Dienstag, 19. Mai 2015

Mini Pavlova's mit Erdbeeri

Wunderhübsch sehen sie aus, die kleinen Pavlova's - mit Schlagrahm und Erdbeeren ein traumhaftes Dessert. 

Ich habe weder den Schlagrahm (Schlagsahne) noch die Erdbeeren gezuckert - ganz einfach, weil es für meinen Geschmack mit der Baiser-Schale süss genug ist - magst Du mehr süss, kannst Du den Vollrahm (die Sahne) auch mit etwas Vanillezucker aufschlagen.


Rezept Mini Pavlova mit Erdbeeren
Ergibt 6-8 Stück

3 Eiweiss
150 Gramm Zucker
1.5 Teelöffel Maizena (Speisestärke)
1/2 Teelöffel heller Balsamico Essig

2 dl Vollrahm (Sahne)
300 Gramm Erdbeeren 

Heize den Ofen auf 100 Grad Umluft (130 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Schlage das Eiweiss steif. 
Nun lässt Du während dem Mixen langsam den Zucker einrieseln. 
Schlage die Masse mindestens 4 Minuten, bis eine sehr feste und glänzende Masse entstanden ist.

--> wenn Du mit einem Messer in die Masse "schneidest" sollte der Schnitt sichtbar bleiben.

Gib nun den Essig dazu und siebe das Maizena auf die Masse. Verrühre alles kurz aber gründlich. 

Gib mit einem Esslöffel 6-8 Kleckse mit etwas Abstand dazwischen auf ein mit Backpapier belegtes Blech und forme mit einem Teelöffel je eine Mulde. 

Backe das Ganze in der Mitte des Ofens für eine Stunde. (Falls die Baiser-Schalen beginnen braun zu werden, deckst Du sie mit etwas Alufolie ab)

Schalte den Ofen aus und mach die Ofentür etwas auf. (Geht prima, wenn Du einen Holz-Kochlöffel in die Tür klemmst) Lass aber das Blech im Ofen und zwar für mindestens 8 Stunden. 
(Am besten über Nacht) 

Jetzt sind die Pavolova-Schalen fertig getrocknet.

Nun schlägst du den Vollrahm steif, wäschst die Erdbeeren und schneidest sie in mundgerechte Stücke.

Gib zuerst den Schlagrahm und dann die Erdbeeren auf Deine Baiser-Schalen.

Hmmm, was für ein Genuss - Ä Guete!








Montag, 11. Mai 2015

Rhabarber Tarte

Am Sonntag hat mir meine Freundin Bo ganz viel Rhabarber aus ihrem Garten mitgebracht - wie toll! 


Einen Teil davon hab ich dann auch gleich verbacken. Hmmmm in dieser Tarte: 


Rezept Rhabarber Tarte
Für ein handelsübliches, rundes Blech

Für den Teig:
160 Gramm Mehl
120 Gramm Butter, kalt
50 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb
650 Gramm Rhabarber (geschält & geschnitten 400 Gramm)

Für den Guss:
1.25 dl Vollrahm (Sahne)
2 Eigelb
1 Teelöffel Speisestärke
50 Gramm Zucker

Gib Mehl, Zucker, Vanillezucker und die kalte Butter in kleinen Stücken in eine Schüssel.
Verreibe alles zwischen den Fingern - do lange, bis eine krümelige Masse entsteht.
Gib das Eigelb dazu und knete alles kurz zu einem Teig.

Leg den Teig in Frischhaltefolie verpackt für 30 Minuten in den Kühlschrank. 

In der Zwischenzeit wäschst und schälst Du den Rhabarber. Schneide ihn in kleine Stangen. (Ich hab das Blech benutzt um die Länge der Stangen abzumessen. Du kannst aber auch kleine Rhabarberstücke schneiden - dann gibt's halt einfach nicht dieses Muster)

Heize den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Walle den gekühlen Teig auf Blechgrösse (also etwas grössser) aus und leg ihn in das mit Backpapier belegte Blech. Forme dabei einen ca. 3-4 cm hohen Rand. 

Stich den Boden dicht ein und backe ihn in der Mitte des Ofens für 10 Minuten.

Lass den Ofen laufen.

