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Donnerstag, 26. November 2015

Makronen mit Mandeln & Pistazien

Manchmal werde ich von Euch gefragt, wo ich meine Inspirationen her habe. 
Das ist sehr unterschiedlich - mal hab ich irgend ein Bild im Kopf, mal surfe ich durch's Backwerke-Netz und bekomme dabei Ideen und manchmal seid auch Ihr Schuld. Oder zumindest einige von Euch.

Leserin Selina fragte mich nämlich am Dienstag auf meiner Facebook-Seite, ob ich ein Rezept mit Pistazien habe. Nein, hatte ich bisher nicht und ich antwortete Ihr, dass ich evtl. irgendwann im Dezember dazu kommen würde, ein solches zu machen. Ha! Aber dann hat's mich einfach nicht mehr losgelassen und ich habe am Tag darauf voll drauf los geguetzlet - mit Pistazien natürli.

Gut sind sie geworden, die Makronen mit Mandeln, Pistazien und Zitronenschale. So gut, dass ich sie Euch gleich heute präsentiere:


Ah und Selina, ich hoffe sie schmecken Dir & Deinen Kindern genau so gut wie mir!

Rezept Makronen mit Mandeln & Pistazien 
ergibt ca. 30 Stück

90 Gramm Pistazien, ungesalzen
1 Esslöffel Zucker, weiss
90 Gramm Mandeln, ungeschält & gemahlen
1 Eiweiss
1 Prise Salz
125 Gramm Puderzucker
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale

ca. 100 Gramm Puderzucker & etwas Zitronensaft für die Glasur

Mahle die Pistazien gemeinsam mit dem Esslöffel Zucker (sonst gibt's einen grossen, grünen Klumpen)  in der Küchenmaschine fein.

Nimm zwei Teelöffel gemahlene Pistazien weg, gib ein kleines bisschen abgeriebene Zitronenschale dazu und stell alles zur Seite. 

Vermische die übrigen Pistazien mit den Mandeln.

Schlage das Eiweiss mit einer Prise Salz sehr steif. 
Lass den Puderzucker hineinrieseln und rühre dabei immer weiter. 
Ist der ganze Zucker mit dem Eiweiss vermischt, rührst Du das ganze mit dem Mixer nochmal für 3 Minuten. Dann gibst Du die restliche abgeriebene Zitronenschale dazu. 

--> möchtest Du die Pistazien Makronen etwas grüner haben, dann gib (ganz wenig) grüne Lebensmittelfarbe zum Eiweiss.

Gib nun die gemahlenen Nüsse zur Eiweiss-Zuckermischung und verrühre alles gut, bis eine homogene Masse entsteht. Stelle diesen Teig nun für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Heize den Ofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vor. 

Forme aus dem Teig kleine Kugeln, leg sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und drücke sie leicht flach.

Backe die Makronen auf der 2. Schiene von unten für ca. 18 Minuten. (Schau doch nach 16 Minuten mal nach, wie braun sie auf der Unterseite schon sind. Ab "dunkelbraun" solltest Du sie aus dem Ofen nehmen) 

Währen deine Kekse backen, kannst Du aus Puderzucker und Zitronensaft eine zähflüssige Glasur anrühren. Dafür gibst Du den Puderzucker in ein Schüsselchen und rührst dann Teelöffelweise Zitronensaft dazu - rühren - und je nach Konsistenz mehr Zitronensaft hinzufügen.

Wenn Du die Makronen aus dem Ofen genommen hast, sofort ein Tüpfchen Zuckerglasur darüber geben und mit ein wenig gemahlenen Pistazien (die du am Anfang zur Seite gestellt hast) bestreuen.

Auskühlen lassen - et voilà - Selinas Pistazien-Guetzli sind fertig.

In einer Blechdose aufbewahrt, halten sich die Makronen locker 2 Wochen - allerdings werden sie dabei nicht unbedingt besser ;)



Die sternigen Küchentücher übrigens gibt's in kleiner Anzahl HIER zu kaufen.


