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Donnerstag, 26. November 2015

Makronen mit Mandeln & Pistazien

Manchmal werde ich von Euch gefragt, wo ich meine Inspirationen her habe. 
Das ist sehr unterschiedlich - mal hab ich irgend ein Bild im Kopf, mal surfe ich durch's Backwerke-Netz und bekomme dabei Ideen und manchmal seid auch Ihr Schuld. Oder zumindest einige von Euch.

Leserin Selina fragte mich nämlich am Dienstag auf meiner Facebook-Seite, ob ich ein Rezept mit Pistazien habe. Nein, hatte ich bisher nicht und ich antwortete Ihr, dass ich evtl. irgendwann im Dezember dazu kommen würde, ein solches zu machen. Ha! Aber dann hat's mich einfach nicht mehr losgelassen und ich habe am Tag darauf voll drauf los geguetzlet - mit Pistazien natürli.

Gut sind sie geworden, die Makronen mit Mandeln, Pistazien und Zitronenschale. So gut, dass ich sie Euch gleich heute präsentiere:


Ah und Selina, ich hoffe sie schmecken Dir & Deinen Kindern genau so gut wie mir!

Rezept Makronen mit Mandeln & Pistazien 
ergibt ca. 30 Stück

90 Gramm Pistazien, ungesalzen
1 Esslöffel Zucker, weiss
90 Gramm Mandeln, ungeschält & gemahlen
1 Eiweiss
1 Prise Salz
125 Gramm Puderzucker
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale

ca. 100 Gramm Puderzucker & etwas Zitronensaft für die Glasur

Mahle die Pistazien gemeinsam mit dem Esslöffel Zucker (sonst gibt's einen grossen, grünen Klumpen)  in der Küchenmaschine fein.

Nimm zwei Teelöffel gemahlene Pistazien weg, gib ein kleines bisschen abgeriebene Zitronenschale dazu und stell alles zur Seite. 

Vermische die übrigen Pistazien mit den Mandeln.

Schlage das Eiweiss mit einer Prise Salz sehr steif. 
Lass den Puderzucker hineinrieseln und rühre dabei immer weiter. 
Ist der ganze Zucker mit dem Eiweiss vermischt, rührst Du das ganze mit dem Mixer nochmal für 3 Minuten. Dann gibst Du die restliche abgeriebene Zitronenschale dazu. 

--> möchtest Du die Pistazien Makronen etwas grüner haben, dann gib (ganz wenig) grüne Lebensmittelfarbe zum Eiweiss.

Gib nun die gemahlenen Nüsse zur Eiweiss-Zuckermischung und verrühre alles gut, bis eine homogene Masse entsteht. Stelle diesen Teig nun für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Heize den Ofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vor. 

Forme aus dem Teig kleine Kugeln, leg sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und drücke sie leicht flach.

Backe die Makronen auf der 2. Schiene von unten für ca. 18 Minuten. (Schau doch nach 16 Minuten mal nach, wie braun sie auf der Unterseite schon sind. Ab "dunkelbraun" solltest Du sie aus dem Ofen nehmen) 

Währen deine Kekse backen, kannst Du aus Puderzucker und Zitronensaft eine zähflüssige Glasur anrühren. Dafür gibst Du den Puderzucker in ein Schüsselchen und rührst dann Teelöffelweise Zitronensaft dazu - rühren - und je nach Konsistenz mehr Zitronensaft hinzufügen.

Wenn Du die Makronen aus dem Ofen genommen hast, sofort ein Tüpfchen Zuckerglasur darüber geben und mit ein wenig gemahlenen Pistazien (die du am Anfang zur Seite gestellt hast) bestreuen.

Auskühlen lassen - et voilà - Selinas Pistazien-Guetzli sind fertig.

In einer Blechdose aufbewahrt, halten sich die Makronen locker 2 Wochen - allerdings werden sie dabei nicht unbedingt besser ;)



Die sternigen Küchentücher übrigens gibt's in kleiner Anzahl HIER zu kaufen.


