Sonntag, 3. Januar 2016

Whoopie Pies

Diese wunderhübschen Whoopie Pies sind mir heute aus dem Backofen gehüpft.


Whoopie Pies sehen aus wie Kekse - sind aber kleine Kuchen mit Creme-Füllung - totaaaaal yummie -  ehrlich! 

Viel Spass beim Backen!

Rezept Whoopie Pies
Ergibt ca. 40 Stück

Für die Kuchen-Kekse:
200 Gramm Mehl
6 Teelöffel Kakaopulver (Back-Kakao)
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
150 Gramm Butter, weich
130 Gramm Zucker, braun
2 Eier
120 ml Milch

Für die Creme:
250 Gramm Halbfettquark
250 Gramm Mascarpone
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale
50 Gramm Puderzucker

Heize den Ofen auf 180 Grad Umluft vor.

Zuerst müssen wir den Quark "trocken legen".
Lege ein Küchentuch in ein grosses Sieb, gib den Quark hinein und drück das ganze Paket ein paarmal kräftig zusammen. Der Quark verliert nun einiges an Wasser. Häng' das sieb mit dem Quark-Tuch über eine grosse Schüssel oder das Spülbecken und lass es dort, bis Du den Quark benötigst. Zwischendurch kannst du immer mal wieder etwas Wasser herauspressen.

Verrühre Butter und Zucker mit dem Mixer für einige Minuten hell-cremig.

Gib die Eier dazu und verrühre alles nochmal kurz. (Es kann sein, dass sich die Masse trennt - das macht jedoch gar nichts)

Vermische Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel.

Rühre nun abwechslungsweise in drei Schritten Milch und Mehl-Mischung zu der Zucker-Ei-Masse.

Der Teig sollte fest aber noch "streichbar" sein. 

Zeichne auf die Rückseite von 2 Stück Backpapiere Kreise vor. Ich habe ein Teelicht als Schablone genommen. Lasse zwischen den Kreisen etwas Abstand - die Küchlein gehen beim Backen noch auseinander.

Leg das erste Backpapier auf Dein Blech.

Spritze nun mit Hilfe eines Spritzbeutels oder einer Haushalts-Plastiktüte Teighäufchen auf das Backpapier - so gross, wie Deine Kreise sind.

Backe die Keks-Kuchen in der Mitte des Ofens für 8-10 Minuten. Nimm sie heraus und lasse sie auf einem Kuchengitter abkühlen.

Backe, bis Du keinen Teig mehr hast.

Bevor Du die Whoopie Pies mit Creme füllst, müssen sie vollständig abgekühlt sein. 

Für die Creme verrührst Du kurz Quark und Mascarpone mit dem Mixer. 
Gib die Zitronenschale dazu und siebe den Puderzucker darüber.
Alles nur so lange verrühren, bis Du eine glatte Creme hast.

Leg Dir die Kuchen-Kekse mit der Oberfläche nach unten auf einem Backpapier zurecht. Immer zwei passende nebeneinander. 

Spritze nun auf die eine Hälfte die Creme und setz den passenden Deckel drauf.


Bis zum servieren solltest Du die Whoopie's im Kühlschrank aufbewahren.

Ä Guete! 




Freitag, 1. Januar 2016

Noch so ein Cheesecake

Happy New Year meine Lieblingsleser!


Meine Schwester hat sich einen Cheesecake gewünscht - aber so einen wie es ihn hier in der Schweiz nicht gibt - nur in Deutschland hat sie anscheinend so einen feinen gegessen... Also muss ein Käsekuchen ran. 

Na die Challenge nehm' ich glatt an! 

Ich hab mich durch viele, sehr viele Rezepte gelesen und dann dieses hier ausprobiert - ich glaube, meine Schwö fand ihn noch nicht ganz so wie sie DEN Käsekuchen in Erinnerung hat - aber wir finden ihn trotzdem ganz toll :)


Ich habe auch ein paar Tricks gelernt, damit der Käsekuchen oder eben Cheesecake nicht einfällt oder so blöde Risse bekommt:

1. Rühre die Zutaten für die Füllung so kurz wie möglich - je weniger Luft da hineingeschlagen wird, desto weniger Luft muss beim Backen entweichen - das gibt die unschönen Risse auf der Oberseite.

