Mittwoch, 12. Februar 2014

Milchmädchentorte mit Zitrone & Vanille

Hmmmm... Ich hatte spontan Lust was zu backen (gibt's denn sowas?) hihi und zwar wollt ich eeeeendlich (nachdem der Trend ja schon 2 Jahre vorüber ist) mal eine Milchmädchen-Torte machen.



Und ich wollte unbedingt mal diese gespritzten Rosen ausprobieren. Süss, oder? Und jetzt kommts:

Ich verspreche feierlich, dass diese Torte auch von Anfängern gemacht werden kann! Ehrlich. Das einzig "schwierige" ist das Gefummel mit dem Teig ausstreichen. 
Und schreck nicht vor den Rosen zurück - die sind total einfach.  
(Mehr dazu am Ende des Beitrages)




Zurück zur Milchmädchentorte.
Klingt lustig, gell? Aaaalso, diese superleckere Schichttorte nennt sich so, weil eine Marke gezuckerter Kondensmilch beim Nachbar Deutschland eben so heisst. Milchmädchen. Bei uns hier in der Schweiz gibt's gezuckerte Kondensmilch auch - allerdings heisst sie einfach Kondens- oder Kondosenmilch und ist in blauen Tuben oder Dosen meistens beim Kaffeerahm zu finden.

Nun zur Torte. Weil ich ja nun besonders schlau bin (haha) hab ich eine "kleine" (18cm) Torte gemacht. Das reduziert den Backaufwand beträchtlich. Ich habe also 5 x Backpapier genommen und pro Blech 2 Böden gebacken. Jippie! :)
(Bei der kleinen Torte wirst Du etwas Teig übrig haben - aber das ist nicht weiter Schlimm - entweder wegschmeissen, aufschlecken oder nochmal 2-3 Böden backen und diese mit Konfi & Schlagsahne bestrichen zum Zvieri mampfen)

Wenn Du eine grosse (26cm) Torte machen willst, musst Du jeden Boden einzeln backen und es empfiehlt sich, dieses Rezept mal 1.5 zu nehmen - dann wird die Torte schön hoch. Musst Du aber nicht, ich denke 8-9 grosse Böden bekommst Du aus einem Teig.

Was die Füllung betrifft, kannst Du Dich total austoben. Ich dachte mir, die Böden sind schon süss genug und dann kommt auch noch ein Frosting drumrum, somit fülle ich mit was leichtem. Halbrahm, Aprikosenkonfitüre und Vanillejoghurt.

Leckerrrr :) und immernoch süss genug :)

So. Nun, wie geht denn das :)

Rezept Milchmädchentorte mit Zitrone und Vanille
Für eine 18-20cm Springform


5 Bögen Backpapier

Teig:
400 Gramm gezuckerte Kondensmilch
2 Eier
200 Gramm Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone

Füllung:
1 Becher Vanille Joghurt
2.5 dl Halbrahm (Sahne)
1 Päckchen Vanillezucker
2 Esslöffel Aprikosenkonfitüre

Frosting:
400 Gramm Philadelphia oder Frischkäse nature, Zimmertemperatur
200 Gramm Butter, Zimmertemperatur
200 Gramm Puderzucker 
Je nach Wunsch Lebensmittelfarbe (Gel- oder Pastenfarbe)

(Wenn Du keine Rosen spritzt sondern die Torte "nur" mit dem Frosting bestreichst, reicht es, wenn Du die Zutaten für's Frosting halbierst)


Mit Hilfe des Bodens einer 18-20cm Springform je 2 Kreise auf jedes Backpapier aufzeichnen.

Ofen auf 170 Grad Umluft (180 Grad Ober-Unterhitze) vorheizen.

Kondensmilch, Eier und Zitronenschale gut verrühren.
Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen, zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. 

Backpapier auf ein Blech legen.
Je knappe 1.5 Esslöffel Teig in die Mitte des Kreises geben und vorsichtig und ganz dünn bis zum Rand ausstreichen.