Montag, 23. November 2015

Zimtsterne & Geschenke

Da sind sie! Die ersten Weihnachtskekse dieses Jahr - hach, klingeling und so :)

Die Weihnachtsdeko häng ich aber, wie immer seit ich Mama werden durfte, in der Nacht zum 1.12 auf. 
Ich freu mich SO drauf! 

Zu den Zimtsternen sei gesagt: ich habe diese Kekse schonmal gemacht. Ähm. Vor ungefähr 8 Jahren oder so. Sie sind "voll id Hose" haha. 

Erstens klebten sie am Ausstecher fest und dann sind sie beim Backen einfach voll braun geworden. Diese Erfahrung hat mich dann (offenbar) nachhaltig davon abgehalten, wieder welche zu backen. Aber ich hab mich dann für Euch doch nochmal rangetraut und jetzt guck:


Sie sind sowas von perfekt geworden - Yay! Ich hab mir diesemal vorsorglich von einer lieben Freundin, die glücklicherweise Konditorin ist, Profi-Tipps geholt.
Also, wenn Du Dich genau an das Rezept hältst, werden Deine Zimtsterne genau so hübsch! 
Da bin ich mir imfall sehr sicher. 

Ich habe dieses Mal einen extra-Zimtsterne Ausstecher von der Migros verwendet. Das Ding ist super! Mit diesem Ausstecher kannst du die Zimtsterne ausstechen ohne dass der Teig klebt und
du gruusige Fingerabdrücke auf der Glasur bekommst. Wunderbar.


Und das Beste? Morgen, am Mittwoch, gibt's 3x ein sehr sehr tolles Backset von der Migros zu gewinnen HIER auf meiner Facebookseite. Und an dieser Stelle mal ein RIESEN Dankeschön an das Team von der Migros, dass mich so hervorragend betreut! Merci, vor allem Dir Cristina! Ich find's ganz toll mit Euch. 

Der Zimtstern-Ausstecher ist auch im Set enthalten!
Also unbedingt mitmachen - ich drück Dir ganz fest die Daumen! 

Bevor's nun ans Backen geht... 
Vielleicht fragst du dich:  "ja was mach ich denn mit den Teigresten? Die haben ja Glasur drauf und so..." also ich mach da folgendes:
Ich backe die Teigreste einfach mit den Zimtsternen. Wenn die Sterne fertig gebacken sind, nehm ich alles aus dem Ofen.

Dann back' ich die Teig-Rest-Stückchen einfach nochmal für ca. 5 Minuten auf der untersten Schiene (also genau gleich wie zuvor mit den Sternen) so werden sie etwas trockener. Ich lass' das Ganze abkühlen und zerkrümele oder hacke die gebackenen Reste. 
Das schmeckt imfall total super zum Beispiel auf den Cappuccino-Schaum, über Joghurt oder Eis gestreut :) yummie!

Und als allerletztes noch: Zimtsterne sind ein wundervolles Eiweiss-verwert-Rezept.
Du brauchst nämlich 4 Stück davon - aber kein Eigelb - damit kannst Du dann ja zum Beispiel noch ein paar Puddingschnecken backen. 



Rezept Zimtsterne
Ergibt ca. 30 Zimtsterne

Für den Teig
350 Gramm Mandeln, ungeschält & gemahlen
2 Teelöffel Zimt (wer's ganz zimtig mag, nimmt 2.5 Teelöffel)
100 Gramm Puderzucker
50 Gramm Mehl
2 Eiweiss

Für die Glasur
2 Eiweiss
300 Gramm Puderzucker

Leg Dir ein Stück Klarsichtfolie bereit.

Vermische Mandeln, Zimt, Puderzucker und Mehl in einer grossen Schüssel.
Gib die 2 Eiweiss dazu und verknete alles zu einem Teig.
--> Am besten knetet sich mit feuchten Händen - dieser Teig ist super-ultra-mega klebrig.

Wasch Dir die Hände (ohne Seife), trockne sie nicht ab, forme den Teig zu einer Kugel und leg ihn auf die Klarsichtfolie. Wickel den Teig ein, drück das ganze etwas Flach und lasse den Teig für eine Stunde im Kühlschrank ruhen.