Montag, 23. November 2015

Zimtsterne & Geschenke

Da sind sie! Die ersten Weihnachtskekse dieses Jahr - hach, klingeling und so :)

Die Weihnachtsdeko häng ich aber, wie immer seit ich Mama werden durfte, in der Nacht zum 1.12 auf. 
Ich freu mich SO drauf! 

Zu den Zimtsternen sei gesagt: ich habe diese Kekse schonmal gemacht. Ähm. Vor ungefähr 8 Jahren oder so. Sie sind "voll id Hose" haha. 

Erstens klebten sie am Ausstecher fest und dann sind sie beim Backen einfach voll braun geworden. Diese Erfahrung hat mich dann (offenbar) nachhaltig davon abgehalten, wieder welche zu backen. Aber ich hab mich dann für Euch doch nochmal rangetraut und jetzt guck:


Sie sind sowas von perfekt geworden - Yay! Ich hab mir diesemal vorsorglich von einer lieben Freundin, die glücklicherweise Konditorin ist, Profi-Tipps geholt.
Also, wenn Du Dich genau an das Rezept hältst, werden Deine Zimtsterne genau so hübsch! 
Da bin ich mir imfall sehr sicher. 

Ich habe dieses Mal einen extra-Zimtsterne Ausstecher von der Migros verwendet. Das Ding ist super! Mit diesem Ausstecher kannst du die Zimtsterne ausstechen ohne dass der Teig klebt und
du gruusige Fingerabdrücke auf der Glasur bekommst. Wunderbar.


Und das Beste? Morgen, am Mittwoch, gibt's 3x ein sehr sehr tolles Backset von der Migros zu gewinnen HIER auf meiner Facebookseite. Und an dieser Stelle mal ein RIESEN Dankeschön an das Team von der Migros, dass mich so hervorragend betreut! Merci, vor allem Dir Cristina! Ich find's ganz toll mit Euch. 

Der Zimtstern-Ausstecher ist auch im Set enthalten!
Also unbedingt mitmachen - ich drück Dir ganz fest die Daumen! 

Bevor's nun ans Backen geht... 
Vielleicht fragst du dich:  "ja was mach ich denn mit den Teigresten? Die haben ja Glasur drauf und so..." also ich mach da folgendes:
Ich backe die Teigreste einfach mit den Zimtsternen. Wenn die Sterne fertig gebacken sind, nehm ich alles aus dem Ofen.

Dann back' ich die Teig-Rest-Stückchen einfach nochmal für ca. 5 Minuten auf der untersten Schiene (also genau gleich wie zuvor mit den Sternen) so werden sie etwas trockener. Ich lass' das Ganze abkühlen und zerkrümele oder hacke die gebackenen Reste. 
Das schmeckt imfall total super zum Beispiel auf den Cappuccino-Schaum, über Joghurt oder Eis gestreut :) yummie!

Und als allerletztes noch: Zimtsterne sind ein wundervolles Eiweiss-verwert-Rezept.
Du brauchst nämlich 4 Stück davon - aber kein Eigelb - damit kannst Du dann ja zum Beispiel noch ein paar Puddingschnecken backen. 



Rezept Zimtsterne
Ergibt ca. 30 Zimtsterne

Für den Teig
350 Gramm Mandeln, ungeschält & gemahlen
2 Teelöffel Zimt (wer's ganz zimtig mag, nimmt 2.5 Teelöffel)
100 Gramm Puderzucker
50 Gramm Mehl
2 Eiweiss

Für die Glasur
2 Eiweiss
300 Gramm Puderzucker

Leg Dir ein Stück Klarsichtfolie bereit.

Vermische Mandeln, Zimt, Puderzucker und Mehl in einer grossen Schüssel.
Gib die 2 Eiweiss dazu und verknete alles zu einem Teig.
--> Am besten knetet sich mit feuchten Händen - dieser Teig ist super-ultra-mega klebrig.