Mische Eigelbe, Vollrahm, Speisestärke und Zucker mit dem Schwingbesen gut durch.

Verteile den Rhabarber auf dem Teigboden und gib den Guss darüber.


Backe nun die Tarte in der Mitte des Ofens für ca. 30 Minuten.

--> falls der Rhabarber dunkel wird, kannst Du ihn mit Alufolie bedecken und so fertig backen.

Ä guete! 






Sonntag, 10. Mai 2015

Spritzgebäck & Muttertag




Heute ist Muttertag <3 und drum gibt's Heute meine absoluten Lieblingsguetzli - nämli Spritzgebäck. Für mich. Für meine Schwiegermama - und für EUCH.

Und zu allererst: 

Ein Hoch auf alle Mama's! Jawohl, geniesst "Euren" Tag! 

Ich finde, am Muttertag soll & darf man die Mama's ehren. Aber auch unsere Kinder. Denn ohne sie, wären wir keine Mütter. Und drum hab ich was kleines für meinen Junior geschrieben. 

Mein lieber Schatz,

Ich halte Dich schon Dein Leben lang
Zuerst im Arm und jetzt an der Hand
Wir gehen zusammen durch Träume und Spass
Wir lachen, wir weinen und liegen im Gras
Wir gehen gemeinsam durch unsere Leben
Wir sehen die Sonne und tanzen im Regen
Du bist die Liebe, mein Leben, mein Glück
Und wie ich Dich liebe, liebst Du mich zurück


Früher (vor 100 Jahren, als Teenager) hab ich mit öfters mal ein Päckchen (ich glaub die hiessen so) "Wiener Kringel" beim orangen Riesen gekauft. Die waren soooo lecker. Die gibt's aber nicht mehr zu kaufen. Und als ich dann schwanger war, da hatte ich SOLCHE Lust auf Spritzgebäck, aber ausser beim "Türken um die Ecke" hab ich nirgendwo welches gefunden, dass mir wirklich schmeckte.

Nachtrag!!! Jetzt schaut Euch das an:


Ich latsch heut früh an meinen Arbeitsplatz und finde diese Packung vor. 
Öhm... Irgendwie ein ziemlich unheimlicher Zufall das... aber trotzdem witzig. Ich habe dann auch noch herausgefunden, dass es diese Kringel wohl bei ALDI zu kaufen gibt. 
Haha, da hat mir ein lieber Kollege von mir unwissentlich ein total cooles Muttertagsgeschenk gemacht.


Auf jeden Fall (Ich wusste ja nicht, dass es die doch noch zu kaufen gibt) hab ich dann beschlossen, das mit dem Spritzgebäck halt mal selbst zu versuchen. Ich hab ein paar Versuche benötigt, um sie so hinzubekommen, wie sie nach meinem Geschmack sein sollten. Und vor allem so, dass der Teig nicht steinhart und kaum aus dem Spritzbeutel zu drücken ist. Also hier kommt es nun:

Mein persönliches Lieblings-Spritzgebäck!






Rezept Spritzgebäck 
Ergibt ca. 20 mittelgrosse Kringel

100 Gramm Puderzucker
200 Gramm Butter, weich
2 Esslöffel Milch
1 Ei
1/2 Teelöffel Vanilleextrakt (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
1 Prise Salz
250 Gramm Mehl

1 Päckchen Kuchenglasur zum "tünkle" (hell oder dunkel - ganz wie Du magst) 

Heize den Ofen auf 175 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) vor. 

Rühre die Butter mit dem Puderzucker schön cremig. Füge Milch, Ei, Vanille-Extrakt (oder Vanillezucker) und Salz nacheinander dazu. (zwischen jeder Zutat gut verrühren)

Anschliessend rührst Du kurz das Mehl darunter, bis ein glatter Teig entsteht.

Fülle den Teig in einen Spritzbeutel mit grosser (wirklich, der grössten, die Du finden kannst) Sterntülle, und spritze Kreise (Kringel) auf ein mit Backpapier belegtes Blech. 
Lasse genügend Abstand zwischen den Teig-Kringeln. 


Wenn das erste Blech voll ist, spritzt Du die restlichen Kringel auf ein neues, mit Backpapier belegtes Blech. 