Kurz bevor die Stunde um ist, schlägst Du die zwei Eiweiss für die Glasur steif. Lass' den Puderzucker einrieseln und schlage das ganze für mindestens 4 Minuten mit dem Mixer zu einer Art Paste.

Walle den Teig nun zwischen zwei Blättern Backpapier ca. 5mm dick aus.
--> Ich benutze dafür immer meine Holz-Stäbchen, so wird der Teig schön gleichmässig dick.

Lege den Teig mit dem Backpapier auf ein Brettchen - dieses sollte in Deinen Tiefkühler passen - also zur Not vorher mal gschwind testen ob das geht.
Du kannst Den Teig auch auf zwei Brettchen verteilen, falls Du ein Platz-Problem bekommst.

Verteile mit einem Palett-Messer oder einem normalen Messer die Glasur auf dem Ausgewallten Teig. Versuche, die Glasur möglichst Glatt zu verstreichen, damit die Oberfläche schön eben ist.


Lege nun Dein Brettchen mit dem glasierten Teig für 30 Minuten in den Tiefkühler.

Heize den Ofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze auf. (Diesmal ganz wichtig, NUR Ober- Unterhitze nehmen, keine Umluft)

Nun kannst Du mit deinem (brandneuen, bei der Migros gekauften oder bei mir gewonnenen - hihi) Zimtsterne-Ausstecher Sterne ausstechen. Diese legst Du auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
Du kannst sie ruhig nahe nebeneinander auf dem Blech platzieren, Zimtsterne gehen beim Backen nicht auf.

Backe die Zimtsterne für 10 Minuten auf der untersten Schiene deines Backofens.

Nimm das Blech aus dem Ofen, zieh' das Backpapier vom Blech und lasse die Zimtsterne auskühlen.

so, jetzt bist du schon fertig - oh yummie!
Ich hab von meinen übrigens die meisten verschenkt - frisch aus dem Ofen quasi und alle beschenkten hatten ganz leuchtende Augen bekommen - Schenken macht glücklich - Zimtsterne offenbar auch...

In einer Blechdose aufbewahrt, halten sich die Kekse auch locker 2 Wochen - aber - sie schmecken imfall früsch am allerbesten!

Ich wünsche Dir viel Spass beim Kekse-backen - vergiss den Wettbewerb nicht und überhaupt:

Hab nen' tollen Tag!





Donnerstag, 19. November 2015

Linzer Kekse

Ich hatte ja solche Lust auf Linzertorte - aber absolut 0 Bock auf ewiges Teig-Gefummel... 
Ja was macht man da?

Genau! Eine superschnell- & eine fast superschnell-Variante von Linzer Keksen!


Da ist alles dabei, was die klassische Linzertorte auch hat: 

Nüsse, Gewürze & Himbeerkonfitüre.

Yummie! 

Unten stehendes Rezept ist für die Superschnell-Variante - wenn Du mehr Zeit & Lust auf "Gefummel" hast, stichst Du aus dem ausgewallten Teig Deine Lieblingsform aus, versiehst die Hälfte davon mit einem Loch (oder Du besitzt Spitzbuben-Ausstecher) setzt die 2 Hälften zusammen. Dann 1 Stunde kühl stellen, mit Konfi füllen (das geht am allerbesten mit zwei Espresso-Löffelchen) und dann genau gleich wie die anderen backen. 


Rezept Linzerkekse
Ergibt ca. 50 Kekse

150 Gramm Mehl
150 Gramm gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
100 Gramm Zucker
2 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Prise Salz
1 Ei
100 Gramm Butter, weich

6 Esslöffel Himbeerkonfitüre 

evtl. Puderzucker zum Bestreuen

Gib alle Zutaten in eine Schüssel und vermische sie mit den Knethaken deines Mixers und knete anschliessen mit den Händen einen geschmeidigen Teig daraus.

Lege ein Backpapier auf Deine Arbeitsfläche und bestreu' es grosszügig mit Mehl.
Lege den Teig auf das bemehlte Backpapier und streue noch etwas Mehl auf die Oberseite des Teiges.
Walle den Teig zu einem Rechteck aus. Die Grösse spielt eigentlich nicht so eine Rolle, der Teig sollte so 0.5 cm dick sein.

