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Donnerstag, 19. November 2015

Linzer Kekse

Ich hatte ja solche Lust auf Linzertorte - aber absolut 0 Bock auf ewiges Teig-Gefummel... 
Ja was macht man da?

Genau! Eine superschnell- & eine fast superschnell-Variante von Linzer Keksen!


Da ist alles dabei, was die klassische Linzertorte auch hat: 

Nüsse, Gewürze & Himbeerkonfitüre.

Yummie! 

Unten stehendes Rezept ist für die Superschnell-Variante - wenn Du mehr Zeit & Lust auf "Gefummel" hast, stichst Du aus dem ausgewallten Teig Deine Lieblingsform aus, versiehst die Hälfte davon mit einem Loch (oder Du besitzt Spitzbuben-Ausstecher) setzt die 2 Hälften zusammen. Dann 1 Stunde kühl stellen, mit Konfi füllen (das geht am allerbesten mit zwei Espresso-Löffelchen) und dann genau gleich wie die anderen backen. 


Rezept Linzerkekse
Ergibt ca. 50 Kekse

150 Gramm Mehl
150 Gramm gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
100 Gramm Zucker
2 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Prise Salz
1 Ei
100 Gramm Butter, weich

6 Esslöffel Himbeerkonfitüre 

evtl. Puderzucker zum Bestreuen

Gib alle Zutaten in eine Schüssel und vermische sie mit den Knethaken deines Mixers und knete anschliessen mit den Händen einen geschmeidigen Teig daraus.

Lege ein Backpapier auf Deine Arbeitsfläche und bestreu' es grosszügig mit Mehl.
Lege den Teig auf das bemehlte Backpapier und streue noch etwas Mehl auf die Oberseite des Teiges.
Walle den Teig zu einem Rechteck aus. Die Grösse spielt eigentlich nicht so eine Rolle, der Teig sollte so 0.5 cm dick sein.

Bestreiche den Teig mit der Konfitüre und rolle ihn nun (jetzt hilft dir das Backpapier unter dem Teig ungemein) den Konfi-Teigfladen von der langen Seite her auf.

Wickle die Rolle in Klarsichtfolie ein (evtl. geht's einfacher, wenn Du die Rolle halbierst)
und lege sie für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Schneide die Rolle in Scheiben - meine waren ca. 1/2 cm dick - lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backe die Kekse in der Mitte des Ofens für 18-20 Minuten.

Lasse die Kekse auskühlen.

Wenn Du magst, kannst Du die Linzerkekse nach dem Auskühlen noch mit Puderzucker bestreuen.

Klingeling - hörst Du schon die Vorweihnachts-Glöckchen?
In einer Blechdose aufbewahrt halten sich die Kekse gut 1-2 Wochen. Sie werden einfach irgendwann etwas härter :)

Apropos Dosen - schau mal:



Gell, die sind so mega härzig? Die gibt's hier zu kaufen. 
Jawohl, bitz Eigenwerbung darf auch mal sein.



Samstag, 24. Oktober 2015

Tarte Tatin

Guten Morgen Montag!

Mit Süsskram startet sich enorm gut in die neue Woche, oder? Ich mag Montage sowieso... Alles fängt von vorne an - man hat Pläne & Listen (ich zumindest) die man einhalten sollte (ich meistens nicht) aber ja... Herrlich. Ich starte meine Montage übrigens IMMER mit dem Hausputz. Jawohl. Äh, weil dann habe ich eine Woche Ruhe. Also fast ;) aber Sonntags wird nicht geputzt. Jawohl. Dafür gibt's ja den Montag, gell? 

Zurück zur Tarte Tatin.
Ob wie ich Mini Format oder als grosses Exemplar gebacken - beide Varianten schmecken grossartig!

Karamellisierte Apfelstückchen auf Mürbeteig - yummie! 

Diese Tarte ist zudem Einfach und schnell gemacht  - also ran ans Backwerkzeug!


Rezept Tarte Tatin
Für 4 Mini Förmchen (10-12 cm)
Oder eine grosse, runde Tarte-Form

Für den Teig:
120 Gramm Butter, in kleinen Stücken
150 Gramm Mehl
1 Prise Salz
2 Esslöffel Zucker
2 Eigelb

Für den Belag:
75 Gramm Butter
5 Esslöffel Puderzucker
500 Gramm Äpfel

Für den Teig mischst Du Mehl, Zucker und Salz. Gib die kalte Butter in Stückchen dazu und verteibe das ganze so lange zwischen den Fingern, bis eine krümelige Masse entstanden ist.