2. Während dem Backen nimmst Du den Kuchen nach 25 Minuten kurz aus dem Ofen und löst mit einem Messer den Rand von der Form. Ebenfalls kurz mit dem Messer zwischen Füllung und Rand durchritzen - aber nur ganz leicht.

3. Lasse den Kuchen, wenn er fertig gebacken ist 25 Minuten bei halb-offener Ofentür (Holzlöffel reinklemmen) im ausgeschalteten Ofen stehen und nimm den Kuchen erst dann zum abkühlen heraus.

So und mit diesem Rezept klappt es dann auch:

Rezept für noch so einen Cheesecake
für eine Springform mit 26-29cm Durchmesser

Für den Teig:
200 Gramm Mehl
130 Gramm Maizena (Speisestärke)
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
100 Gramm Zucker
150 Gramm Butter, kalt
1 Ei
1 Eigelb

Für die Quarkfüllung:
750 Gramm Halbfettquark
4 Eier
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale
200 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
100 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
300 ml Milch

Lege ein Küchentuch in ein grosses Sieb, gib den Quark hinein und drück das ganze Paket ein paarmal kräftig zusammen. Der Quark verliert nun einiges an Wasser. Häng' das sieb mit dem Quark-Tuch über eine grosse Schüssel oder das Spülbecken und lass es dort, bis Du den Quark benötigst. Zwischendurch kannst du immer mal wieder etwas Wasser herauspressen.

Nun machen wir den Teig.

Dafür vermischst Du Mehl, Maizena (Speisestärke), Backpulver, Salz und Zucker in einer Schüssel.

Schneide die kalte Butter in kleine Würfel, gib sie zur Mehl-Mischung und verreibe das Ganze ein paar Minuten zwischen den Fingern, bis eine bröselige Masse entstanden ist.

Nun gibt's Du das Ei und das Eigelb dazu und verknetest alles kurz zu einem geschmeidigen Teig.

Forme eine Teigkugel, drücke sie leicht flach und lege sie, in Klarsichtfolie eingewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Heize den Ofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vor. Lege Deine Springform mit Backpapier aus - dafür klemmst Du ein Backpapier zwischen Springformboden & Rand und schneidest rundherum das überstehende Papier ab. Schneide 2 Streifen aus Backpapier zurecht, sie sollten unbedingt etwas höher sein als Dein Springformrand.

Walle dein Teig aus und schneide den Boden in Springformgrösse aus. Lege dieses in die Form.
Nun wallst Du den restlichen Teig nochmal aus und schneidest 2 breite Streifen für den Rand aus.
Lege den Teigrand ebenfalls in die Springform und drücke ihn ein wenig mit dem Teigboden zusammen. Der Teigrand sollte ungefähr gleich hoch wie Dein Springformrand sein. Stich den Teigboden dicht ein und stelle die Springform noch einmal in den Kühlschrank.

Für die Füllung schlägst Du Eier und Zucker sehr schaumig (das kann ein paar Minuten dauern - die Masse wird deutlich heller und fluffig)

Rühre nun mit der kleinsten Stufe Deines Mixers den Quark dazu, nur so lange, bis keine Klümpchen mehr in der Masse sind.
Gib Zitronenschale, Puddingpulver, Öl und Milch dazu und verrühre alles kurz.
--> Die Masse ist recht flüssig - muss jedoch Klümpchenfrei sein. (Streich' zur Sicherheit kurz mit einem Gummischaber über den Boden der Teigschüssel - dort sammelt sich gerne etwas Quark, der nicht gut mit dem Rest verrührt wurde)

Nun gibst Du die Füllung in die vorbereitete Springform. Du kannst Den Teigboden bis ganz knapp unter den Rand füllen - der Kuchen geht beim Backen etwas hoch, kommt aber beim abkühlen "wieder runter" (genau deswegen sollte der Backpapier-Rand höher als die Springform selbst sein)

Nun backst Du den Kuchen für insgesamt 70 Minuten.