Bestreiche den Teig mit der Konfitüre und rolle ihn nun (jetzt hilft dir das Backpapier unter dem Teig ungemein) den Konfi-Teigfladen von der langen Seite her auf.

Wickle die Rolle in Klarsichtfolie ein (evtl. geht's einfacher, wenn Du die Rolle halbierst)
und lege sie für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Schneide die Rolle in Scheiben - meine waren ca. 1/2 cm dick - lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backe die Kekse in der Mitte des Ofens für 18-20 Minuten.

Lasse die Kekse auskühlen.

Wenn Du magst, kannst Du die Linzerkekse nach dem Auskühlen noch mit Puderzucker bestreuen.

Klingeling - hörst Du schon die Vorweihnachts-Glöckchen?
In einer Blechdose aufbewahrt halten sich die Kekse gut 1-2 Wochen. Sie werden einfach irgendwann etwas härter :)

Apropos Dosen - schau mal:



Gell, die sind so mega härzig? Die gibt's hier zu kaufen. 
Jawohl, bitz Eigenwerbung darf auch mal sein.



Sonntag, 15. November 2015

Brännti Mandle

Mein absolutes "must-make" im Spätherbst sind gebrannte Mandeln.


Sie sind sehr einfach und schnell gemacht und schmecken herrlich knackig, süss & zimtig - so wie der Herbst eben schmeckt. Yay!

Haben wir dieses Jahr nicht einen unglaublich schönen Herbst? Sooo viel Sonne kann man aktuell noch tanken - und dann, so hoff ich, kommt ein Winter mit viel, viel Schnee! Also, ich meine nicht den üblichen Mittelland-Pflotsch sondern so eine dicke, weisse Schneedecke. Haaaach. Rote Bäckchen & schlittenziehende Kinder - Winter, ich freu mich auf Dich!


Aber erstmal machen wir gebrannte Mandeln. 

Rezept "brännti Mandle"

200 Gramm Mandeln, ungeschält
125 Gramm Zucker
2 Esslöffel Vanillezucker
Das Mark einer Vanilleschote
1 Teelöffel Zimt
100 ml Wasser

Zucker, Vanillezucker, Vanillemark und Zimt in einem grossen (wenn möglich unbeschichteten) Topf (ich nehm die grösste Bratpfanne die ich habe) vermischen.
Das Wasser dazugiessen und alles zum Kochen bringen. 

Nun die Nüsse dazugeben und unter Rühren bei grosser Hitze kochen lassen.

Nach 3-4 Minuten ist die Flüssigkeit verdampft. Nun die Hitze reduzieren. 

Jetzt löst sich die Zuckerschicht wieder auf, kurz rühren, damit alle Nüsse gut überzogen sind und dann den ganzen Pfanneninhalt auf ein mit Backpapier belegtes Blech giessen. Sofort mit 2 Gabeln auseinanderziehen und abkühlen lassen. 

Und dann kann das grosse Knuspern beginnen :)


Ps: die "härzigen" Küchentücher gibt's bei der Migros.


Freitag, 21. Februar 2014

(Weltallerbester) Kirschkuchen

Mein für immer liebster Lieblingskuchen!

Ich hatte Geburtstag :) somit durfte ich backen, was MIR schmeckt. (Meine zwei Mitbewohner mögen Kirschen nicht)


An meinem Geburi gab's lauter leckere Sachen - Cakepops, Cheesecake, Apfelkuchen und eben diesen hier:


Aaaaah. Zum reinlegen. Also für alle, die Kirschen lieben :) 

Rezept (weltallerbester) Kirschkuchen
Für eine Springform (26-32 cm Durchmesser)

Teig:
350 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
75 Gramm Zucker
150 Gramm Butter, kalt
1 Ei
50 ml Milch

Füllung:
800 Gramm frische oder tiefgekühlte Kirschen
400 ml Traubensaft
40 Gramm Speisestärke (Maizena)
1/2 Zimtstange

Streusel:
50 Gramm Zucker
180 Gramm Butter
150 Gramm Mehl
100 Gramm gemahlene Mandeln,
180 Gramm Zucker