Gib nun die Eigelbe dazu und füge alles schnell zu einem Teig zusammen. (Klebt bissl) forme eine Kugel, drücke sie etwas flach und wickle das ganze in Klarsichtfolie ein. Lege den Teig in den Kühlschrank.

Wasche und schäle die Äpfel. Halbiere sie und entferne das Kerngehäuse.

Schneide die Äpfel in dünne Spalten.

Erhitze die Butter in einer grossen, unbeschichteten Pfanne und rühre den Puderzucker dazu.

Gib die Apfelspalten in die Butter-Zuckermischung und lasse das ganze einige Minuten leicht köcheln, bis die Flüssigkeit sirupähnliche Konsistenz bekommt. (4-5 Minuten)

Gib die Äpfel in Deine Form(en) und träufel den restlichen Sirup darüber.

Heize den Backofen auf 200 Grad Umluft (220 Grad Ober- und Unterhitze) auf.

Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und walle ihn ca. 0.5cm dick aus.
Schneide aus dem Teig den Boden in Grösse Deiner Form(en) aus und leg ihn über die Früchte.

Backe die Tarte(s) in der Mitte des Ofens für 15 Minuten. Nimm sie aus dem Ofen und stürze sie sofort aus der Form. (Achtung, heiss!)

Am besten schmeckt mir die Tarte lauwarm und mit einer Kugel Vanille oder Zimteis.

Ä Guete! 










Mittwoch, 14. Oktober 2015

Apfel-Zimt Cupcakes

Neulich fragte mich meine liebe Leserin Aline, ob ich ein Rezept für Apfel-Zimt Cupcakes habe. 

Nein, hatte ich nicht, aber ich wollte ihr unbedingt welche machen, und die gibt es heute!


Die liebe Aline macht wunderschönen Schmuck und hat mir, als mein liebstes Grosi verstorben ist, ein zauberschönes Armband zugeschickt. Dieses Armband begleitet mich seither immer und wenn ich traurig bin, seh' ich es an und erinnere mich an die schönen Zeiten mit meinem lieben, lieben Grosi.


Die Armbänder von Aline kann man an vielen Koffermärkten in der Schweiz, online (klick) oder auf Facebook (klick) kaufen.

Jetzt aber zurück zu den Cupcakes:


Apfel-Zimt geht ja sowieso immer. Und diese Cupcakes sind einfach zum reinlegen lecker!
Sie lassen sich auch sehr gut als "Mini's" backen. Wenn Du Mini's machst, dann reduziert sich die Backzeit um 6-8 Minuten.

Du bekommst saftig-fruchtige Küchlein mit viel Zimtgeschmack und die Creme obendrauf, also das Frosting, ist soooooooo lecker - einfach yummie! 

Viel Spass beim Backen! 

Rezept Apfel-Zimt Cupcakes
Für 12-16 grosse Cupcakes

Für die Muffins:
120 Gramm Zucker
120 Gramm Butter, flüssig
2 Eier
120 Gramm Mehl
2 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel Zimt

Für die Füllung:
2 Äpfel
4 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Zimt

Für das Frosting:
125 Gramm Butter, sehr weich
100 Gramm Puderzucker
1 Teelöffel Zimt
250 Gramm Frischkäse

Zimt zum bestreuen

SEHR WICHTIG: Für das Frosting ist es enorm wichtig, dass Butter & Philadelphia die gleich Temperatur haben. Nimm also 40 Minuten bevor Du mit dem backen der Muffins anfängst, beides aus dem Kühlschrank, öffne die Behälter/Papier und lass es einfach bei Raumtemperatur stehen

Heize den Ofen auf 150 Grad Umluft (170 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Wasche und schäle die Äpfel. Schneide sie in kleine Stücke und vermische sie mit dem Zimt-Zucker. 


Verrühre Butter und Zucker so lange, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Rühre nun die Eier einzeln dazu.

Vermische Mehl, Zimt und Backpulver in einer separaten Schüssel und gib die Mehlmischung zur Eier-Butter-Creme.

Verrühre alles zu einem Teig und gib die marinierten Apfelstückchen dazu.

Fülle den Teig in Deine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinsform (oder in Karton-Förmchen) --> 3/4 gefüllt! Backe die Küchlein für 25-30 Minuten (Stäbchenprobe) in der Mitte des Ofens.

Lasse die Muffins abkühlen.

