder Cakepops..." NÖ! Keine Cakepops. Du brauchst auch keine besondere Backform - nur ein Blech und ein paar Glace-Stängel und schon gibt's Kuchen am Stiel. :)

Ähm und so nebenbei bemerkt, nein, ich hab keine Kuchenglasur verwendet sondern normale Schokolade geschmolzen - leider hab ich sie etwas überhitzt ( = nicht ganz flüssig) und darum sind meine Stiel-Kuchen etwas naja strubbelig geworden. Mit Kuchenglasur werden sie aber mit Sicherheit schön Glatt. 

Üüübrigens auch ein tolles Rezept für Kindergeburtstagsfeste - Kuchen vorbereiten & dann mit der ganzen Bande dekorieren & geniessen.  

Rezept Kuchen am Stiel
Für 20 Stück

Kuchen:
200 Gramm Butter, flüssig
200 Gramm Zucker
3 Eier
5 Esslöffel Kakaopulver
350 Gramm Ur-Dinkel- oder Dinkelmehl
2 Teelöffel Backpulver
3 dl Milch
75 Gramm Schokoladenspähne

Glasur & Dekoration
3 Beutel Kuchenglasur
Zuckerstreusel, Smarties etc.


Den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mehl, Backpulver & Kakaopulver in einer Schüssel mischen, eine Mulde formen.

Die Butter mit dem Zucker gut verrühren. (2 Min. mit dem Mixer) dann die Eier kurz dazurühren. 
Nun abwechslungweise Milch und Mehl-Mischung dazurühren, bis alle Zutaten verbraucht sind.

Den Teig in ein tiefes, mit Backpapier ausgelegtes Blech giessen, glattstreichen und 20-25 Minuten backen. (Stäbchenprobe) 

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen.

Schneide den Kuchen in Stücke (oder stich beliebige Formen mit Keksausstechern aus) und steck jeweils einen Glace-Stängel hinein.

Schmelze die Kuchenglasur nach Anleitung und giesse sie in einen tiefen Teller. 

Tauche nun die Kuchenstücke vorsichtig in die Schokolade, lass sie etwas abtropfen und leg sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech (oder Teller oder Brettchen --> sollte einfach in den Kühlschrank passen) und jetzt kannst Du nach belieben dekorieren.

Ab in den Kühlschrank und nach 30 Minuten sind sie Essbar :) 

Ich wünsch Dir viel Spass beim Backen!







Samstag, 18. Oktober 2014

schicke Pfannkuchen!

Jeeeee. Heut war ein seltsamer Morgen.

Junior wollte Kuchen backen. (Das Rezept dazu kommt später)
Jedenfalls hat er sich zuerst das Ei auf sich selbst anstatt in die Schüssel geschlagen. Dann ist das Töpfchen mit dem Kakaopulver auf den (hellen) Küchenboden gefallen. Nachdem der Teig im Ofen, das Kind & der Boden geputzt war, ist mir ein Glas Zuckerstreusel aus dem Gestell gefallen. Aaaaaaah! Aber gut. Kuchen im Ofen, alles wieder sauber gemacht, alles Prima.

Dann hat Monsieur sich Pfannkuchen zum Frühstück gewünscht. Und weil ich heut früh auf Facebook ein Video mit "gemalten" Pfannkuchen gesehen hab, wollte ich das ausprobieren.



Grundrezept Pfannkuchen
Ergibt ca. 12 Stück

300 Gramm Mehl
1 Teelöffel Salz
3 Eier
6 dl Milchwasser (halb Milch, halb Wasser)

Milch und Eier verquirlen.
Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und eine Mulde formen.

Eier-Milch dazugeben, alles gut verrühren, mit einem Tuch bedecken und 30 Minuten ruhen lassen.

Nun füllst Du 1/3 des Teiges in ein separates Gefäss und rührst etwas Kakaopulver dazu. Gut verrühren.

Den dunklen Teig füllst Du in eine Spritzflasche.

Erhitze wenig Öl in einer Bratpfanne. Wenn die Pfanne heiss ist, "malst" Du mit dem dunklen Teig ein Muster. Lass den Teig 20 Sekunden anbacken und gib dann den normalen Teig darüber. Schön anbacken, wenden und fertig backen.


Hat super geklappt. Bis mir ein kleines Stück Kakaopulver (jaaa, hab NICHT gut genug gerührt) die Flaschenspitze verstopft hat. Was macht Mutti? Einmal fest draufdrücken... PENG! Ja, der Deckel ist abgespickt - Herd & Mutti voller Schoko-Teig - aber s'Kind fand den "Explosions-Pfannkuchen" super.

Ich muss nicht erwähnen, dass ich dann zum dritten mal die Küche geputzt habe...