Backe dein Spritzgebäck (jeweils nur 1 Blech pro Backdurchgang) in der Mitte des Ofens für ca 10-12 Minuten. Die Kringel dürfen etwas farbe bekommen, jedoch sollten sie nicht gerade dunkelbraun werden. 

Lass Dein Spritzgebäck schön auf dem Blech auskühlen.

Wenn die Kringel kalt sind, erwärme die Kuchenglasur nach Angabe auf der Verpackung und tauch die Kringel zur Hälfte in die Schokoglasur. Lass die Glasur gut abtropfen und leg die Kekse zum trocknen auf Backpapier. So klebt nix fest.

Lass die überzogenen Kringel nochmal mind. 1 Stunde trocknen.

hmmmmm, ä guete!    







Sonntag, 3. Mai 2015

Schneller (und enorm feiner) Zitronenkuchen

Dieser Kuchen ist für alle, die bisher einzig den berühmten "Schokowürfel mit Kokosraspel Kuchen" im Blech gemacht haben. Der Trick von einem Kuchen vom Backblech ist nämlich der, dass man nur einmal backen muss, und dann ganz viel Kuchen hat. Das geht jetzt auch mit Zitrone - Yeah!



Saftig-Süss mit bitzli Zitronenglasur obendrauf ist dieser Zitronenkuchen ausserdem auch problemlos 2-3 Tage haltbar. Er schmeckt also auch an Tag 3 noch fabelhaft. (Für all diejenigen, die für sich alleine so ein Blech backen. ;) Das Rezept lässt sich aber auch  prima halbieren und in einer Spring- oder Brownies-Form backen.)


Jedenfalls, ich mag Zitronenkuchen und mein Junior zieht selbigen JEDEM Schoggikuchen vor, von daher - jeee heut ist Kuchenmampftag! 

Übrigens ist dieses Rezept sehr einfach und daher absolut Anfängergeeignet. 

Teig zusammenrühren, aufs Blech streichen, 20 Minuten backen, glasieren - färtig!


--> nachdem ich gerade eben diesen Kuchen dann doch noch auf dem Blech gemacht habe, scheint es mir ratsam, die 1.5 - fache Menge an Teig zu benutzen & die Backzeit um 2-3 Minuten zu verlängern :) so wird der Kuchen etwas höher.

Rezept schneller Zitronenkuchen
Für ein handelsübliches (tiefes) Backblech

300 Gramm Butter, weich
300 Gramm Zucker
2 Bio-Zitronen, abgeriebene Schale
6 Eier
300 Gramm Mehl
1 Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
3 Esslöffel Zitronensaft

Für die Glasur:
400 Gramm Puderzucker
Saft einer Zitrone

Heize den Ofen auf 175 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) auf.

Reibe die Schale Deiner Zitronen in ein Schüsselchen, presse die Zitronen aus.

Rühre Butter und Zucker ca. 3 Minuten weiss-cremig.
Gib die Eier einzeln dazu - gut verrühren. 

(Es kann passieren, dass sich der Teig trennt - macht nix, einfach weitermachen denn spätestens wenn das Mehl dazu kommt, verbindet sich der Teig wieder.)

Rühre die Zitronenschale und 3 Esslöffel Zitronensaft darunter.

Mische Mehl, Salz und Backpulver in einer separaten Schüssel und gib diese Mischung zur Butter-Ei-Masse.

Gib den Teig in Dein mit Backpapier belegtes Blech und streiche ihn schön glatt.

Backe den Kuchen in der Mitte des Ofens für ca. 18 Minuten.

Gib den Puderzucker in eine Schüssel und vermische ihn mit so viel Zitronensaft, dass eine zähflüssige Glasur entsteht. Giess die Glasur auf den heissen Kuchen und verstreiche sie zügig.

Auskühlen lassen & fertig!

Ä Guete! 

--> um Puderzuckerglasur ohne Klümpchen hin zu bekommen, benutze ich immer einen kleinen Schwingbesen.