Für das Frosting verrührst Du die Butter mit dem Puderzucker. Und zwar tust Du das für mindestens 3 Minuten - besser sind 5. 
Mixer sei dank, ist das ja keine Hexerei, höchstens bitzli langweilig.

Rühre nun den Zimt darunter.

Mixe den Philadelphia löffelweise & so kurz wie möglich unter die Creme.

Fülle die Creme in einen Spritzbeutel mit beliebiger Tülle und stell sie in den Kühlschrank. (ungefähr 30 Minuten) danach kannst Du sie in Raumtemperatur belassen, bis die Cupcakes fertig zum dekorieren sind.

Gib auf jeden Muffin einen Tupfen Creme und streu ganz wenig Zimt darüber.

Die Cupcakes sollten nun ordentlich durchkühlen, damit die Creme schln fest wird. 
30-40 Minuten vor dem Servieren, solltest Du sie aus dem Kühlschrank nehmen, damit Du den ultimativen Geschmack von Zimt, Äpfeln und Creme hast.

Ä Guete! 



Samstag, 19. September 2015

Zwetschgen Crumble

... mit Haferflocken & Zimt.

Oh herrlich, ein Frühstück, Znüni, Nachtisch oder Zvieri - ruckzuck gemacht und dann genüsslich Löffel für Löffel verspeisen. Feiiiiiiin! 

Und absolut perfekt für kalte Herbsttage.


Die Früchte des Herbst kombiniert mit feinsten Haferflockenstreuseln. Das ganze wird im Ofen gebacken, bis die Früchte weich & saftig und die Streusel knusprig sind.

Ich habe 4 kleine Förmchen gefüllt, die Menge reicht auch für eine mittelgrosse Auflaufform, dann würde ich allerdings die Streuselmasse x 1.5 nehmen.

Mein Crumble ist nicht ganz so saftig, wie man ihn sonst kennt. Ich mags halt, wenns nicht ganz so pfludig ist. 

Möchtest Du das ganze saftiger, dann kochst Du die Früchte vor dem Backen 3 Minuten mit wenig Wasser weich. 

Ich hab on the top noch karamellisierte  Pekan-Nüsse gestreut. Für den extra-crunch. Dafür brauchst Du:

60 Gramm Pekan-Nüsse (Du kannst auch andere Nüsse verwenden)
5 Esslöffel braunen Zucker
50 ml Wasser
1 Esslöffel Butter

--> bleib wäherend des ganzen Vorgangs am Herd :)
 
Koche Wasser und Zucker unter ständigem Rühren auf, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. 
Reduziere die Hitze und lass alles ein paar Minuten zu einem etwas dickeren Sirup einköcheln. 

Gib nun die Butter dazu (Achtung, das könnte spritzen)
Gut verrühren und sofort die Nüsse dazugeben.

Lass alles noch ein paar Minuten köcheln, bis das Karamell nochmal etwas brauner geworden ist und dann kippst Du die ganze Masse auf ein Backpapier.

Mit einer Gabel ziehst Du die Nüsse auseinander, damit sie später nicht zusammenkleben. (Vorsicht, heiss!)

Lass alles auskühlen.

Die Nüsse kann man übrigens auch gut "einfach so" essen. Schön süss :)



Jetzt ist alles bereit für den feinen Zwetschgen-Crumble.

Rezept Zwetschen Crumble

ca. 700 Gramm Zwetschgen (5-6 Zwetschgen pro Form)
3 Esslöffel Zucker
1/2 Teelöffel Zimt

Für die Streusel:
60 Gramm Mehl
40 Gramm Haferflocken
60 Gramm Butter, flüssig
40 Gramm Zucker

Wasche, entkerne und halbiere die Zwetschgen. Vermische die Früchte mit dem Zimt-Zucker und lasse das ganze 30 Minuten ziehen.

Heize den Ofen auf 180 Grad Umluft - 200 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Vermische alle Zutaten für die Streusel und drück die Masse mit den Fingern zu kleinen Stückchen zusammen.

Gib die Zwetschgen mit etwas Saft in die Auflaufform und bestreue die Früchte grosszügig mit den Streuseln und gehackten Karamell-Nüssen. 


Backe den Crumble in der Mitte des Ofens 20-30 Minuten - so lange bis die Früchte weich und die Streusel leicht gebräunt sind.

Fertig & Yummie! 

Ps: Du kannst diesen Crumble bestens Vorbereiten - einfach alles in die Form schichten, mit Klarsichtfolie abdecken und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings sollte das alles am selben Tag passieren. 

Viel Spass beim Backen & geniessen!