Mehl mit Zucker und Backpulver in einer Schüssel vermischen
Die Butter in kleinen Stücken zugeben und zwischen den Fingern verreiben..
Mit Ei und Milch rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. (Nur kurz kneten.)
Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und 30Minuten kühl stellen.
Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.
Die Kirschen waschen und entsteinen. Die Speisestärke mit 4 Esslöffel Traubensaft anrühren. 
Den übrigen Saft mit dem Zucker und der Zimtstange erhitzen. 
Die Stärke einrühren und unter Rühren aufkochen lassen. 
Die Kirschen dazugeben, nochmal kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. 
Die Zimtstange herausnehmen und die Füllung zur Seite stellen.
Für die Streusel das Mehl mit Mandeln und Zucker mischen, die Butter in kleinen Stücken dazugeben und zwischen den Händen verreiben. Dazwischen immer wieder zusammendrücken bis Du eine homogene Masse hast. Diese mit den Fingern in kleinere Stücke teilen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die mit Backpapier  ausgelegte Form legen. Den Rand ca. 4-5 cm hochziehen. (Oder den Boden reinlegen und mit restlichem Teig eine "Wurst" rollen, um den Rand legen und etwas flach drücken)
Die Füllung darauf verstreichen und
alles mit den Streuseln gleichmäßig bedecken.

ca. 40 Minuten in der Mitte des Ofens hellbraun backen.

Den Kuchen nun abkühlen lassen und dann - geniiiiiiessen :) yummie!

Ps. Vermutlich wirst Du etwas Streuselmasse zuviel haben. Macht nix, oder? Einfach aufmampfen :)


Samstag, 18. Januar 2014

Cantuccini

Immer wieder bin ich erstaunt über die Tatsache, das Dinge, die ich nicht mag ich dann doch mag wenn ich sie selber mache... Toll, oder?

Darum war ich mal wieder mutig und hab's gewagt - Cantuccini.

Mir eher bekannt als fades, steinhartes Kekslein, dass zum Kaffee serviert wird.  
Die selbstgemachten sind auch hart - aber mehr knusprig-hart... Und sie haben einen Geschmack! Sie schmecken zart, ganz fein nach Dessertwein, süss und aach einfach lecker :) und dann war ich auch noch der Meinung, diese Kekse zu backen sei ein riiiiiesen Aufwand - nö - stimmt nicht :) sie gehn' einfach und schnell :)

Als erstes gibt es ein Rezept für klassische Cantuccini mit Mandeln.
Am besten schmeckt mir die zweite, die Macadamia-Version, mit einem Hauch Zimt, den man nicht als Zimt wahrnimmt, sondern der dem Keks eine würzige Note gibt :) 
Zum Schluss kommt die Nuss-freie Version - mit Schokolade und getrockneten Aprikosen - zugegeben, die haben mit Cantuccini im eigentlichen Sinne nicht mehr viel zu tun - lecker sind sie aber trotzdem :)




Rezept Cantuccini Classico

60 Gramm Butter, sehr weich
250 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone
2 Eier
400 Gramm Mehl
1.5 Teelöffel Backpulver
3 Esslöffel Vino Santo (Dessertwein)
150 Gramm Mandeln, ungeschält

Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. (150 Grad Umluft)

Die Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. 
Nun die Eier einzeln zugeben.
In einer separaten Schüssel Mehl und Backpulver vermischen.
Die Mehlmischung zufügen und den Dessertwein darüber giessen.

Alles zu einem weichen Teig verkneten.

Zum Schluss die Mandeln gut unterkneten.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Oberfläche 2-3 lange Rollen formen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 25 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

30 Minuten abkühlen lassen.

Die vorgebackenen Teigrollen nun in 1.5 cm dicke Scheiben schneiden, flach auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10-15 Minuten leicht hellbraun backen.

In einer Blechdose aufbewahrt, halten die Cantuccini gut 2 Wochen.





Rezept Macadamia Cantuccini


60 Gramm Butter, sehr weich
250 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone
2 Eier
400 Gramm Mehl
1 knapper Esslöffel Zimt
1.5 Teelöffel Backpulver
3 Esslöffel Vino Santo (Dessertwein)
150 Gramm Macadamianüsse

Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. (150 Grad Umluft)

Die Butter mit dem Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. 
Nun die Eier einzeln zugeben.
In einer separaten Schüssel Mehl, Zimt und Backpulver vermischen.
Die Mehlmischung zufügen und den Dessertwein darüber giessen.