Mittwoch, 29. April 2015

Rhabarber Sirup

Wow! Dieser Sirup hat mich voll überzeugt. Süss, leicht säuerlich - einfach fein. Und sogar mein Söhnchen trinkt ihn - und das will was heissen! :) 


Anscheinend (ich hab das gelesen) kann man diesen Sirup auch wunderbar zum aromatisieren von Sekt gebrauchen. Das hab ich nicht ausprobiert, aber vielleicht machst Du das? Apropos: ich hab auch  gelesen, dass eine Mischung mit Bier gut schmecken soll, also, äh ich hab das ausprobiert und näääää - mir schmeckt das nicht. Aaaber - Geschmäcker sind verschieden - evtl. magst DU es :)

Ich mag ihn so wie er ist, aufgegossen mit kaltem Wasser am allerliebsten. Überhaupt nicht fad und er schmeckt tatsächlich nach Rhabarber. 
Einfach fein.


Rezept Rhabarber Sirup
Ergibt ca. 0.5 Liter Sirup

650 Gramm Rhabarber
(Ca. 500 Gramm, geschnitten)
300 Gramm Zucker
1-2 Spritzer Zitronensaft

Wasche die Rhabarberstängel und schneide jeweils Anfang & Ende ab.

Schneide den ungeschälten Rhabarber nun kleine Stücke.

Mische Zucker & Rhabarberstückchen  in einem grossen Topf und lasse das ganze 2 Stunden ziehen. 

Gib ein, zwei Spritzer Zitronensaft dazu und koche das Ganze für ca. 20 Minuten, bis ein Mus entstanden ist. 
Streiche alles durch ein Sieb in einen zweiten Topf und lass den Saft nochmal 30 Minuten gut abtropfen.

Koche den Sirup nochmal auf und giesse ihn erneut durch ein Sieb in heiss ausgespülte (oder sterilisierte) Flaschen.

Sobald er abgekühlt hat, kannst Du ihn kosten. Hmmmm.... 

Viel Spass beim "Sirüplen"


Ps. Das hier oben 🔝 ist mein neustes allerliebstes Lieblingsbild. :) 


Die megasüssen kleinen Glasfläschchen übrigens, die bekommst Du bei www.pinkfisch.ch <3



Dienstag, 28. April 2015

Zitrone-Himbeer Ombre Torte

Letzte Woche war es soweit! Ich hab Post von www.schön-verpackt.ch bekommen. 
Und DAS war drin:



Einfach.unglaublich.mega.cool! 

Schon als die liebe Nadine mich gefragt hat, ob ich Lust hätte, diese personalisierten 
Tortenpicks zu testen, war ich völlig begeistert von der Idee.

Ich suchte mir zwei Motive aus und Nadine schickte noch die supersüssen 
Moustache-Picks mit. Hach, ich freu mich schon auf Söhnchens Geburtstag im Juni!


Das lalasophie-Motiv ist doch einfach voll der Hammer. 
Ich hab Nadine mein Logo geschickt und bekam dann den 1:1 Tortenpick. 
Wie cool! Die Möglichkeiten sind unendlich. 


Und ab Heute kannst auch Du Deine eigene Tortendeko in Deiner Lieblingsfarbe bei www.schön-verpackt.ch bestellen!


Nochmal zurück zum "lalasophie-Pick" - ich durfte die Farbe wählen und entschied 
mich für Pink. Weil, jawohl, Pink ist neben Mintgrün meine absolute Lieblingsfarbe. 

Jedenfalls, um den pinken Tortenpick schön in Szene zu setzen, 
hab ich mir eine ganz besondere Torte dafür ausgesucht:


Ombre- also Farbverlauf-Torten sind ja schon wieder nicht mehr so "in" - 
ich liebe sie aber so fest, dass sie für mich IMMER ein Highlight bleiben werden.

Drum Heute: Ombre-Torte in Pink. 
In Zitrone-Himbeer. 


Ps. Gefüllt mit Lemoncurd könnt ich mir diese Torte auch sehr sehr gut vorstellen.

Zitronen-Himbeer Ombre Torte
Für eine 18er Springform

Übrigens lohnt es sich 2 kleine Springformen zu haben, falls Du hin und wieder solche bunten Torten machen möchtest. Das geht dann einiges schneller.