-->  Beachte die Tipps, die ich weiter oben zum Backen von Käsekuchen geschrieben habe - dann sollte der Kuchen am Ende auch genau so hübsch aussehen wie meiner hier.

Ich habe aus Backpapier ein Herz ausgeschnitten, auf den ausgekühlten Kuchen gelegt und dann den ganzen Kuchen ordentlich mit Puderzucker bestreut. Anschliessend das Papier entfernt et voila: 
da hast Du ein Herzchen auf dem Kuchen.

Viel Spass beim Backen und noch viel mehr beim Geniessen!






Dienstag, 29. Dezember 2015

Latte Macchiato Cake "reloaded"


Bevor das neue Jahr startet, hab ich noch kurz den wunderfeinen und ziemlich hübschen Latte Maccchiato Cake ein bitzli getuned. So. Der war zwar im "alten" Rezept schon sehr gut aber jetzt ist er noch ein bitzli besser geworden :)


Der Kuchen passt (welch Überraschung) perfektestens zum Nachmittags Kaffee - man kann ihn aber auch zum Frühstück essen. Jawohl. Hab ich gemacht - grad vorher:



Rezept Macchiato Cake
Für eine Cake-/Kastenform von ca. 28 cm Länge

150 Gramm Butter, weich
150 Gramm Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
275 Gramm Mehl
1½ Teelöffel Backpulver
1 dl Milch
50 Gramm dunkle Schokolade, im Wasserbad geschmolzen

2 Esslöffel Kakaopulver (Back-Kakao)

Ein wenig warmes Wasser

1-2 Esslöffel sofortlösliches Kaffeepulver

50 Gramm weisse Schokolade, im Wasserbad geschmolzen


Lege eine Kastenform mit Backpapier aus und heize den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Rühre die weiche Butter mit dem Mixer bis sich Spitzchen bilden. 

Gib Zucker und Salz dazu. Nun kannst Du die die Eier beifügen und rühren bis die Masse hell ist. 

Mische das Mehl mit dem Backpulver in einer separaten  Schüssel und rühre es abwechslungsweise mit der Milch zum Teig.

Teile den Teig in 3 ungefähr gleichgrosse Portionen.

Gib das Kakaopulver in ein Schüsselchen und verrühre es mit wenig warmen Wasser. 

Den ersten Drittel von Teig mischst Du mit der dunklen Schokolade & dem Kakao-Wasser-Gemisch und gibst ihn in die vorbereitete Form.

Für den zweiten Teig-Teil rührst Du das Kaffeepulver mit einem Teelöffel warmem Wasser an, gibst den Kaffee in den Teig und verteilst diesen auf dem Schokoladenteig.

Nun noch den letzten Teig mit der weissen Schokolade verrühre , auf den Kaffeeteig geben und glatt streichen. 


Backe den Kuchen in der unteren Hälfte des Ofens ca. 50 Minuten. 

Auskühlen lassen und geniessen.




Der Kuchen lässt sich gut einen Tag im voraus vorbereiten - einfach den ausgekühlten Kuchen in Alufolie wickeln und bei Zimmertemperatur lagern.

Montag, 21. Dezember 2015

Mini Christ-Stollen

Hmmmm die sind sooo fein!


Ich habe diese Mini-Stollen im Winter 2013 schonmal gemacht & gepostet aber die Fotos waren so "ürks" das ich sie heute einfach nochmal gemacht habe - ganz zur Freude meiner Nachbarn. 

Und für meine zauberhafte Schwiegermama :) und zum Kafi für eine herzallerliebste Kundin, die noch was abholen kommt und dann auch noch für die Freundin vom Papa, die am 25. zu uns kommt und für meine Pinkfisch-Frauen, die ich Heute besucht habe... 

Mit der 3-fachen Menge des Rezepts reichts für alle :) yay! 

Und imfall: erstens gehn' die süssen Kleinen uu schnell zum machen und zweitens sind sie DAS Gebäck für "zwischen den Weihnachtstagen". Jawohl. So schön puderzuckrig, saftig-süss - einfach ein Weihnachtszauber zum essen. 