5-6 Minuten in der Mitte des Ofens hell-goldbraun backen. Rausnehmen, sofort vom Backpapier lösen und abkühlen lassen. Wenn sie leicht abgekühlt sind, mit je einer Schicht Backpapier getrennt auf einen Teller stapeln.

(Währen der Backzeit kannst Du jeweils das nächste Backpapier mit Teig vorbereiten)

Hinweis: falls der Teig zu zäh wird mit der Zeit (das liegt an der Verbindung von Mehl mit der Flüssigkeit) einfach vorsichtig 1/2 Esslöffel Wasser unterrühren. Der Teig darf aber nicht flüssig werden!

Wenn alle Böden gebacken und Abgekühlt sind, kannst Du die Füllung vorbereiten.

Dazu die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen.
Die Aprikosenkonfitüre kurz erwärmen (2 x 30 Sekunden in der Mikrowelle)

Nun kannst Du den ersten Boden auf einen Teller/Tortenplatte legen und den Springform-Ring darum legen.
Schneide Dir 2 breite Streifen Backpapier (ich nehm einmal die lange Seite und dann die breite Seite) zurecht und lege sie um den Tortenboden herum. Schliesse den Tortenring.


Nun streichst du etwas Aprikosenkonfitüre auf den Boden und bedeckst ihn mit 2 Esslöffel Sahne. 
Gleichmässig verstreichen.
Den nächsten Boden reinquetschen drauflegen und wieder mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und diesmal mit 2 Esslöffeln Joghurt bestreichen.
Und nun immer so weiter - jeden zweiten Boden mit Sahne - den Rest mit Joghurt bestreichen.

Mit dem letzten Boden zudecken und ab in den Kühlschrank. Ich habe die Torte erstmal ein Paar Stunden ziehen lassen.

Für das Frosting rührst Du Philadelphia und Butter ein paar Minuten zu einer homogenen Masse. (Beide Komponeten sollte dieselbe Temperatur haben)
Nun rührst Du den Puderzucker (und nach Wunsch Lebensmittelfarbe) darunter und füllst die Masse in einen Spritzbeutel (für die Rosen mit einer grossen Sterntülle versehen) stell das ganze dann 30 Minuten in den Kühlschrank zum fest werden.

Die Torte einmal dünn mit Frosting betreichen.
Nun kannst Du Rosen spritzen oder das Frosting gleichmässig mit einem Spatel verteilen.

Diese Rosen sind wirklich kinderleicht, Du brauchst nur eine grosse Sterntülle (gezackt).
Auf diesem Video siehst Du, wie einfach das geht.




Die Torte nun nochmal über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen - dann ist sie perfekt zum anschneiden und servieren :)

Än Guete!








Dienstag, 11. Februar 2014

Donuts aus der Apfelchüechli-Form :) und - mein allererster Gastbeitrag ...

Vorneweg - liebe Irene - herzlichen Dank für diesen wundervoll schokoladigen Gastbeitrag :)
 Wenn Ihr jetzt die Irene noch nicht kennt - hier kommt sie her: www.widmatt.ch . 
Auf Irene's Blog findet Ihr eine enorme Vielfalt von Rezepten, süss oder salzig, einfach oder etwas schwerer in der Herstellung, verblüffendes und bodenständiges - es hat für JEDEN was dabei :)

Aber jetzt, jetzt kommt die Irene zu Wort:




Heute habe ich die Ehre hier bei Sophie übern Tellerrand zu bloggen. 
Kaum zu glauben das ihr lalaSophie Blog erst ein Jahr alt ist. Es scheint mir, als gäbe es schon viel länger regelmässige süsse Versuchungen bei Sophie zu bewundern. Sie hat auch immer wieder geniale Ideen und ist extrem schnell im umsetzten. Da mag ich *alte* gar nicht nach :)

Seit der Foodblogger -Wichtel Aktion vom letzten Dezember verbindet und so einiges. Seither hängt hier in meiner Widmattküche eine extra für mich genähte Küchenschürze, in pink und mit Sternen. Wir beide wurden einander zugelost, toll das wir den selben farblichen Geschmack haben und beide Backqueens sind, oder Sophie? So freut es mich besonders hier und heute euch liebe Lala Sophie Leser ein Widmatt Rezept vorzustellen. Nicht das es mir einfach gefallen wäre das passende zu finden.