Für den Teig
300 Gramm Butter
250 Gramm Zucker
1 Teelöffel Vanille-Extrakt oder
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale
50 ml Milch
220 Gramm Mehl
100 Gramm Maizena (Speisestärke)
2 Teelöffel Backpulver
Lebensmittelfarbe
ca. 80 Gramm Himbeer-Konfitüre zum füllen. 

Für das Frosting
250 Gramm Butter
250 Gramm Zucker
150 Gramm Frischkäse (z.Bsp. Philadelphia)
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale

Heize den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (165 Grad Umluft) auf.

Butter, Zucker und Vanilleextakt resp. Vanillezucker cremig rühren.
Gib die Eier einzeln dazu, dazwischen immer kurz und gründlich rühren. 
Kurz die Zitronenschale einrühren und dann wird die Milch dazu gerührt.

Mische Mehl, Maizena (Speisestärke) und Backpulver in einer separaten Schüssel.

Gib die Mehlmischung zur Butter-Ei-Creme und rühre alles gut aber nicht zulange zu einem cremigen Teig.

Nun brauchst Du die Küchenwaage. Verteile den Teig gleichmässig in 4 Schüsselchen. Bei mir war jede Portion 270 Gramm.

Färbe nun 3 Teigportionen ein. Die letzte Lässt Du ohne Farbe.
Für einen schönen Farbverlauf fängst Du am besten mit der hellsten Farbe an - falls Du nämlich zu viel Farbe erwischst, kannst Du die hellste Farbe mit der nächsten Portion nochmal versuchen.

Fülle den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform und backe den Tortenboden in der Mitte des Ofens für ca. 21 Minuten. 
Backe alle Böden und lasse sie gut auskühlen. 

Nun kannst Du die Böden stapeln. Angefangen wird mit dem dunkelsten Boden. Zwischen die Böden streichst Du jeweils 2-3 Esslöffel Konfitüre.

Wenn die Torte fertig "gebaut" ist, wickelst Du sie in Klarsicht- oder Alufolie und stellst sie über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag kommt das Frosting dran. 
Zu allererst nimmst Du Butter und Philadelphia aus dem Kühlschrank. 
Öffne die Verpackung und  lasse beides für mindestens 2, besser 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen.

Mische nun Butter und Puderzucker und verrühre das ganze mit dem Mixer oder der Küchenmaschine 4 Minuten lang.

Gib den Frischkäse und die Zitronenschale dazu und verrühre alles kurz.

Fülle die Creme in einen Speitzbeutel, schneide ein Loch in die Spitze und gib damit die Creme auf die Torte.

Streiche die Creme mit einem grossen Messer oder Spachtel gleichmässig um die Torte und dekoriere anschliessend ganz so wie's Dir gefällt. 

Ich hab natürlich meinen brandneuen, wundervoll pinken lalaSophie-Kuchenpick verwendet.


Stell die Torte bis zum Verzehr in den Kühlschrank.

Und dann, dann kommt der wunderschöne Moment vom anschneiden. Aaaaaah. So eine Ombre-Torte ist einfach wunderschön. 

Viel Spass beim nachbacken, und vergiss nicht die tollen Kuchenpicks von www.schön-verpackt.ch









Sonntag, 26. April 2015

Rhabarber-Träumchen

Rhabarber-Saison! 

Und gleich vorneweg -  der Kuchen sieht auf den Bildern etwas zerknautscht & pfludig aus. Und zwar aus folgenden Gründen:

Zerknautscht weil: Blindbacken. So. Mutti hat Backpapier auf den Teig gelegt und dann trockene Bohnen draufgeschüttet. Soweit so gut. Nach dem Vorbacken klebten dann so ungefähr 12 Böhnchen IM Teig. Ich hätte sie einzeln mit den Fingern rausnehmen können aber nein! Todsünde!!! Ich dachte, ich halte die Form schräg und schüttle sie raus. Ja. Die Bohnen sind rausgeflogen und der Teig gleich hintendrein. Somit hab ich den Teig dann wieder in die Form gestopft und dafür war der Rand dann halt nicht mehr so schön.