Die wunderhübschen Dekoartikel auf den Bildern findest Du übrigens in meinem Lieblingsshop bei www.pinkfisch.ch - gold&glitter - we LOVE! 

Rezept Mini Quarkstollen
Ergibt ca. 20-30 Stück

150 Gramm Rosinen
2 Esslöffel Rum 
2 Esslöffel frisch gepresster Orangensaft 

100 Gramm Butter, weich
Abgeriebene Schale einer Bio-Orange 
75 Gramm Rohrzucker 
Das Mark einer Vanillestange 
150 Gramm Halbfett-Quark
280 Gramm Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Zimt

30 Gramm geschmolzene Butter zum Einpinseln 
Etwas Puderzucker zum Bestäuben 

Die Rosinen mit Rum und Orangensaft mischen und ein paar Stunden oder über Nacht einweichen lassen, die Flüssigkeit (falls noch welche da ist) abgiessen.

Den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mehl, Zimt und Backpulver in einer Schüssel gut vermischen und zur Seite stellen.

Butter, Orangenschale, Vanillemark und Zucker 2 Minuten lang cremig rühren.
Nun den Quark kurz aber gründlich dazurühren.

Nach und nach das Mehl beigeben, zum Schluss  die Rosinen beifügen und zu alles zu einem geschmeidigen Teig zusammenfügen. 

--> falls der Teig klebt, gibst Du etwas mehr Mehl dazu.

Den Teig nun ca. 1.5 cm dick auswallen und zuerst in Streifen und dann in Quadrate schneiden. 

Die Viereck(ch)en auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10 Minuten in der Mitte des Ofens backen.
(Sie bleiben hell - nur der Boden wird leicht braun)

Die Mini-Stollen leicht abkühlen lassen, mit geschmolzener Butter bestreichen und in Puderzucker wälzen. 

Am Besten schmecken sie, wenn sie 2-3 Tage in einer Blechdose "nachgezogen" haben. Viiiiiel besser als frisch. Ehrlich :) 

Yummie fein! 

Hab zauberhafte "Weihnachtswochen"!




Donnerstag, 17. Dezember 2015

die etwas anderen Brownies...

...denn klassische Brownies wollte ich eigentlich machen - nur sind's nicht wirklich welche geworden (zu flach undso) dafür der  schokoladigste Schokoladentraum auf der gaaaaaaanzen Welt... schwöre!

Aber voll. Vooholl. Mehr geht nicht und mehr brauchts auch nicht. so.

Ich mach drum immer lauwarmen Schokoladenkuchen mit Zimt-Eis als Dessert am Weihnachtsessen - jawohl. Dieses Mal hab ich (glücklicherweise im Voraus) mal kurz etwas mit den Zutaten experimentiert und bei rausgekommen ist das hier:


Leider hatte ich kein Eis Zuhause, darum sieht man auch keines auf dem Foto - aber dieser Kuchen, schön lauwarm, kombiniert mit Eis - das muss himmlisch schmecken! Er schmeckt übrigens auch ganz ohne Eis schon ziemlich sehr nach dem besten Schokokuchen, den ich je gegessen habe - aber eben... haaaaach.

Einewäg - Du hast ja noch fast eine ganze Woche Zeit bis die Weihnachtsfeiereien beginnen - also los, probier den Kuchen aus und Du wirst keinen anderen mehr machen wollen.

ps. Wenn Du den Kuchen lauwarm servieren möchtest, dann gibt's da zwei Möglichkeiten:

1. Backe den Kuchen frisch bevor's Dessert gibt oder
2. Backe den Kuchen am Vortag, bewahre ihn verpackt im Kühlschrank auf und stell ihn für ein paar Minuten in den heissen Backofen bevor Du ihn servierst.