Da ich Schokolade und Kaffee liebe, habe ich es in einem Gebäck vereint. Die Muskatnussnote finde ich besonders toll, passt aber auch mit Tonkabohne. Den Sirup den ich für diese tollen Donuts verwendet habe, ist natürlich auch hausgemacht. Da rentiert es sich gleich mit der grossen Kelle anzurühren, denn meine drei Kinder und ich mögen ihn sehr, sehr gerne. 
Er passt ausgezeichnet auf Omeletten und versüsst uns auch die Fotzelschnitte oder eine Kugel Vanilleglace. Das Sirup Rezept findet ihr drüben in Widmattküche, zum Glück ist das im Internet nur einen Klick entfernt. 
Liebe Sophie ich gratuliere dir zu deinem ersten Jahr lalaSophie Blog und freue mich auf viele weitere Einträge mit viel Inspiration und Ideen.



Zutaten:

1.5 dl
Schokoladen -Sirup mit Kaffee (Rezept gibt's hier)
1 Ei
2 EL Öl
1/4 TL Salz
150 Gramm Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL frisch gemahlene Muskatnuss 
1 Beutel dunkle Schokolade  

Zubereitung
Den Sirup mit dem Ei, Öl, Salz, und Muskatnuss cremig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver in einer separaten Schüssel vermischen und unter die Eimasse geben. 
Nur solange rühren bis alles vermischt ist, also nicht allzu lange rühren.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und damit die 8er Apfelchüechliform ausfüllen. 
Im vorgeheizten Ofen während etwa 10-12 Minuten backen. Jeweils kurz in den Formen auskühlen lassen bevor sie aus der Form gehoben werden. 
Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Die Kuchenglasur gemäss Anleitung schmelzen und damit die Donuts überziehen. 
Solange die Schokolade noch nicht zu fest angetrocknet ist, mit den Streuseln verzieren. 
Auskühlen lassen.

E Guete
Irene






 




Hinweis: Ziel der Aktion Übern Tellerrand ist es, die Vernetzung der Blogs untereinander zu stärken. Mehr erfährt ihr über unsere Facebookseite

 

Dienstag, 28. Januar 2014

Oh mein Valentin (Kekse)

Neulich (gestern glaubs) hab ich auf Pinterest diese Idee gesehen. Ui! Muss man machen - dringend - unbedingt!


Und weils so schön zum baldigen Tag der Liebe passt hab ich sie gleich gemacht, dann habt Ihr auch was davon :)

Sie sind ganz leicht zu machen. Ok, ein bisschen fummelig aber das bekommt mit Sicherheit jeder hin, versprochen.

So. Und jetzt los.

Rezept Herzli-Kekse
Ergibt ca. 50 Stück

Heller Teig:
80 Gramm Butter, flüssig
60 Gramm Puderzucker 
1 Päckchen Vanillezucker
30 Gramm Creme Fraîche
1 kleine Prise Salz
150 Gramm Mehl 

Roter Teig:
80 Gramm Butter, flüssig
Lebensmittelfarbe rot
(Am besten eignet sich Pasten- oder Gelfarbe. Die gibt's hier oder hier)
60 Gramm Puderzucker 
1 Päckchen Vanillezucker
30 Gramm Creme Fraîche
1 kleine Prise Salz
150 Gramm Mehl 

Beide Teige sind in der Zubreitung gleich.

Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz (und Lebensmittelfarbe beim bunten Teig)
Cremig rühren.
Creme Fraîche zugeben und nochmal rühren.
Mehl zugeben und zu einem Teig zusammenfügen. (Falls der Teig zu klebrig ist, etwas mehr Mehr beifügen)

In Klarsichtfolie verpackt 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Die Teige heraus nehmen.


Den roten Teig leicht auswallen und Herzen ausstechen. Diese dannn, wie auf dem Bild, aneinandersetzen.