Wasch Dir die Hände (ohne Seife), trockne sie nicht ab, forme den Teig zu einer Kugel und leg ihn auf die Klarsichtfolie. Wickel den Teig ein, drück das ganze etwas Flach und lasse den Teig für eine Stunde im Kühlschrank ruhen.

Kurz bevor die Stunde um ist, schlägst Du die zwei Eiweiss für die Glasur steif. Lass' den Puderzucker einrieseln und schlage das ganze für mindestens 4 Minuten mit dem Mixer zu einer Art Paste.

Walle den Teig nun zwischen zwei Blättern Backpapier ca. 5mm dick aus.
--> Ich benutze dafür immer meine Holz-Stäbchen, so wird der Teig schön gleichmässig dick.

Lege den Teig mit dem Backpapier auf ein Brettchen - dieses sollte in Deinen Tiefkühler passen - also zur Not vorher mal gschwind testen ob das geht.
Du kannst Den Teig auch auf zwei Brettchen verteilen, falls Du ein Platz-Problem bekommst.

Verteile mit einem Palett-Messer oder einem normalen Messer die Glasur auf dem Ausgewallten Teig. Versuche, die Glasur möglichst Glatt zu verstreichen, damit die Oberfläche schön eben ist.


Lege nun Dein Brettchen mit dem glasierten Teig für 30 Minuten in den Tiefkühler.

Heize den Ofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze auf. (Diesmal ganz wichtig, NUR Ober- Unterhitze nehmen, keine Umluft)

Nun kannst Du mit deinem (brandneuen, bei der Migros gekauften oder bei mir gewonnenen - hihi) Zimtsterne-Ausstecher Sterne ausstechen. Diese legst Du auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
Du kannst sie ruhig nahe nebeneinander auf dem Blech platzieren, Zimtsterne gehen beim Backen nicht auf.

Backe die Zimtsterne für 10 Minuten auf der untersten Schiene deines Backofens.

Nimm das Blech aus dem Ofen, zieh' das Backpapier vom Blech und lasse die Zimtsterne auskühlen.

so, jetzt bist du schon fertig - oh yummie!
Ich hab von meinen übrigens die meisten verschenkt - frisch aus dem Ofen quasi und alle beschenkten hatten ganz leuchtende Augen bekommen - Schenken macht glücklich - Zimtsterne offenbar auch...

In einer Blechdose aufbewahrt, halten sich die Kekse auch locker 2 Wochen - aber - sie schmecken imfall früsch am allerbesten!

Ich wünsche Dir viel Spass beim Kekse-backen - vergiss den Wettbewerb nicht und überhaupt:

Hab nen' tollen Tag!





Donnerstag, 19. November 2015

Linzer Kekse

Ich hatte ja solche Lust auf Linzertorte - aber absolut 0 Bock auf ewiges Teig-Gefummel... 
Ja was macht man da?

Genau! Eine superschnell- & eine fast superschnell-Variante von Linzer Keksen!


Da ist alles dabei, was die klassische Linzertorte auch hat: 

Nüsse, Gewürze & Himbeerkonfitüre.

Yummie! 

Unten stehendes Rezept ist für die Superschnell-Variante - wenn Du mehr Zeit & Lust auf "Gefummel" hast, stichst Du aus dem ausgewallten Teig Deine Lieblingsform aus, versiehst die Hälfte davon mit einem Loch (oder Du besitzt Spitzbuben-Ausstecher) setzt die 2 Hälften zusammen. Dann 1 Stunde kühl stellen, mit Konfi füllen (das geht am allerbesten mit zwei Espresso-Löffelchen) und dann genau gleich wie die anderen backen. 