Rezept Schokoladigster Schoggikuchen der Welt
Die Teigmenge reicht für eine Brownies - oder eine grosse Springform 

125 Gramm Butter
150 Gramm Schokolade, schwarz
3 Eier
125 Gramm Zucker, weiss
2 Esslöffel Mehl
4 Esslöffel Kakaopulver (Back-Kakao, nicht Trinkschokopulver oder sowas)
1 gute Prise Salz

Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Schmelze die Butter bei kleiner Hitze in einem Pfännchen. Sobald die Butter flüssig ist, stellst Du den Herd aus, gibst die Schokolade dazu und lässt diese unter Rühren schmelzen,
Stell das Pfännchen zur Seite.

Schlag die Eier in eine Schüssel und verrühre sie für einige Minuten mit dem Zucker, bis eine hell-schaumige Masse entsteht. Dann rührst Du mit einem Schwingbesen kurz die Schoko-Buttermischung darunter.

Mische Mehl, Kakopulver und Salz in einem separaten Schüsselchen und rühre das Gemisch dann ebenfalls zur Schoko-Masse.

Gib den Teig in Deine mit Backpapier ausgelegte Brownies-Form (nein, einfetten geht nicht - das Zeug kleeeeebt!)

Jetzt backst Du den Kuchen für ziemlich genau 20 Minuten in der Mitte des Ofens. Je nach Ofen braucht's auch 2,3 Minuten länger. Dann lässt Du den Kuchen in der Form etwas auskühlen - und tatttaaaaa!

Puderzucker drauf, servieren und geniessen! 

Ich wünsch Euch jetzt noch keine schöne Weihnacht - ich glaube fast, wir hören uns noch einmal vorher :) Bis bald!




Sonntag, 13. Dezember 2015

Lebkuchen Puddingschnecken

Ich liebe Lebkuchen! 

Ja würkli - und die Idee zu Lebkuchen-Puddingschnecken schwirrte mir schon ein Weilchen im Kopf herum, bis ich sie endlich gemacht habe. Und sie sind guuut geworden!

Ich habe die Idee zu diesem Gebäck seit dem Tag im Kopf, als ich das Tagesthema "winterlich gerollt" gelesen habe. Wie und wo, das liest Du gleich unter dem Bild.


Heute mache ich mit diesem Rezept beim tollen Adventskalender von "Pieces Of Sugar" mit. Das ist ein ganz wundervoller Backblog den ich bisher gar noch nicht kannte. 
Mit dem Hashtag #Dezemberleckerei und den Hefeschnecken geh' ich also heute zum Thema "winterlich gerollt" ins Rennen. Es geht mir dabei gar nicht um die Preise die man gewinnen könnte - ich finde es eine wunderbare Motivation, wenn man ein Thema bekommt, und sich dann dazu etwas überlegen muss. yay! 

Rezept Lebkuchen Puddingschnecken
ergibt ca. 20 Schnecken - je nach Grösse

Für den Pudding:
50 Gramm Schokolade, zartbitter (z. Bsp. Cremant)
500 ml Milch
40 Gramm Speisestärke
2 Esslöffel Kakaopulver
50 Gramm Zucker

Für den Teig:
500 Gramm Mehl
50 Gramm Zucker
2 Esslöffel Lebkuchengewürz
1 Teelöffel Salz
250 ml Milch
75 Gramm Butter
1 Würfel Hefe (42 Gramm) 
1 Ei
 
100 Gramm weisse Schokolade für die Dekoration
 
Zuerst machen wir den Pudding.
 
Verrühre 100 ml Milch mit der Speisestärke.
 
Koche die restlichen 400 ml Milch mit Zucker, Kakaopulver und der kleingehackten Schokolade einmal langsam und unter Rühren auf. Nimm den Topf vom Herd und rühre mit dem Schneebesen die Speisestärken-Milch darunter. Stell den Topf nochmal auf die heisse Platte und rühre so lange, bis die Creme eingedickt ist.
 
Gib den heissen Pudding in eine Schüssel und decke die Oberfläche vom Pudding mit Klarsichtfolie ab, damit sich beim abkühlen keine Haut bildet.
 