Mit ein wenig vom hellen Teig eine dünne Wurst rollen und diese in den oberen Zwischenraum der Herz-Reihe legen.

Nun das ganze Ding mit dünn ausgewalltem hellen Teig ummanteln.
(Also ganz umhüllen! Das Bild dient nur zur Ansicht)


Erneut in Klarsichtfolie wickeln und mind. eine Stunde kühl stellen.

Den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.


Mit wenig Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10 - 12 Minuten leicht hellbraun backen.

(Wenn Du mehr Teig hast, als nur ein Blech zu füllen, stell den Rest der Teigrolle nochmal kühl bis das erste Blech fertig gebacken ist, und verarbeite dann alles nochmal direkt aus dem Kühlschrank.)

Viel Spass & Freude beim verschenken!



Montag, 27. Januar 2014

Mhmmmm Dampfnudeln

Aaach herrlich - bei diesem kalten Wetter was heisses & süsses aus dem Ofen :) perfekt!

Ich mochte Dampfnudeln schon immer - so wie ich sie kenne, aus dem Ofen und mit Karamellkruste am Boden. Und hier ist sie nun: MEINE Variante der Dampfnudeln, ganz klassisch mit Vanillesauce.


Rezept Dampfnudeln
Für eine normalgrosse Gratinform

Für den Teig:
2 dl Milch
500 Gramm Mehl  
1/2 Würfel Hefe, frisch
75 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
80 Gramm Butter,
1 Ei
2 Eigelb
1 Prise Salz

Zusätzlich:
50 Gramm Butter
6-7 Esslöffel Vollrahm
2-3 Esslöffel Zucker, braun

Für die Vanillesauce:
3 dl Milch
Das Mark einer Vanilleschote
2-3 Esslöffel Zucker (mir reicht einer - ich mag's nicht allzu süss)
1 Esslöffel Maisstärke
1 Ei

Für den Teig Milch und Butter in einem Pfännchen leicht erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen.

Die Hefe in ein Schüsselchen bröckeln und mit wenig Milch verrühren, bis es flüssig ist.

Das Ei mit den Eigelben verquirlen.

Mehl, Salz, Zucker und Vanillezucker in einer grossen Schüssel mischen und in der Mitte eine Mulde formen.

Butter-Milch, Eier und Hefe dazugiessen und zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. 

Den Teig nun in einer bemehlten Schüssel und mit einem Tuch abgedeckt 1.5 - 2 Stunden aufgehen lassen.

Für die Vanillesauce die Milch mit dem Vanillemark und der ausgekratzen Schote kurz aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen.

Die Schote entfernen. 
Ei, Maisstärke und Zucker gut verrühren. 
Die Milch unter rühren dazu giessen und dann wieder in einem Pfännchen auf den Herd stellen. Unter rühren nochmal langsam erhitzen - kurz aufkochen - und durch ein Sieb in eine Schüssel giessen.

Klarsichtfolie auf die Oberfläche legen, damit die Sauce keine "Haut" bekommt.

Eine Ofenfeste Form grosszügig ausbuttern. Den braunen Zucker auf dem Boden verteilen und 2 Esslöffel Vollrahm darüber träufeln.

Den Teig zu 10 - 15 gleichgrosse Kugeln formen und diese nebeneinander, mit leichtem Abstand, in die Form legen. Nochmal abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.


(Keine Sorge - ich hab hier bloss eine kleinere Form benutzt) 

Den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Teigkugeln mit dem restl. vollrahm übergiessen und ca. 15-20 Minuten im unteren Teil des Ofens backen.

Heiss servieren :)



Sonntag, 26. Januar 2014

Geburtstagsträumereien & ein bisschen Seelenstriptease

Bald, bald, bald ist es soweit.

Dieser Blog, mein Baby & Glücklichmacher, feiert den allerersten Geburtstag! Yay!