Rezept Linzerkekse
Ergibt ca. 50 Kekse

150 Gramm Mehl
150 Gramm gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
100 Gramm Zucker
2 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Prise Salz
1 Ei
100 Gramm Butter, weich

6 Esslöffel Himbeerkonfitüre 

evtl. Puderzucker zum Bestreuen

Gib alle Zutaten in eine Schüssel und vermische sie mit den Knethaken deines Mixers und knete anschliessen mit den Händen einen geschmeidigen Teig daraus.

Lege ein Backpapier auf Deine Arbeitsfläche und bestreu' es grosszügig mit Mehl.
Lege den Teig auf das bemehlte Backpapier und streue noch etwas Mehl auf die Oberseite des Teiges.
Walle den Teig zu einem Rechteck aus. Die Grösse spielt eigentlich nicht so eine Rolle, der Teig sollte so 0.5 cm dick sein.

Bestreiche den Teig mit der Konfitüre und rolle ihn nun (jetzt hilft dir das Backpapier unter dem Teig ungemein) den Konfi-Teigfladen von der langen Seite her auf.

Wickle die Rolle in Klarsichtfolie ein (evtl. geht's einfacher, wenn Du die Rolle halbierst)
und lege sie für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Schneide die Rolle in Scheiben - meine waren ca. 1/2 cm dick - lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backe die Kekse in der Mitte des Ofens für 18-20 Minuten.

Lasse die Kekse auskühlen.

Wenn Du magst, kannst Du die Linzerkekse nach dem Auskühlen noch mit Puderzucker bestreuen.

Klingeling - hörst Du schon die Vorweihnachts-Glöckchen?
In einer Blechdose aufbewahrt halten sich die Kekse gut 1-2 Wochen. Sie werden einfach irgendwann etwas härter :)

Apropos Dosen - schau mal:



Gell, die sind so mega härzig? Die gibt's hier zu kaufen. 
Jawohl, bitz Eigenwerbung darf auch mal sein.



Sonntag, 25. Oktober 2015

Cookies mit viel Zimt

Herbstgefühle Ahoi!


Zimt & Schoggi Cookies - yummie!

Und das allerbeste: sie sind zauberschnell gemacht. (und auch ebenso schnell weggemampft) hihi.

Viel Spass beim Backen!


Rezept Cinnamon Cookies
Ergibt ca. 50 mittelgrosse Cookies

250 Gramm Butter, weich 
100 Gramm Zucker, weiss
100 Gramm Zucker, braun
2 Eier  
300 Gramm Mehl
1 Teelöffel Natron 
1/2 Teelöffel Salz 
2 Teelöffel Zimtpulver
200 Gramm dunkle Schokolade, gehackt (oder Backschokoladewürfel)

Heize den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (165 Grad Umluft) vor. 

Die weiche Butter cremig schlagen.
Den Zucker dazugeben (beide Sorten)
und mindestens 2 Minuten mit dem Mixer rühren. Das Ganze soll schön fluffig sein. 

Nun die Eier nacheinander kurz dazurühren.
Mische Mehl, Natron, Salz und Zimt und gib die Mischung zur Butter-Zucker-Ei-Masse. Nur kurz zusammenrühren.

Zum Schluss rührst Du die Schoko-Stückchen dazu.

Forme aus dem Teig Kugeln mit ca. 3 cm Durchmesser. 

Am besten geht das mit Hilfe zweier Tee- oder, für grosse Cookies, Esslöffeln.

Setze die Kugeln (mit genügend Abstand) auf ein mit Backpapier belegtes Blech und drück sie mit einem feuchten Löffelrücken ein bisschen flach.

Backe die Cookies (immer nur ein Blech auf einmal) ca. 8-10 Minuten.

Auskühlen lassen - fertig :)

Und jetzt... Verschenken oder selber essen :) Happy Herbst!

Ps. Gefällt Dir meine Cookie-Verpackung? Die kannst Du ganz leicht selber machen. Du brauchst dafür nur Backpapier (das weltallerschönste in Bunt gibt's bei www.bakeria.ch) und eine Nähmaschine.