Montag, 14. September 2015

zimtiger Apfelkuchen

Nichts, aber wirklich gar nichts passt so perfekt zum Herbstanfang wie Äpfel & Zimt.

Ganz genau. Und drum back ich Heute Apfelkuchen. Und dieser hier kommt mit Walnüssen & Zimtsirup daher.



Den Zimtsirup kannst Du übrigens auch perfekt zu Eis servieren. Oder Du machst für Deine Gäste den Apfelkuchen im heissen Ofen nochmal warm und servierst ihn mit Vanille-Eis & Zimtsirup.

Oh yeah - der Herbst kann kommen! 

Gebacken hab ich diesen Kuchen übrigens in einer dieser neuen und ausflippmässig wunderhübschen Tarte-Formen, erhältlich bei Bakeria.


Perfekt um einen Kuchen zu den Gästen zu transportieren. Sie sehen einfach sooo schön aus. Die Einweg-Formen aus stabilem Karton sind beschichtet - da klebt gar nix. 



Die Rezeptmenge entspricht einem normalgrossen, runden Blech - wenn Du ein grosses Backblech von dem herrlichen Kuchen backen möchtest, nimmst Du das Rezept x2 :) und - falls Du ihn in den hübsche Bakeria-Einweg-Formen backst wirst Du ein bisschen Teig über haben - macht aber nix, den kann man gleich so essen oder noch 2 oder 3 kleine Muffins dazu backen. 

Rezept zimtiger Apfelkuchen
Für ein rundes Backblech

Für den Zimtsirup:
125 Gramm Zucker
125 ml Wasser 
2 Teelöffel Zimt, gemahlen

Für den Kuchen:
125 Gramm Butter, weich
100 Gramm Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier (2 grosse oder 3 kleine)
225 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
50 ml Milch
80 Gramm Walnusskerne, gehackt
600 Gramm Äpfel, säuerliche eignen sich am besten
2 Esslöffel Zitronensaft

Zuerst machst Du den Sirup.
Dafür kochst Du Wasser, Zucker und Zimt auf und lässt das ganze 20 Minuten zu Sirup einköcheln. (Achtung, das kann schäumen! --> Verwende keinen Deckel und bleib immer in der Nähe des Herdes - hab ich nicht getan und so versuche ich noch immer, den eingebrannten Sirup vom Herd zu kratzen- aaaahhh!!)

Lasse den Sirup 20 Minuten abkühlen.

Heize den Ofen auf 150 Grad Umluft (175 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Wasche, Schäle und entkerne die Äpfel. Schneide sie in Würfel und misch sie sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht anlaufen.

--> ich hab bei der Hälfte der Äpfel die Schale drangelassen, für die Optik, nöd wahr. 

Rühre Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz einige Minuten lang cremig.

Füge die Eier einzeln dazu - dazwischen immer schön rühren.

Vermische Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel.

Rühre nun die Mehlmischung, abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse.

Streiche den Teig in dein (gefettetes) Backblech. Die Form sollte zur Hälfte gefüllt sein. Gib 4-5 Esslöffel vom Zimtsirup über den Teig und  zieh' ihn mit einer Gabel vorsichtig ein bisschen durch den Teig. Streiche den Teig anschliessend wieder Glatt.

Lege die Äpfel auf den Teig und streu die Nüsse darüber.

Träufel erneut etwas Zimtsirup über die Äpfel und backe den Kuchen in der Mitte des Ofens für 25-30 Minuten. (Stäbchenprobe) 

Ob Du ihn auskühlen lässt oder gleich lauwarm servierst, bleibt ganz Dir überlassen.

Den restlichen Sirup servierst Du übrigens zum Kuchen - so kann jeder Gast sein Stück nach belieben noch versüssen :)

Hab einen tollen Tag!

Sophie







Mittwoch, 9. September 2015

Apfel-Zimt und Zwetschgenkuchen

Mein allerliebster Herbstkuchen ist das. 


Ausserdem schenk ich dieses Rezept meiner lieben Leserin Claudia K. - die hat nämli morgen Geburtstag <3 - ich gratuliere jetzt nonig - aber hier ist mein Geschenk für Dich. Backen musst Du allerdings selber :) 

Die Claudia und ich, wir haben uns auf Instagram "kennengelernt" und erst einmal getroffen aber wir zwei, wir passen grandios zusammen. Und Ende November werden wir uns gemeinsam einen Weihnachtsmarktstand teilen - da freu ich mich also sehr darauf. Juhui! 