Passenderweise gibt's im Februar gleich nochmal Grund zu feiern - ja ICH hab dann gegen Ende Monat auch gleich noch selbst Geburtstag :) und erst noch einen Runden - den 30igsten. Und ich werde feiern wie verrückt :) ich bin nämlich total glücklich - das war aber nicht immer so.

Weisst Du eigentlich, warum ich dieses Blog gestartet habe? 
Vor etwas mehr als einem Jahr hab ich an dieser Stelle hin und wieder mal etwas gebackenes oder gebasteltes gepostet... Aber nie regelmässig. Tja, und dann kam eine sehr, sehr schwierige Phase in meinem Leben. Ich wurde Krank. Ich musste komplett auf die Bremse treten. Mein Leben neu organisieren. 
Ich gab meine geliebte Band auf, reduzierte auf der Arbeit und versuchte, alles so zu nehmen wie's halt ist. 

Und dann hab ich glücklicherweise beschlossen, etwas für MICH allein zu tun. So ist die Idee zum "Backtag" entstanden. Anfangs stellte ich mich jeden Mittwoch in die Küche und hab gebacken, fotografiert, die Rezepte anschliessend aufgeschrieben und hier veröffentlicht.
Bald darauf habe ich die Facebookseite aufgeschaltet. Und was dann kam, übertraf alles. In hunderter-Schritten wuchs die Zahl meiner Leser - zuerst auf dem Blog und dann auf Facebook, ich bekam (und bekomme noch) viele viele Mails jeden Tag - es ist einfach toll zu sehen, dass etwas, das als Hobby begann, soviel Freude schenkt. 
Und jede Woche geb ich mir aufs Neue sehr viel Mühe, Rezepte zu kreieren. Es macht mir einfach unheimlich viel Spass und nach wie vor  entspannt mich die Backerei.

Viele Male hat mich dieses Projekt "im Leben" gehalten. Wenn ich eine schlimme Phase hatte, hab ich mich aufgerafft, gebacken, geschrieben, auf Facebook gepostet und dabei gemerkt: Es ist gar nicht so schlimm. Natürlich schreibe ich hier keine negativen Gedanken auf - aber genau das hat mir immer wieder geholfen dabei zu bleiben. Eben nicht das negative zu sehen, sondern etwas schönes, dass ich da gebacken habe noch schöner auf einem Foto aussehen zu lassen - dazu ein ehrlicher Text und das Rezept. Das sind meine Zutaten zum durchhalten. Meine Zauberformel zum glücklich-sein.

Ich tue dies noch immer für mich, aber  vor allem und mit ganzem Herzen für Euch.

Eure Komplimente, Fragen - euer aktiv-sein hier und auf Facebook das sind die Sahnehäubchen meiner Arbeit. 
Drum, von ganzem Herzen:

Danke!

Ihr wisst ja, dass ich immer wieder mal auf Facebook ein Geschenk verlose.
Ich mache dies, um Freude zu verschenken. Es macht mich glücklich, anderen eine Freude zu machen.

Nun, nie hätt' ich mir träumen lassen, dass ich den GANZEN Februar, JEDEN Tag, ein Geschenk an Euch verlosen darf. Aber so ist es, ich habe zauberhafte, kleine Lädchen gefunden, meist Ein-Frau-Betriebe (wie auch ich einer bin) die Euch etwas schenken möchten. 
Es sind auch grössere Shops dabei - und alle geben Euch etwas - ist das nicht wundervoll? 
Ja, ich bin ganz gerührt und finde, DAS ist das allerbeste Geburigschänk. 

Auch an dieser Stelle ein RIESIGES

Danke! 

Ihr alle macht lalaSophie zu etwas Besonderem und ich bin stolz darauf, Euch als meine Leser zu haben. Ich freue mich über jedes einzelne Bild von Eurem Gebäck, dass Ihr mir schickt. Jede Message, jeder Kommentar macht mich absolut glücklich.

Und nun freue ich mich auf ein weiteres, spannendes lalaSophie Jahr.

Danke, dass DU mit dabei bist.

