Freitag, 22. Februar 2013

Süsse Gläschen

 
Hui sind die schnusig - und leeeeecker! Ich habe meinen "Das Muffins-Rezept" Teig mit Heidelbeeren angereichert und einfach in kleinen Weckgläsern (ohne Deckel!) gebacken.
 
 
Sie sind sooooo schön anzusehen - am besten mit etwas Vanille-Schlagsahne servieren.
 
Mjamm!

Macarons!

 
Gestern hab ich neues Geschirr gekauft. Also - ich hab unnötigerweise Geschirr gekauft und nun musste sich ein Grund finden, warum ich dieses Geschirr jetzt so wahnsinnig dringend gebraucht hatte. Also machte ich Macarons, weil Macarons (wenn sie denn gelingen) brauchen schon ganz spezielles Porzellan um fotografiert zu werden... oder? Es war übrigens mein erster Versuch mit Macarons. Die kenn ich sonst nur hier vom Luxus-Confiseur...

Und was soll ich sagen - JIPPIE! Es hat geklappt.

Manche Food-Blogger sehen diese süssen Dinger als eine Art Paradedisziplin und genau desshalb bin ich ganz schaurig Stolz, hab ich sie gleich beim ersten Mal so schön hinbekommen.

Ich bin ganz verliebt in diese kleinen, französischen Wunderwerke...



Die Macarons verlangen ziemlich viel schon ein wenig Hingabe in der Zubereitung.

Macarons

110 Gramm Gemahlene Mandeln
200 Gramm Puderzucker
3 Eiweiss (es müssen exakt 90 Gramm sein sonst wirds nix)
1 Prise Salz
30 Gramm Kristallzucker

Die gemahlenen Mandeln im Küchencutter (wie heissen diese Zerkleinerungs-Dinger eigentlich?) nochmal fein mahlen und durch ein Sieb in eine Schüssel geben. (Ich hab 2 x gemahlen) die Konsistenz ist dann die von Puderzucker. Den Puderzucker dann auf das Mandelpuder sieben.

Die Eiweisse mit der Prise Salz nicht ganz Steif schlagen. Hier kommt nun eine Pasten- oder Pulverfarbe nach Wahl dazu. Du darfst AUF KEINEN FALL flüssige Lebensmittelfarbe benutzen!

Jetzt den Kristallzucker ins Eiweiss einrieseln lassen und weiterschlagen. Die Masse sollte nun schnittfest sein. (Wenn Du mit einem Messer reinschneidest, sollte der Schnitt sichtbar bleiben.

Nun mit einem Gummischaber die Eiweissmasse vorsichtig und sanft mit der Puderzucker-Mandelmischung vermengen.

Die Masse in eine Spritztüte füllen. Ich nehm immer Einweg-Spritztüten aus Plastik, weil mich die Reinigung des Spritzsackes grundsätzlich ziemlich nervt.

Unterdessen 3 Bleche umkehren. Auf die Unterseite (die nun oben ist) in jede Ecke einen kleinen Tupfen der Masse geben und damit das Backpapier "ankleben".

Nun gleichmässige Kreise auf das Backpapier spritzen. Meine hatten im Durchmesser ca. 6 Centimeter. Die Masse nun 45 Minuten trocknen lassen.

Den Ofen auf 140 Grad Umluft vorheizen.

Nun alle 3 Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben. Nach ca. 14 Minuten sind die Schalen fertig.

Es macht übrigens (also mir zumindest) ziemlich viel Spass, den Schalen beim aufgehen zuzuschauen. Und so hat man auch die volle Kontrolle, dass ja alles mit rechten Dingen zugeht.

Wenn die Bleche aus dem Ofen sind, das Backpapier mit den Schalen drauf kurz abziehen und die Blechoberfläche befeuchten - nun das Papier wieder draufziehen. So lassen sich die abgekühlten Schalen besser ablösen.

 
Danach kannst Du die Schalen nach Grössen sortieren und je auf eine Hälfte die Füllung (Ich hab diesmal dunkle Ganache genommen) spritzen und mit der 2. Hälfte zudecken.
Die Macarons sollte - je nach Füllung - innerhalb von 2-5 Tagen verzehrt werden - aber ich mach mir da eher weniger Sorgen - meine haben grade mal 2 Stunden gehalten - Dann waren sie alle weg...
 
Viel Spass und Geduld beim Nachbacken!


Samstag, 22. Dezember 2012

Zauberhaft

 
Windlichter sind ja soooo schön. Ich hab zwar schon viele davon aber eins mehr kann ja nicht schaden. Eine liebe Freundin hat solche selbstgemachten Lichtgläser Zuhause hängen gehabt und ich hab die Idee mal frecherweise geklaut. (Danke Eva!)
 