Pfludig weil: diesen Kuchen sollte man mindestens 2 (besser 3) Stunden kühl stellen vor dem Verzehr. Dann wird die Quarkschicht obendrauf fluffig-fest. So. Jetzt hatte ich aber keine 2 Stunden, weil der Kuchen war für den Zvieri gedacht. Somit hat er nur etwa eine Stunde in der Kühlung verbracht und naja, geschmeckt hat er fantastisch, er sah einfach nicht gaaaaanz so super perfekt aus. Shit happens - aber wenn Du ihn backst, lass ihn schön durchkühlen. :)

Zurück zum Rhabarber-Träumchen.
Fruchtig, süss-sauer und saftig. Einfach Yummie!

Bei uns ist kein Krümel übrig geblieben.




Rezept Rhabarber-Träumchen
Für eine 26er Springform

Für den Teig:
200 Gramm Mehl
50 Gramm Maizena (Speisestärke)
65 Gramm Zucker 
125 Gramm Butter
1 (eher grosses) Ei

Für die Füllung:
1.25 Kilo Rhabarber (geschält & geschnitten dann 1 Kilo)
150 Gramm Zucker

Für die Quarkmasse:
2 Eier, getrennt
250 Gramm Vollfettquark
100 Gramm Zucker
100 Gramm geschälte, gemahlene Mandel 
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale

1 handvoll Mandelblättchen (wer mag)

200 Gramm getrocknete Bohnen oder Kichererbsen zum Blindbacken

Heize den Ofen auf 175 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Mische Mehl, Maizena (Speisestärke) und Zucker in einer grossen Schüssel und gib die kalte Butter in kleinen Stückchen dazu. Verreibe das ganze für einige Minuten zwischen den Fingern zu einer krümeligen Masse.
Gib das Ei dazu und knete (nur kurz) alles zu einem Teig. Wickle den Teig in Klarsichtfolie und lass ihn 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

In der Zwischenzeit wäschst & schälst Du den Rhabarber. Schneide ihn in kleine Stückchen und vermische ihn in einem Kochtopf mit dem Zucker. Lass das ganze ebenfalls 30 Minuten ziehen.

Mittlerweile sollte der Teig fertig gekühlt sein. Nimm etwas mehr als die Hälfte des Teiges, walle ihn auf Springformgrösse aus und leg ihn in Deine, mit Backpapier belegte, Springform. Den restlichen Teig formst Du zu Rollen und legst diese rund um den Teigboden. Drücke die Teigrand-Rollenwurst mit den Fingern am Rand etwas hoch, so dass ein ca. 4-5 cm hoher Rand entsteht.

Bedecke nun den Teig mit etwas Backpapier und gib die getrockneten Bohnen darauf. Backe den Boden auf der untersten Schiene 15-20 Minuten. 

In der Zwischenzeit kochst Du die Rhabarber-Zuckermischung einmal auf und lässt den Rhabarber so 3-4 Minuten dünsten. Er darf nicht zu weich sein.

Gib den Rhabarber in ein Sieb und lass ihn gut abtropfen.

--> falls Du den Saft auffängst, kannst Du diesen nochmal aufkochen und bekommst dann einen Sirupähnlichen Saft. Diesen kann man mit Wasser oder Zitronenlimonade aufgiessen - feiiiiin! 

Nimm den Kuchenboden aus dem Ofen und entferne (vorsichtig! Siehe oben) die Bohnen und das Backpapier. 
Schalte die Temperatur des Ofens um 25 Grad herunter.

Nun mischst Du die Quarkmasse. Trenne die Eier. Verrühre Eigelb, Quark, Zucker & Zitronenschale. Gib die Mandeln dazu und verrühre alles nochmal gut. Schlage die Eiweiss zu Schnee, gibt 2 Esslöffel Zucker dazu und schlag das ganze nochmal 3-5 Minuten sehr steif. Ziehe nun das Eiweiss mit dem Gummischaber vorsichtig unter die Quarkmasse.

Fülle den Rhabarber auf den Teigboden und gib die Quarkmasse darauf.

Backe den Kuchen in der Mitte des Ofens für 30 Minuten.

Bestreue den heissen Kuchen mit Mandelblättchen.

Lass den Kuchen für eine Stunde in der Form abkühlen und stell ihn danach für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank. 

Vor dem servieren sollte er eine Stunde in Raumtemperatur verbringen.

Perfekt! Ä Guete <3