Die Claudia handarbeitet übrigens ganz tolle Sachen - zum Beispiel zuckersüsse & mega praktische Augenkissen. Damit schläft sich sehr angenehm. Du findest sie auf Facebook: https://www.facebook.com/MatildaSew



Aber nun zurück zum Ku... Äh zu Claudias Kuchen.

Oh, er ist soooo lecker, oberfruchtig und die Kombination von Äpfeln, Zimt & Zwetschen ist nahezu unschlagbar. Eifach fein.

Wenn Du das Rezept halbierst um den Kuchen in einer kleineren Form zu backen, würd ich Dir empfehlen, die Teigmenge nicht zu halbieren - die Füllung jedoch schon. So hast Du genügend Teig und wenn was übrig ist, kannst Du noch Kekse daraus backen. 

Ich hatte ein bisschen zu viel Füllung - die kann man sehr gut "einfachso" essen :) 

Rezept Apfel-Zimt und Zwetschgenkuchen
Für eine 26er Springform

Für die Füllung:
800 Gramm Zwetschgen
2 grosse Äpfel
100 ml Wasser
2 Esslöffel Speisestärke (Maizena z. Bsp)
150 Gramm Zucker
1 Teelöffel Zimt, gemahlen
20 Gramm Butter

Für den Teig:
300 Gramm Mehl
100 Gramm Zucker
1 Prise Salz
180 Gramm kalte Butter
1 Eigelb

Puderzucker zum bestreuen

Wir machen zuerst die Füllung. 

Wasche, entkerne und viertle die Zwetschgen. Gib sie zusammen mit Wasser, Zucker und Zimt in einen hohen Kochtopf (das Zeug spritzt!) und lasse das ganze einmal aufkochen.

Löse die Speisestärke in wenig Wasser auf und gib diese zu den kochenden Zwetschgen. Lass alles 1-2 Minuten unter rühren einkochen, die Masse sollte schön eingedickt sein. Nimm den Topf vom Herd und rühre die 20 Gramm Butter unter.

Wasche, Schäle und entkerne die Äpfel, schneide sie in kleine Würfel. Gib die Äpfel zur Zwetschenmasse und lasse alles auskühlen.

Für den Teig vermischst Du Mehl, Zucker und Salz in einer grossen Schüssel.

Gib die Butter in kleinen Stücken dazu und verreibe alles zwischen den Fingern (oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine) bis eine krümelige Masse entsteht.

Gib das Eigelb dazu und füge die Masse zu einem Teig zusamen. (Gut zusammendrücken)

Drück den Teigklumpen etwas flach und leg ihn in Klarsichtfolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank. 

Leg Deine Springform mit Backpapier aus - dafür klemmst Du das erste Backpapier zwischen Boden und Rand fest und schneide drumherum. Aus dem restlichen Backpapier schneidest Du zwei Streifen für den Rand aus. 
(Oder fette die Form gut ein - ich bevorzuge Backpapier, da klebt nix)

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor. 

Walle 2/3 des Teiges aus und nimm Deine Backform zur Hilfe, um die Grösse des Bodens auszuschneiden.

Mit dem übrigen Teig vom Boden formst Du einen 4-5 cm hohen Rand und legst diesen ebenfalls in die Springform. Drück den Rand etwas am Boden fest und schau, dass er oben möglichst gerade ist. 

Nun gibst Du die Füllung auf den Teig. Und zwar nur so viel, bis ganz knapp unter den Rand. 

Walle den restlichen Teig aus, schneide ihn in Streifen und leg damit ein Gittermuster auf die Füllung.

Backe den Kuchen in der Mitte des Ofens für 30 - 35 Minuten - wenn er schön braun ist, ist er fertig. 


Bevor Du den Kuchen aus der Form nimmst, sollte er gut ausgekühlt sein, sonst zerbricht er leicht. Ich hab ihn noch im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. 

Mit Puderzucker bestreuen und geniessen :) 

Und keine Sorge - die Füllung ist tatsächlich ein wenig Flüssig - das tut dem Genuss aber gar keinen Abbruch - wie Du auf den Fotos siehst, läuft die Füllung auch gar nicht fest aus dem Kuchen :) 




Montag, 31. August 2015

Muffins mit Zitrone & Ricotta

Äh ich wollte irgendwann letzte Woche Ravioli machen, mit Ricotta gefüllt. Irgendwie bin ich dann aber nicht dazu gekommen. (über die Gründe hab ich ja eben erst geschrieben) 

So fand ich heute dieses Ricottapäckchen im Kühlschrank und hab spontan entschieden, dass es nun verbacken wird.