Schneide das Papier in der gewünschen Grösse aus, falte die Kanten 2x (Foto folgt) leg die Cookies (oder auch nur einen) hinein und näh es zusammen - fättig!

Hast Du keine Nähmaschine? Dann verschliesse die Tüten mit dem Bostitch (Tacker) hält genauso gut.

Dann ein hübsches Etikett (Etiketten, Stempel & Zubehör findest Du bei www.schön-verpackt.ch) und noch beschriften (ich hab das mit meinem liebsten Plotter gemacht, gehts aber auch prima con Hand) et Voilà, hübsch verpackt schenkt's sich noch viel besser! 




Samstag, 14. März 2015

Schoggi-Bananen Haferkekse

Ich liiiiebe Haferkekse. Sie dürfen für mich einfach nicht trocken sein. Und diese hier sind es nicht! Ganz und gar nicht. Total fluffig & bananig, einfach yummie!



Heute hatte ich solche Lust auf Haferkekse. Als ich dann noch 2 recht betagte Banane in der Küche fand, war klar: das werden Bananenhaferkekse. Mit   Schokolade als besonderes Extra. 


Die schmecken auch Hafenflockenverweigerern! Versprochen. 



Rezept Haferkekse
Ergibt ca. 40 - 50 Stück

200 Gramm Butter, flüssig
120 Gramm Zucker, braun
2 reife Bananen
200 Gramm Mehl
300 Gramm Haferflocken, fein
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Natron
150 Gramm dunkle Schoggi, gehackt
oder entsprechend Schokotropfen
2 Eier

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. (200 Grad Ober- und Unterhitze)

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken.
Die flüssige Butter mit Zucker & Bananenbrei gut verrühren.

Mehl, Haferflocken, Natron und Zimt in einer separaten Schüssel mischen und dann zum Butter-Zucker-Gemisch rühren. 
Am Schluss die Eier daruntermischen und die Schokolade unter den Teig rühren.

Mit zwei Teelöffeln kleine Kugeln (lass gut Abstand zwischen den Teigkugeln) auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und leicht flachdrücken. 

Die Kekse 7-10 Minuten backen. Wenn sie ordentlich gebräunt sind, sind sie fertig. 

Auskühlen lassen - geniessen :)



Wenn Du magst, kannst Du die Haferkekse noch mit etwas Schokolade dekorieren. Aber Ohne nix obendrauf schmecken sie genauso gut.


Ps. Kleiner Nachtrag zur Aufbewahrung: wenn Du die gebackenen Kekse über Nacht offeb auf dem Blech liegen lässt, sind sie am nächsten Tag schön knusprig. Legst Du sie in eine Dose mit Deckel, bleiben sie ganz weich. :) 

Konsumieren würd ich sie innerhalb max. 3 Tage, wegen den Bananen.


Sonntag, 12. Oktober 2014

Iced Cookies




Wie geht denn das? Ganz einfach, braucht nur bissl Geduld :)

Schau Dir mein Tutorial Video an und Du weisst Bescheid :)
 
 
Erstmal gibt es ein Video zum Thema "Mürbeteig-Kekse".
 
 
 
 
Anschliessend das Video zum glasieren der Kekse. Ich hab 2 Videos gemacht, weil alles in einem wäre sehr lange geworden :)

Mürbeteigkekse mit Zuckerglasur sehen einfach wunderschön aus, und ganz gleich, was für Kekse Du machen willst: 
Schneemänner, Vögel, Fische, Blumen oder - wie ich passend zur jetzigen Jahreszeit - Halloween-Kekse :)

Die beiden Ausstecher die ich benutzt habe, Pastenfarben und viele weitere tolle Artikel gibt's hier bei Back-art.ch.