Sophie


Ps. Gesundheitlich geht es mir (im Moment) sehr gut. Ich hoffe, das bleibt so und sonst blog ich halt noch mehr ;)

Donnerstag, 23. Januar 2014

Caramel Macchiato Cupcakes

Whoopwhoop :)

Ich kenn da einen (also gut, ich kannte den früher mal von der Arbeit - mittlerweile sind wir noch via FB connected) aber niemand sonst postet sooooooo oft Bilder von Caramel-Macchiato  auf Facebook. 
Ich glaub (sonst korrigier mich) der trinkt jeden Tag mindestens einen davon.
Er & ein Macchiato-Cake (ebenfalls gesehen auf FB) von Corinne haben mich zu diesem Kunstwerk inspiriert :) danke erstmal :) 



by the way - Dulce de leche kannst Du leicht selber machen - schau HIER - oooder Du kaufst sie - in der Schweiz beispielsweise gibt es sie in der Migros.

Besagter Herr, Herr Frick ist ein Blogger namens iFrick - der kommt bei Applezeugs total draus - intressierte gehn mal HIER gucken :) aber zurück zum Thema:



Rezept Caramel Macchiato Cupcakes
Ergibt 12 normalgrosse Muffins
Oder 24 Mini's

Für den Teig:

150 Gramm Butter, flüssig
125 Gramm Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
275 Gramm Mehl
1.5 Teelöffel Backpulver
1 dl Milch

1 starker Espresso (oder 2 Esslöffel löslichen Kaffe in etwas Wasser auflösen)
50 Gramm Schokolade, weiss
50 Gramm weiche Karamellbonbons
Evtl. Ein Paar Löffelchen Dulce de Leche

Für's Frosting:

125 Gramm Mascarpone
1 dl Vollrahm (Sahne)
50 Gramm Frischkäse (z.Bsp. Philadelphia)
1 Esslöffel Puderzucker
3-4 Esslöffel Dulce de Leche

Ofen auf 170 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Weisse Schokolade und Karamellbonbons klein hacken, Espresso machen und zur Seite stellen.

Butter, Zucker & Salz cremig rühren.
Eier einzeln dazu geben, gut vermischen.
In einer separaten Schüssel Mehl & Backpulver mischen - abwechslungsweise mit der Milch unterrühren.

Knapp die Hälfte des Teiges (also ein kleiiiines Bisschen weniger) in eine separate Schüssel geben und den Espresso dazurühren.
In die andere Hälfte des Teiges die Schokostückchen und Karamellbonbons geben.

Eine 12er Muffinsform mit Papierförmchen auslegen.

Je einen Esslöffel Kaffee-Teig in die Förmchen geben - gut auf dem Boden ausstreichen.
(Hardcore Carameller tun jetzt noch ein Teelöffelchen Dulce de Leche in die Mitte des Kaffe-Teiges
Nun den hellen Teig draufgeben.

Ca. 16 - 20 Minuten in der Mitte des Ofens backen. (Mini's brauchen ca. 12-15 Minuten)

Gut auskühlen lassen.

Für das Frosting Mascarpone und Frischkäse glatt rühren.
Puderzucker und Dulce De Leche dazugeben und am Schluss den steif geschlagenen Vollrahm dazu geben.

Das Frosting nun mind. 30 Minuten kühl stellen und dann auf die Muffins geben. Wer mag, kann noch ein bitzli extra-Dulce de Leche darüber geben - fäddisch :) oh mann, DIE sind lecker!



ps. Wenn Du lieber "nur" Latte Macchiato" Cupcakes möchtest, dann lass einfach alles Karamel-Zeugs weg und nimm für's Frosting ein Bisschen mehr Puderzucker - et voilà :)


Samstag, 18. Januar 2014

Cantuccini

Immer wieder bin ich erstaunt über die Tatsache, das Dinge, die ich nicht mag ich dann doch mag wenn ich sie selber mache... Toll, oder?

Darum war ich mal wieder mutig und hab's gewagt - Cantuccini.