Alles zu einem weichen Teig verkneten.

Zum Schluss die Nüsse gut unterkneten.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Oberfläche 2-3 lange Rollen formen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 25 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

30 Minuten abkühlen lassen.

Die vorgebackenen Teigrollen nun in 1.5 cm dicke Scheiben schneiden, flach auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10-15 Minuten leicht hellbraun backen.

In einer Blechdose aufbewahrt, halten die Cantuccini gut 2 Wochen.



Rezept Schokolade Cantuccini


30 Gramm Butter, sehr weich
125 Gramm Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
250 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
50 Gramm Kakaopulver
50 Gramm Schokolade, dunkel
100 Gramm getrocknete Aprikosen

Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. (150 Grad Umluft)

Schokolade und Aprikosen klein schneiden und zur Seite stellen.

Butter und Zucker cremig rühren.
Nun die Eier einzeln zugeben.
In einer separaten Schüssel Mehl, Salz, Kakaopulver und Backpulver vermischen.

Die Mehlmischung zufügen und alles zu einem weichen Teig verkneten.

Zum Schluss die Aprikosen und Schokoladenstückchen gut unterkneten.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Oberfläche 2 Rollen formen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 25 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

30 Minuten abkühlen lassen.

Die vorgebackenen Teigrollen nun in 1.5 cm dicke Scheiben schneiden, flach auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10-15 Minuten leicht hellbraun backen.

In einer Blechdose aufbewahrt, halten die Cantuccini gut 2 Wochen.

Ps. Diese wunderschönen Säckli & Röhrli - in vielen verschiedenen Farben - findest Du bei www.lalasophie.ch :)


Freitag, 10. Januar 2014

Linzer Mini Muffins

Ich hatte mal wieder Lust auf Linzer Muffins :) Das Rezept für die grossen Muffins gibt's ja hier schon - das für die Mini's servier ich Dir heute.

Ich finde sie enorm ausprobierenswert - sie sind fruchtig, locker und sehr sehr lecker - wer Linzertorte mag wird die kleinen Küchlein hier lieben!


 

Rezept für ein Muffinsblech mit 12 Vertiefungen:
für 24 - 30 Mini Muffins
 
150 Gramm Butter, weich
150 Gramm Zucker
eine halbe Zitrone, abgeriebene Schale
1 Teelöffel Zimt
½ Teelöffel Gewürznelkenpulver
1 Prise Salz
3 Eier
150 Gramm Mehl
3 Teelöffel Backpulver
225 Gramm gemahlene Haselnüsse (ich nehm meistens gemahlene Mandeln)

100 - 120 g Himbeerkonfitüre

Vertiefungen des Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen.

Die Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Zitronenschale, Zimt, Nelkenpulver und Salz dazurühren. Eier beifügen und rühren, bis die Masse hell ist. Mehl mit dem Backpulver mischen und dazusieben. Nun die Nüsse unterrühren.

Die Hälfte des Teiges in die 12 Vertiefungen verteilen. Je 1/2 Teelöffel Konfitüre daraufgeben. Restlichen Teig darauf verteilen und in der Mitte des auf 220 °C vorgeheizten Ofens 10-12 Minuten backen.

Lauwarm schmecken sie am allerallerbesten - ansonsten abkühlen lassen und danach mit Puderzucker bestreuen.
 
Viel Spass beim Nachmachen!
 
 

 


 

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Bratapfel Muffins

Ein prima Rezept für "zwischen den Feiertagen" :) zum ersten Mal seit laaaaangem, haben ich und meine Familie die ganzen Feiertage frei. Juchuuu! Und heute gibt's was warmes zum Zvieri - Bratapfel Muffins...