Nach einigem Suchen fand ich bei www.flavouredwithlove.com ein passendes Rezept, dass ich nur leicht abgewandelt habe.

Fruchtige Küchlein sollten es werden, mit viel Zitrone. Locker und leicht, mit nur wenig Zucker. Wenn man Ricotta anstelle von Frischkäse verwendet hat der Kuchen extra wenig Kalorien. Oder so. Auf jedenfall sind sie einfach fein.



Tattaaa - und sie sind genau so geworden, wie ich's mir vorgestellt hatte. Ein perfektes Zvieri oder Dessert für warme Spätsommernächte (Die jetzt nämlich kommen - wie toll ist das denn!)

Übrigens sind diese Muffins ruckzuck gemacht und sschmecken einfach jedem. Also fast. Zitronenkuchenhasser müssen verzichten.

Für das Backen von Muffins empfehle ich Dir übrigens eine solche "Muffins-Form". Diese Formen haben den Vorteil, dass die Muffins in den Papierformen schön nach oben aufgehen und nicht zur Seite. Ausserdem ist die Form auch prima zum Transport geeignet, falls Du Cupcakes mit Topping machst und somit nix verrutschen kann. 



Rezept Zitronenmuffins mit Ricotta
Für 12 normalgrosse Muffins

100 Gramm Butter
130 Gramm Zucker
3 Eier
250 Gramm Ricotta
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale und
den Saft 1/2 Zitrone
250 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver

200 Gramm Puderzucker & Zitronensaft für die Glasur

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) auf.
Trenne die Eier und schlage das Eiweiss steiff. 

Schmelze die Butter.
Mische Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel.

Rühre die Eigelbe mit Zucker, Butter, Ricotta, Zitronenschale und Zitronensaft cremig.

Rühre die Mehl-Backpulvermischung gut darunter.
Ziehe zum Schluss das geschlagene Eiweiss unter den Teig.

Verteile den Teig mit Hilfe zweier Esslöffel in Deine Muffins-Förmchen.

Backe die Küchlein in der Mitte des Ofens für 20 Minuten. (Stäbchenprobe)

Nimm die Muffins aus dem Ofen.
Rühre aus Puderzucker und Zitronensaft eine dickflüssige Glasur an. 

Streiche die Glasur auf die noch heissen Muffins und lass diese dann vollständig auskühlen.

Fertig & yummie! 




Mittwoch, 29. Juli 2015

Johannisbeer-Meringue Kuchen

1. mein weltallerschönstes Foto. Wirklich. Manno bin ich verliebt in dieses Bild. Eigenlob ist doof, weiss ich dänk, aber ich hab wirklich noch nie so ein tolles Foto hinbekommen. Könnte aber auch daran liegen, dass dieser Kuchen einfach wunderhübsch anzuschauen ist.


2. Es ist durchaus ein Zufall, dass die Farben des Kuchens so super perfekt zum baldigen schweizer Nationalfeiertag passen. Yeah - rot-weiss! Der 1. August kann kommen. 

und 3. Er ist so mega fein! 
Die Kombination von sauer-süssen Johannisbeeren, feinem Kuchenteig und süssem Baiser obendrauf - oberyummie! 

Ich hab das Rezept halbiert und in dieser wunderhübschen Tarte-Form von www.back-art.ch gebacken. Ich hab dafür 4 Eier verwendet und von zweien das Eiweiss. Also 2 ganze Eier, zwei Eigelb, 2 Eiweiss --> mach lieber das ganze Blech voll - geht einfacher :)


Oh ja - Meringue ist das französische Wort für (das ebenfalls französische) Wort Baiser. Nur ist der Begriff "Baiser" glaub ich in Deutschland weiter verbreitet als Meringue. In der Schweiz weiss glaubi jeder, was Meringue bedeutet. Also beide Wörter heissen dasselbe - nämli mit Zucker aufgeschlagenes Eiweiss. :)

Rezept Johannisbeer-Meringue Kuchen
Für ein Backblech voller Kuchentraum

700 Gramm Johannisbeeren
200 Gramm Butter, weich 
350 Gramm Zucker
7 Eier
350 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1.5 dl Milch

Wasche und entstiele die Johannisbeeren, stell sie zur Seite.

Heize den Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Trenne 4 Eier und stell das Eiweiss & das Eigelb zur Seite.

Mische Butter und 150 Gramm Zucker und rühre dan ganze einige Minuten mit dem Mixer schön cremig. 