Mir eher bekannt als fades, steinhartes Kekslein, dass zum Kaffee serviert wird.  
Die selbstgemachten sind auch hart - aber mehr knusprig-hart... Und sie haben einen Geschmack! Sie schmecken zart, ganz fein nach Dessertwein, süss und aach einfach lecker :) und dann war ich auch noch der Meinung, diese Kekse zu backen sei ein riiiiiesen Aufwand - nö - stimmt nicht :) sie gehn' einfach und schnell :)

Als erstes gibt es ein Rezept für klassische Cantuccini mit Mandeln.
Am besten schmeckt mir die zweite, die Macadamia-Version, mit einem Hauch Zimt, den man nicht als Zimt wahrnimmt, sondern der dem Keks eine würzige Note gibt :) 
Zum Schluss kommt die Nuss-freie Version - mit Schokolade und getrockneten Aprikosen - zugegeben, die haben mit Cantuccini im eigentlichen Sinne nicht mehr viel zu tun - lecker sind sie aber trotzdem :)




Rezept Cantuccini Classico

60 Gramm Butter, sehr weich
250 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone
2 Eier
400 Gramm Mehl
1.5 Teelöffel Backpulver
3 Esslöffel Vino Santo (Dessertwein)
150 Gramm Mandeln, ungeschält

Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. (150 Grad Umluft)

Die Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. 
Nun die Eier einzeln zugeben.
In einer separaten Schüssel Mehl und Backpulver vermischen.
Die Mehlmischung zufügen und den Dessertwein darüber giessen.

Alles zu einem weichen Teig verkneten.

Zum Schluss die Mandeln gut unterkneten.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Oberfläche 2-3 lange Rollen formen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 25 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

30 Minuten abkühlen lassen.

Die vorgebackenen Teigrollen nun in 1.5 cm dicke Scheiben schneiden, flach auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10-15 Minuten leicht hellbraun backen.

In einer Blechdose aufbewahrt, halten die Cantuccini gut 2 Wochen.





Rezept Macadamia Cantuccini


60 Gramm Butter, sehr weich
250 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone
2 Eier
400 Gramm Mehl
1 knapper Esslöffel Zimt
1.5 Teelöffel Backpulver
3 Esslöffel Vino Santo (Dessertwein)
150 Gramm Macadamianüsse

Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. (150 Grad Umluft)

Die Butter mit dem Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. 
Nun die Eier einzeln zugeben.
In einer separaten Schüssel Mehl, Zimt und Backpulver vermischen.
Die Mehlmischung zufügen und den Dessertwein darüber giessen.

Alles zu einem weichen Teig verkneten.

Zum Schluss die Nüsse gut unterkneten.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Oberfläche 2-3 lange Rollen formen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 25 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

30 Minuten abkühlen lassen.

Die vorgebackenen Teigrollen nun in 1.5 cm dicke Scheiben schneiden, flach auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10-15 Minuten leicht hellbraun backen.

In einer Blechdose aufbewahrt, halten die Cantuccini gut 2 Wochen.



Rezept Schokolade Cantuccini


30 Gramm Butter, sehr weich
125 Gramm Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
250 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
50 Gramm Kakaopulver
50 Gramm Schokolade, dunkel
100 Gramm getrocknete Aprikosen

Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. (150 Grad Umluft)

Schokolade und Aprikosen klein schneiden und zur Seite stellen.

Butter und Zucker cremig rühren.
Nun die Eier einzeln zugeben.
In einer separaten Schüssel Mehl, Salz, Kakaopulver und Backpulver vermischen.

Die Mehlmischung zufügen und alles zu einem weichen Teig verkneten.

Zum Schluss die Aprikosen und Schokoladenstückchen gut unterkneten.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Oberfläche 2 Rollen formen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 25 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

30 Minuten abkühlen lassen.

Die vorgebackenen Teigrollen nun in 1.5 cm dicke Scheiben schneiden, flach auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10-15 Minuten leicht hellbraun backen.

In einer Blechdose aufbewahrt, halten die Cantuccini gut 2 Wochen.

Ps. Diese wunderschönen Säckli & Röhrli - in vielen verschiedenen Farben - findest Du bei www.lalasophie.ch :)