 
 
Mit ein wenig Übung gehts ruck zuck. Ich hab die Gläser anschliessend vom Junior auf der Innenseite bemalen lassen und dann mit Kerzenwachs ausgegossen. Das war etwas fummelig aber der Aufwand hat sich gelohnt. Ach ja, in den flüssigen Kerzenwachs hab ich noch einen Duft gemischt - Das sind dann unsere Verwandschafts-Weihnachtsgeschenke dieses Jahr :) aber pssssst!
 
 

...was lange währt...

 

...wird dafür extra gut...

 

So wie diese Exemplare von eigentlich "einfachen" Mürbeteigkeksen.

 
Ja, ich hatte Lust auf Keksebacken. Als die dann fertig waren sahen sie aber irgendwie so nackt aus... Also wollte ich sie mit Schokolade überziehen. Aber nur eine Sorte Schokolade wäre ja langweilig also endete ich bei 3 verschiedenen Schokoladen und Farben und nun, wie soll ich sagen, die ganze Schokolade-überzieh-Aktion dauerte so an die 3 Stunden.
 
aber schön siehts aus :)



 
 
Ein kleiner Tipp zum Schokolade schmelzen:
Nimm immer hochwertige Schokolade - man schmeckt den Unterschied deutlich.
 
Schokolade kleingehackt in eine feuerfeste Schüssel geben.
In einem Topf (Ich nehm immer so eine hohe Bratpfanne) mit Wasser stellen.
Wasser zum Kochen bringen.
Topf mit Schüssel drin von Herd nehmen und die Schokolade so lange rühren bis sie ganz flüssig ist.
Solange die flüssige Schokolade nun im heissen Wasser steht, bleibt sie flüssig und man kann ganz in Ruhe überziehen.
 
Wenn die Schokolade überhitzt wird oder man weitere flüssige Zutaten zugibt, kann sie ihre Konsistenz verändern.

LaLaLebkuchen

 
Hier mein liebstes Lieblingsrezept für Lebkuchen.
(Ergibt ein grosses Blech voll)

500 Gramm Mehl
200 Gramm Zucker
1 Päckchen Backpulver
2 Esslöffel Lebkuchengewürz
2 Esslöffel Kakaopulver
5 dl Milch

Alles vermischen und in ein Blech giessen. Dann 15-20 Minuten bei 200 Grad backen.
Nach dem Abkühlen kann man den Lebkuchen mit Puderzucker bestäuben, Zuckerglasur bestreichen oder wie ich mit Schokolade überziehen.


 
 Und wenn man gleich 2 Portionen davon bäckt, kann man eine Ladung dann so verwerten:

 
oder so:

 
Dazu einfach den gebackenen Lebkuchen einmal Quer teilen. Beide Hälften mit Konfitüre nach Wahl (Ich nehm immer Aprikose) bestreichen, eine Lage Marzipan drauf, die beiden Hälften zusammenfügen. Dann ein Blech auf das "Lebkuchen-Sandwich" legen und beschweren. Nach einer Stunde kleine Quadrate ausschneiden.
Diese dann in erwärmte Schokolade tauchen, nach Wunsch dekorieren und auf Backpapier trocknen lassen. Fertig.
 
Im Kühlschrank aufbewahrt halten sie gut 2 Wochen.
 

 
Lebkuchencakepops:
 
Lebkuchen in eine Schüssel zerbröseln. Mit Philadelphia mischen bis eine nicht zu weiche Masse entsteht. Kugeln formen. 1-2 Stunden kühlen. Danach Lollipopstengel oder Holzstäbchen in flüssige Schokolade tauchen und in die Kugeln stecken. Nochmal kühlen. Kugeln in flüssige Schokolade tauchen - nochmal kühlen - fertig.
 
Hier kann man variieren soviel man will, zum Beispiel etwas Zimt in den Schokoladeüberzug geben. Oder die Kugeln zuerst noch mit Marzipan umhüllen. Oder oder oder...
 
Än Guetä!

Königlich verpackt

 
 
Neulich brachte mir eine liebe Freundin Konfekt in so einer selbstgemachten Krone. Hui! Natürlich musste ich das gleich selber ausprobieren und tataaaa das Ergebnis kann sich sehen lassen finde ich :)
Die ersten 2, 3 sind etwas schwierig, dann gehts. Einfach mit einer Blechschere Zacken in die leere Dose schneiden - mit Heissleim die Kanten versäubern und danach beliebig ansprayen. In meinem Fall hier hat Junior noch Schmucksteine aufgeklebt.
 
Sie sind so schnell gemacht und zaubern dem Beschenkten ein Lächeln ins Gesicht.
 
So muss es sein. Viel Spass beim Nachmachen!
 
ps. Blechscheren gibts im Baumarkt.
 


Steckperlenschmelzen

 
Unlängst hab ich beim Surfen nach Basteltipps das hier gefunden,
getestet und seither stapeln sich bei mir die Bügelperlenschälchen :)
 
Geht wunderbar einfach - mit oder ohne Kind und das Resultat ist einmalig!
 
Viel Spass beim basteln!