Schlage die verbleibenden Eier einzeln dazu und gib zum Schluss die 4 Eigelb zur Creme und rühr das ganze nochmal kräftig durch.

Mische Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel und gib die Mischung abwechslungsweise mit der Milch zur Butter-Ei-Masse.

Streich den Teig in dein gefettetes (oder mit Backpapier belegtes) Blech. 

Gib 1/3 der Beeren auf den Teig und backe diesen in der Mitte des Ofens für 15 Minuten. 

In der Zwischenzeit schlägst Du die Eiweisse steif. Wenn das Eiweiss steif ist, lässt Du während dem Mixen den restlichen Zucker (200 Gramm) einrieseln. Schlage die Masse noch mindestens 4 Minuten weiter. 
Es sollte eine weiss-glänzende Meringue-Masse entstehen.

Nimm den Kuchen aus dem Ofen.

Mische nun die Hälfte der verbliebenen Beeren unter die Meringue-Masse.

Verteile die Meringue-Masse auf dem Kuchen und streu die restlichen Beeren darüber.

Backe den Kuchen erneut für 20 Minuten in der Mitte des Ofens fertig.

Schön auskühlen lassen und dann ab an den Tisch! 

Ps. Die Meringue-Masse obendrauf wird etwas hellbraun - das gehört dazu & macht gar nix :) 







Ich hab's ja nicht lassen können, und das ganze dann noch in Backbechern gebacken. Geht also wunderbar! 
Und es sieht echt klasse aus, oder?

Ich hab jeweils 1.5 Esslöffel Teig in die Becher eingefüllt und 5 Minuten vorgebacken. Dann oben einen Esslöffel Meringue-Beeren Masse gekleckst und 3,4 Beeren draufgestreut und nochmal 20 Minuten gebacken.  






Samstag, 25. Juli 2015

Joghurtkuchen mit Beeren

Oder ganz einfach Summerbeeri Chueche.

Der macht glücklich, imfall! 


Mich grad ganz besonders.
So und zu diesem "Arm im Gips" Thema sei noch kurz erklärt:

Ich hatte ein gerissenes Band am Finger. Das hat ganz grausig geschmerzt und mich sehr eingeschränkt. 
Dieses hat man nun entfernt und durch eine Sehne im Unterarm ersetzt. 
Das fäget, also das tut schon recht weh. Ich backe aber trotzdem. Kleine Rebellion weil: den ganzen Rest des Tages tu ich nix ausser viel viel schlafen (ich vertrag die Schmerzmittel irgendwie nicht und "schlafen" ist auch relativ weil jedes Mal wenn ich mich bewege tut's weh und Mutti ist wach.) So. Und eine blöde Venenentzündung (natürlich an der anderen Hand) von der Infusion hab ich auch noch bekommen. Blöder Mist. Es ist wirklich keinesfalls so, dass ich mich mit irgendwas übernehme. Und es nervt mich imfall SO FEST, dass ich fast nix machen kann. Heul und so.
In 2 Wochen dann kommt der Gips ab und die Fäden raus und dann geht's los mit wirklich nix machen - ausser Ergo-Therapie 2-3 Mal die Woche. Mein Finger ist dann nicht mehr so gut geschützt wie jetzt mit dem Gips (bis zum Ellbogen übrigens) jawohl. So ist das. Nun zurück zum Kuchen!



Oh yummie. Zu meinem Sommer-Feeling gehören Beeren definitiv dazu. Für diesen Kuchen hab ich Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren verwendet - also der ultimative Sommerbeeren-Kick! Du kannst natürlich auch  nur eine oder zwei Sorten Beeren verwenden. Oder Aprikosen, Birnen oder Pfirsiche. Ganz wie Du magst. 

Ich mag sie alle, die Sommerbeeren und drum sind auch alle da drin :)



Rezept Joghurtkuchen mit Beeren
Für eine 26er Spring- oder eine Cakeform (Kastenform) 

Für den Kuchen:

150 Gramm Butter
150 Gramm Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
375 Gramm Mehl
3 Teelöffel Backpulver
200 Gramm Joghurt, nature (oder griechischen Joghurt                             

250 Gramm Beeren nach Wunsch

für die Glasur:
100 Gramm Puderzucker
2-3 Esslöffel Zitronensaft
nach belieben frische Beeren

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Schmelze die Butter und rühre sie mit dem Zucker 2 Minuten lang cremig.

Gib nun die Eier einzeln dazu, verrühre nur kurz.