Man kann sie in ausgehölten Äpfeln backen oder - ganz einfach in Muffins-Formen - ich hab sie denn auch ohne Rosinen gemacht - die Jungs sollen sie ja auch essen können :)


Rezept Bratapfel Muffins
Für 12 Stück

3 Esslöffel Rum
30 Gramm Rosinen
12 mittelgrosse Äpfel 
Saft von einer Zitrone
40 Gramm Mandeln, gehackt
Mark von einer Vanilleschote
75 Gramm Butter, flüssig
1 Ei 
75 Gramm Zucker
150 ml Milch
1 Prise Salz
1 Esslöffel Zimtpulver
150 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Puderzucker zum Bestäuben 

Die Rosinen mit Rum vermischen und über Nacht ziehen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Äpfel oben und unten gerade schneiden, aushöhlen und die Innenseite mit Zitronensaft bepinseln.

Das ausgehöhlte Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden, mit wenig Zitronensaft beträufeln und zur Seite stellen.

Die Mandeln kurz in einem Pfännchen anrösten und zu den kleingeschnittenen Äpfeln mischen.

Mehl, Backpulver, Zimt und Salz in einer separaten Schüssel mischen.

Das Ei mit dem Zucker verrühren. Butter, Vanillemark und Milch dazu rühren. Mehl-Mischung dazugeben und am Schluss Äpfel, Mandeln und Rosinen dazugeben.

Den Teig in die Äpfel füllen und ca 20 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

Mit Puderzucker bestreuen und noch warm servieren - am besten mit Vanilleeis :)
 
Ich wünsch Dir noch gemütliche Feiertage!



Die Muffins gehen übrigens auch gut als "Normalos" in Förmchen :) 



Montag, 16. Dezember 2013

Weihnachtsmandeln

Zum 3. Advent bekam ich von der lieben Irene (www.widmatt.ch) ein Päckchen Weihnachtsmandeln. Und dann passierte etwas, was normalerweise NIE (ok, eher selten) passiert. 
Ich konnte erst aufhören zu essen, als die Schachtel leer war. (!) 
Glücklicherweise fand ich das Rezept auf Ihrer Seite.

Hier ist es nun, leicht abgewandelt.


Rezept Weihnachtsmandeln 

Mandeln:
300 Gramm Mandeln
125 Gramm Puderzucker 
1 Teelöffel Lebkuchengewürz
1/2 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze Kardamompulver
1/2 Teelöffel gemahlene Vanilleschote

Schokoüberzug:
200 Gramm Schokolade, dunkel
1/2 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz

200 Gramm Puderzucker

125 Gramm Puderzucker mit Lebkuchengewürz, Zimt, Karadmom und Vanillepulver vermischen. 

Die Mandeln in eine grosse (Brat)pfanne geben und mit der Hälfte der Puderzuckermischung vermischen. Bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Jetzt den Rest der Puderzuckermischung auf den Mandeln verteilen und nochmal karamellisieren lassen.

Die (achtung heiss!) Nüsse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit zwei Gabeln auseinander ziehen und vollständig abkühlen lassen.

200 Gramm Puderzucker in eine grosse Schüssel geben.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, mit Lebkuchengewürz und Zimt vermischen und ebenfalls in eine Schüssel geben. Die Zuckermandeln gut mit der Schokolade vermischen und das Ganze dann in die Schüssel mit dem Puderzucker geben. Die Schüssel gut schütteln, damit alle Schoko-Mandeln mit Puderzucker bedeckt sind. Die Mandeln jetzt einzeln zwischen den Händen rollen - fertig auskühlen lassen und gut verpacken! (Sonst verlassen die Deinen Haushalt imfal nicht!)

Yummie!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Erdnuss Traumstücke

Die Erdnuss. Bei uns in der Schweiz auch bekannt als "Spanisch Nüssli". Der Name  kommt daher, dass die Nüsse ursprünglich aus Südamerika kommen - da ja bekanntlich der Spanier Kolumbus diesen Kontinent (wieder)entdeckte, kam man auf "spanisch Nüssli" - theoretisch wären es aber "amerikanisch Nüssli".

Na jedenfalls - heute kennt sie jeder, die Erdnuss. Und es folgen noch zwei weitere Rezepte mit der tollen Nuss.

Anfangen mag ich mit einer Version der (mittlerweile) sehr berühmten Traumstücke von Nancy. (Hier gibt's das ORIGINAL.)