Für den Teig erhitzt Du Milch & Butter nur langsam, das ganze soll höchstens lauwarm sein. Rühre so lange, bis die Butter geschmolzen ist.
Gib Mehl, Zucker, Lebkuchengewürz und Salz in eine grosse Schüssel und drück eine Mulde 
in die Mitte.
Brösel die Hefe in die Milch-Buttermischung und giesse sie in die Mulde. 
Gib nun das Ei ebenfalls zur Flüssigkeit.
Knete einen geschmeidigen Teig - falls dieser zu sehr klebt, gibst Du einfach etwas mehr Mehl dazu.
Lasse den Teig an einem warmen Ort für 45 Minuten aufgehen - dafür deckst Du die Schüssel mit einem Küchentuch ab.
Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vor.
Walle die Hälfte vom aufgegangenen Teig zu einem Rechteck aus - nicht dicker als 1cm. 
Mein Teig war ca. 5mm dick. Bestreiche das Rechteck mit Vanillepudding, lasse dabei an den Seiten ein paar Zentimeter frei und rolle es von der langen Seite her auf. Mit dem restlichen Teig machst Du genau dasselbe.
Schneide die Rolle in 2cm breite Stücke und lege sie auf Dein mit Backpapier belegtes Blech.
--> Ich habe 2 Bleche gebraucht - Du solltest immer nur ein Blech aufs Mal backen.
Backe die Schnecken für ungefähr 15 Minuten in der Mitte des Ofens - sie werden leicht hellbraun.
 
Lasse die Schnecken vollständig abkühlen und dann kannst Du sie mit 
geschmolzener weisser Schokolade dekorieren.  

Dieses Gebäck schmeckt am allerbesten, wenn Du es noch am selben Tag isst.



Freitag, 11. Dezember 2015

Gomfi Guetzli

Diese Kekse nennt man (glaubs vor allem in Deutschland) "Engelsaugen" hmmm... Also für mich sehen die nicht so aus wie ich mir die Augen von Engeln vorstelle - darum nenne ich sie schön schwiizerdüütsch: Gomfi Guetzli. (Konfitüren-Kekse) 


Das sind übrigens, nebst Spitzbuben, meine lieblings Weihnachtsplätzchen. 

Und so geht's:

Rezept Gomfiguetzli
Für ca. 50 - 60 Stück (je nach Grösse)

250 Gramm Mehl
1 Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
100 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
150 Gramm Butter
150 Gramm Himbeer-Gelee
Puderzucker zum bestreuen

Mische Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Vanillezucker in einer grossen Schüssel.

Gib die Eigelbe und die Butter (in kleinen Stückchen) dazu knete alles so lange, bis ein bröckeliger Teig entstanden ist. 

Teile den Teig in zwei Hälften, forme 2 Kugeln daraus, drück' die Kugeln etwas flach und wickle sie in Klarsichtfolie.

Lasse den Teig nun 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Nun schneidest Du den Teig in Scheiben und dann in ungefähr gleichgrosse Stücke. Rolle die Teigstückchen zwischen den Handflächen rund, gib sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und drück sie vorsichtig etwas flach. 

Mit einem Kochlöffel-Stiel drückst Du eine Vertiefung in die Plätzchen - aber nur bis in die Mitte der Teigkugel.

Wenn Du alle Guetzli so vorbereitet hast, stellst Du die Bleche für 1 Stunde in den Kühlschrank oder vors Fenster oder auf den Balkon - Hauptsache kühl. 

Nun heizt Du den Backofen auf 175 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

Nimm das erste Blech in die Küche.
Gib in jede Vertiefung ein wenig vom Gelee (das klappt am besten mit 2 Espresso-Löffelchen) und backe die Gomfi-Guetzli für 10 Minuten in der Mitte des Ofens. Sie sollen schön hell bleiben.

Mach das so lange, bis alle Guetzli fertig gebacken sind und lasse sie dann vollständig auskühlen.

Dann bestreust du die Kekse mit Puderzucker. (Den Puderzucker auf der Konfitüre bekommst Du mit einem Tupfen Wasser wieder weg) 

Viel Spass beim Backen!

Ah - die hübschen kleinen Blechdosen findest Du übrigens bei mir im Shop :)


In einer Blechdose und kühl aufbewahrt, halten sich diese Guetzli gut 4-5 Wochen.