Mische Mehl, Salz und Backpulver in einer separaten Schüssel und gib die Mehl-Mischung und das Joghurt zur Butter-Zucker-Ei-Masse.

Gib nun die Beeren dazu und rühre sie ganz schrecklich vorsichtig unter den Teig.

Gieb den Teig in Deine mit Backpapier ausgelegte Cake- oder Springform und backe den Beerenkuchen in der Mitte des Ofens für 40-45 Minuten hellbraun. (Stäbchenprobe) 

Hmmmmm :) ein Beerentraum ❤️








Freitag, 24. Juli 2015

Heidelbeertörtchen mit Haferflockenstreuseln

Die Heidelbeere hat Saison. Ach wie toll! 
Es folgen die Tage noch 1,2 Heidelbeer-Rezepte und am Donnerstag darf ich einen Ausflug zur Jucker-Farm machen, um die feinen blauen Beeren gleich selber zu pflücken! Toll, gell?

Weil mein Papi heute mit seiner neuen Freundin zu Besuch kommt, hab ich trotz Gips was gebacken. Jawohl. Man möchte der Freundin ja bitz imponieren ;)

Nachtrag: sie hat ihn gemocht, den Kuchen! Jippie. Und ich mag Dich liebe Ulli. Du bist toll - welcome to the family :) by the way: alle Gäste, selbst mein "ich-mag-süsses-nicht" Papa, haben je 2 Stücke gegessen mit der Bemerkung: "sensationell fein"!
hach... ich könnt nicht glücklicher sein. 


Weil ich Heidelbeeren sehr mag und alle Arten von Kuchen mit Mürbeteig sowieso, gibt's ein Heidelbeertörtchen mit Haferflockenstreuseln. Warum Hafer-Streusel? 

1. weil ich Haferflocken LIEBE und zweitens weil das so schön knuspert. Mampfi!

Ich habe das Rezept für die Füllung (Streusel & Teig nicht - harrharr) halbiert und in einer 16er Springform gebacken.

Viel Spass beim Beerentraum!

Oh und falls Du es gerne etwas süsser magst, verdopple den Zuckeranteil in der Füllung. Ich persönlich mag es lieber, wenn man bei Obstkuchen das Obst schmeckt - und nicht bloss "süss". Das ist allerdings totale Geschmackssache :)


Rezept Heidelbeertörtchen mit Haferflockenstreuseln

Für den Teig:
200 Gramm Mehl
100 Gramm Butter, kalt, gewürfelt
1 Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
5 Esslöffel Eiskaltes Wasser
1 Ei

Für die Füllung:
350 Gramm Heidelbeeren (Blaubeeren)
200 Gramm Creme Fraîche
30 Gramm Maizena (Speisestärke)
2 Eier
100 Gramm Zucker
1/2 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale

Für die Streusel:
50 Gramm Butter, geschmolzen
60 Gramm Mehl
40 Gramm Haferflocken, fein
50 Gramm Zucker, braun
Wenn Du magst bissl Zimt

Mische Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel. Gib die kalten Butterstückchen dazu und verreibe das ganze zwischen den Fingern so lange, bis eine krümelige Masse entsteht.

--> das geht perfekterweise auch mit der Küchenmaschine und zwar mit dem Knethaken. Mein Gipsarm freut sich sehr darüber. 


Nun gibst Du das Wasser und das Ei dazu und knetest alles kurz zu einem weichen Teig. Wickle den Teig in Klarsichtfolie und leg ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Derweil machst Du die Füllung parat.

Wasche & verlese die Heidelbeeren, lass sie gut abtropfen und stell sie zur Seite.

Mische Creme Fraîche, Maizena, Zitronenabrieb, Zucker und Eier zu einer cremigen Masse. 

Mische für die Streusel die geschmolzene Butter mit dem Mehl, Zucker und den Haferflocken.

Heize den Ofen auf 150 Grad Umluft oder 175 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Walle den Teig etwas grösser als Deine Form aus. Lege den Teig nun in Deine mit Backpapier ausgelegte Form und schau, dass Du den Rand ca. 4 cm hochziehst.

Stich den Boden ein paar Mal mit der Gabel ein und verteile die Heidelbeeren darauf. Gib die Creme darauf und verteile zum Schluss die Streusel auf dem Kuchen.

Backe das Törtchen für ca. 50-55 Minuten in der Mitte des Ofens. 

Auskühlen lassen - fertig.

Oooh yummie! Schmeckt grandios mit Vanille-Eis und/oder Schlagsahne.