Viel Spass beim nachmachen :) 


Rezept Erdnuss Traumstücke
Ergibt ca. 100 Stück

500 Gramm Mehl
5 Eigelb
200 Gramm Butter, Flüssig
70 Gramm Crunchy Erdnussbutter
2 Päckchen Vanillezucker 
150 Gramm Zucker

Puderzucker zum wälzen 

Eigelbe, Butter, Erdnussbutter, Vanillezucker und Zucker 2 Minuten gut verrühren.

Mehl dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

In Klarsichtfolie verpackt 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Jeweils etwas vom gekühlten Teig abtrennen und zu einer fingerdicken "Wurst" ausrollen.

1 cm lange Stücke abschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Die Traumstückchen 8-12 Minuten goldbraun backen.

Kurz auskühlen lassen, anschließend noch  lauwarm in eine Schüssel 
mit Puderzucker umfüllen und vorsichtig schütteln...
der Puderzucker sollte sich verteilen
und die Kekse rundum bedecken...

Und nun immer so weiter machen, bis kein Teig mehr da ist :)

Leeeecker :)

Montag, 2. Dezember 2013

Linzer Sterne

DAS Pendant zu den famosen Linzer-Muffins :) 

Abwechlsung auf dem Plätzchenteller? Mit diesen süssen Mini-Linzertörtchen ganz sicher! :)


Rezept Linzer Sterne
Ergibt ca. 50 Stück

150 Gramm weiche Butter
50 Gramm Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
1/4 Teelöffel Zimtpulver
1 Prise gemahlene Nelken 
1 Teelöffel Kakaopulver
150 Gramm gemahlene Mandeln
150 Gramm Mehl
Puderzucker zum Bestäuben
150 Gramm Himbeerkonfitüre

Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Ei cremig rühren. Zimtpulver, gemahlene Nelken und Kakaopulver unter die cremige Masse rühren.

Die Mandeln und das Mehl dazugeben und alles auf einer Arbeitsfläche rasch zu einem glatten Teig verkneten. 
Den Teig in Klarsichtfolie wickeln, leicht flach drücken und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 160 Grad)  vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3-4 mm dick ausrollen. Aus dem Teig beliebige Formen ausstechen. Bei der Hälfte der Kekse kleine Herzen oder Sterne oder Rundummel oder was Du am liebsten magst ausstechen. In der Mitte des Backofens  8-10 Min. Hellbraun backen. Die Fertigen Kekse mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Die Kekse mit Loch in der Mitte mit Puderzucker bestäuben. Die ganzen Unterteile nun mit einem halben Teelöffel Konfitüre bestreichen. Jeweils ein mit Puderzucker bestäubtes Deckelchen daraufsetzen. Fertig :) 

Erdnuss Küsschen

Fluffig, luftig, knackig, nussig, süss... All das gibt's heute in einem einzigen Plätzchen. Wie ein Küsschen eben. Oder zwei oder drei :)


Rezept Erdnuss Küsschen
Ergibt je nach Grösse ca. 40 Stück

100 Gramm gesalzene Erdnüsse
150 Gramm Mehl
100 Gramm Butter, flüssig
50 Gramm crunchy oder cremige Erdnussbutter
50 Gramm Zucker
2–3 Päckchen Vanillezucker

gesalzene Erdnüsse für die Deko

Den Backofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 130°) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Erdnüsse im Blitzhacker fein mahlen und mit dem Mehl vermischen.
Die Butter mit Erdnussbutter und Zucker cremig rühren. Die Mehlmischung auf einmal dazugeben und rasch unter die cremige Masse arbeiten.

Mit Hilfe zweier Teelöffel etwas Teig abnehmen und zu Kugeln (ca. 2 cm Ø) formen. Die Kugeln auf die Backbleche setzen. Die Kugeln ca. 20 Minuten hell backen.

Die Küsschen ganz kurz abkühlen lassen, dann nacheinander sofort vorsichtig in dem Vanillezucker wälzen. Für die Dekoration in jedes Plätzchen ebenfalls vorsichtig je 1 Erdnusskernhälfte eindrücken. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Jummie!