 
Rezept Mürbeteig-Kekse
Für ca. 60 Kekse (je nach Grösse natürlich)

200 Gramm kalte Butter
100 Gramm Zucker
300 Gramm Mehl
1 Prise Salz 
1 Ei

Verreibe die kalte Butter, Mehl, Zucker und  Salz ein paar Minuten zwischen den Fingern, bis eine krümelige Masse entstanden ist.

Gib das Ei dazu und verknete alles kurz zu einem glatten Teig.

In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

Rolle den Teig in der gewünschten Dicke aus und stich deine gewünschten Kekse aus.

Die Kekse backst Du bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 10-15 Minuten - sie sollen auf der Unterseite leicht braun sein.

Die Kekse sind im heissen Zustand noch sehr weich und müssen vollständig abkühlen, bevor Du sie glasierst.

Tipp! Diese "Schaberli" die  Du im Video siehst, die weissen Dinger, die ich benutze, um den Teig schön aus dem Ausstecher zu bekommen: Die sind supercool! Die kannte ich vorher noch nicht und ich finde sie unverzichtbar, gerade wenn man etwas feingliedrige Kekschen macht. Top! Gibt's hier.
 

Das folgende Glasur-Rezept ist die minimale Menge, die Du aus einem Eiweiss herstellen kannst. Je nachdem wie viele Farben Du verwendest, reicht die Menge ungefähr für 20-30 Kekse.

Ansonsten verdoppeln oder verdreifachen undsoweiter.

Eiweiss-Zuckerglasur

1 Eiweiss
Ca. 400 Gramm Puderzucker
 
Das Tutorialvideo:

 

Zuerst schlägst Du das Eiweiss leicht schaumig. Dann gibst Du nach und nach den Puderzucker dazu.

Die Glasur soll fest sein, aber noch geschmeidig genug, um sie spritzen zu können. 

Verteile nun die dicke Glasur in soviele Schüsselchen, wie Du Farbe benötigst und färbe sie entsprechend ein. Am besten geht das mit Pastenfarbe, weil diese die Konsistenz nicht verändert.
Vergiss nicht, du brauchst die Reste (nachdem Du die Konturen gespritzt hast) für das ausfüllen der Kekse.
 
Spritze nun die Konturen / Umrisse Deines Cookies. Jeweils in der passenden Farbe. Da ich nur einfarbige Kekse gemacht hab, ist es entsprechend einfach.
 
Lass die Kekse nun 1 Stunde bei Raumtemperatur trocknen.
 
Nun gibst Du Teelöffel-weise (also immer ein Löffelchen auf einmal) Wasser zur dicken Glasur und verdünnst sie etwas.
 
Diese Glasur füllst Du nun in einen frischen Spritzbeutel und füllst mit dem Icing die Fläche der Kekse aus.
 
Möchtest Du Tupfen in der Glasur haben, nimmst Du, sobald ein Keks ausgefüllt ist, sofort eine andere Farbe flüssige Glasur, und gibst kleine Tröpfchen auf die Fläche.
 
Möchtest Du Glitzer-Cookies, dann bestreu die leicht angetrockneten, an der Stelle die Glitzern soll, ausgefüllten Kekse mit buntem Zucker. Hier findest Du meine Bschreibung UND (natürlich) ein Video zum selbstgemachten Glitzer)
 
 
So, die ausgefüllten Kekse gut trocknen lassen - jetzt kannst du sie verschenken oder selber mampfen... :) oder Beides natürli :)

 

aaaaah --> Bis Halloween sind noch fast 3 Wochen hin - wenn Du also die tollen Spinnen oder Kürbis-Ausstecher oder die ganze Halloween-Auswahl kaufen möchtest: HIER lang :)

 
 
 




Montag, 6. Oktober 2014

Cookies!

Was war das Sch... eisse. 1 Jahr lang haben wir den USA-Urlaub geplant und eigentlich wär ich jetzt in Florida. In der Wärme... Uaaaaah. Aber nun, wegen Krankheit mussten wir diesen absagen. 

Damit wenigstens ein kleines Bisschen Amerika da ist, gibt's heute Cookies!

Ich hab endlich DAS Cookie-Rezept gefunden. Sooooo superfein. Yay!

Man kann den Grundteig mit beliebigen Zutaten ergänzen, und so sein ganz eigenes Lieblingscookie erschaffen.

Mein Favorit ist und bleibt der Klassiker, der Chocolate Chip Cookie. Aber die andern können also durchaus sehr gut mithalten. :)

Ps. Die Cookies lassen sich 3-4 Tage in einer Dose im Kühlschrank prima aufbewahren :)



Grundrezept Cookies
Für ca. 45 Cookies

225 Gramm Butter, weich 
100 Gramm Zucker, weiss
100 Gramm Zucker, braun
2 Eier  
300 Gramm Mehl
1 Teelöffel Natron 
1/2 Teelöffel Salz 

Die weiche Butter cremig schlagen.
Den Zucker dazugeben (beide Sorten)
und mindestens 2 Minuten mit dem Mixer rühren. Das Ganze soll schön fluffig sein. Nun die Eier nacheinander kurz dazurühren.
Mische Mehl, Natron und Salz und gib die Mischung zur Butter-Zucker-Ei-Masse. Nur kurz zusammenrühren.

So, jetzt kannst du Deine Wunschzutaten dazugeben.

* Zimtpulver & Rosinen
* Schokoladestückchen
* Gedörrtes Obst
* Caramel-Bonbons
* Smarties
* Nüsse
* Was immer Du möchtest :)

(Ich habe 3 Varianten gemacht - 
Unten siehst Du meine Zutaten)

Heize den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (165 Grad Umluft) vor. 
Forme aus dem Teig Kugeln mit ca. 3 cm Durchmesser. 

Am besten geht das mit einem Cookie-Spoon - den findest Du in meinem Lädchen auf www.lalasophie.ch 

Setze die Kugeln (mit Abstand) auf ein mit Backpapier belegtes Blech und drück sie mit einem feuchten Löffelrücken ein bisschen flach.

Backe die Cookies (immer nur ein Blech auf einmal) ca. 8-10 Minuten.

Auskühlen lassen - fertig :)

Viel Spass beim Cookies designen!



Chocolate Chip Cookies:

200 Gramm dunkle Schokolade grob hacken. 3/4 der Schoko-Stückchen unter den Teig mischen, die restliche Schokolade vor dem Backen auf die Teigkugeln geben.


Double Chocolate Cookies:

3-4 Esslöffel Kakaopulver und
150 Gramm weisse Schokolade, gehackt unter den Teig mischen.


Macadamia Caramel Cookies:

100 Gramm Macadamia Nüsse, gehackt 
100 Gramm weiche Karamell-Bonbons, gehackt unter den Teig mischen.

Donnerstag, 21. August 2014

Blueberry Cookies

Guten Tag :)

Ich bin immer noch einhändig unterwegs und fasse mich desshalb etwas kürzer als üblich.



Mega frisch & Superlecker sind diese Blueberry Cookies.

Am besten isst man sie am gleichen Tag. 

Man kann sie gut in einer Dose aufbewahren, sie werden dann allerdings etwas gummig...



Rezept Blueberry Cookies
Ergibt ca. 20 Stück

125 Gramm frische Blaubeeren (Heidelbeeri)
125 Gramm Butter, weich
175 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
200 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Heize Deinen Backofen auf 150 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor. 

Die Blaubeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen.
Butter, Zucker, 1 Prise Salz und Vanillezucker cremig rühren. Das Ei unterrühren.
Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren. Die Blaubeeren vorsichtig unter den Teig heben.
Mit einem Esslöffel  Teighäufchen mit etwas Abstand auf dein mit Backpapier belegtes Blech setzen und leicht flach drücken.
Die Cookies in der Ofenmitte ca. 15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

Die Cookies kurz auf dem Blech abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.